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Bonn (ots) - NATO stärkt die Ukraine - Muss man jetzt mit Putin reden?
Während die NATO ihre Unterstützung für die Ukraine weiter verstärkt, rückt die
Diplomatie wieder stärker in den Fokus. Erst in dieser Woche trafen sich
US-Außenminister Marco Rubio und Russlands Außenminister Sergej Lawrow in Manila
zu Gesprächen über den Krieg in der Ukraine. Rubio sprach anschließend von einem
"guten und offenen" Austausch und bekräftigte die Bereitschaft der USA, an einer
Friedenslösung mitzuwirken. Moskau wiederum hielt an seinen bekannten
Forderungen fest und warnte vor weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine. Ist
das ein Signal für neue diplomatische Bewegung - oder bleiben die Fronten
verhärtet? Welche Perspektiven gibt es für neue Gespräche mit Moskau? Sollte die
Europäische Union den Dialog mit Wladimir Putin wieder aufnehmen - und wer
verfügt überhaupt noch über belastbare Gesprächskanäle in den Kreml?
Gleichzeitig steht die Ukraine auch innenpolitisch vor Herausforderungen. Nach
den jüngsten Protesten und den personellen Veränderungen in der Militärführung
richtet sich der Blick auf Präsident Wolodymyr Selenskyj: Wie wirken sich die
jüngsten Entwicklungen auf seinen Rückhalt in der ukrainischen Bevölkerung aus?
Wie stellt sich das militärische Kräfteverhältnis zwischen Russland und der
Ukraine derzeit dar? Welche Rolle kommt der sogenannten "Koalition der Willigen"
künftig zu - und wächst Deutschland angesichts der sicherheitspolitischen
Herausforderungen in eine Führungsrolle innerhalb Europas hinein?
Anke Plättner diskutiert mit:
- Stefan Braun , "Table.Media"
- Cathryn Clüver Ashbrook , Publizistin und Politikwissenschaftlerin,
Bertelsmann Stiftung
- Jan Opielka , freier Journalist u. a. für "Der Freitag" und polnische Medien
- Anastasia Tikhomirova , "DIE ZEIT"
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