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Osnabrück (ots) - Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte
hofft nach der Reform des Wolfsmanagements auf Frieden beim umstrittenen
Abschuss von Wölfen. "Das wäre schön. Das Thema ist bei einigen Menschen
emotional sehr aufgeladen", sagte sie im Interview mit der "Neuen Osnabrücker
Zeitung" (noz).
"Es ist ein Kompromiss, ja", sagte Stadte zur Kritik von Umweltverbänden am
möglichen Abschuss ganzer Rudel. "Wir müssen eben auch anerkennen, dass es Wölfe
gibt, die Schaden in der Weidetierhaltung verursachen. Deswegen finde ich, ist
es ein vernünftiger Kompromiss zu sagen: Diese Wölfe können wir hier nicht
tolerieren", so Staudte gegenüber noz. Derzeit brauche man sich um den Bestand
aber keine Sorgen zu machen. Daher sei sie auch als Grüne "wirklich fein damit".
Nun sei entscheidend, "inwiefern die Jagdausübungsberechtigten das dann auch
umsetzen und sich daran beteiligen", sagte Staudte noz. "Wir müssen das
beobachten. Man wird sehen."
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