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Bonn (ots) - Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf den CSD in Berlin erlebten viele
Betroffene nun "traumatischen Stress", so der Notfallseelsorger und
Traumaexperte Albrecht Roebke im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. Dies
seien normale Reaktionen, auch wenn sie sehr heftig seien. "Ob daraus ein Trauma
wird, kann man frühestens nach drei, vier Monaten sagen", sagt Roebke.
Solche kritischen Ereignisse zielten darauf ab, "dass unser Vertrauen in die
Welt erschüttert wird, weil wir eigentlich im Normalzustand damit leben, dass
wir uns einbilden, es gäbe hundertprozentige Sicherheit." Dies sei "die
Ambivalenz, die wir haben, wir glauben, es gäbe hundertprozentige Sicherheit und
eigentlich wissen wir, dass das nicht so ist." Gerade an solchen Tagen werde
besonders deutlich, dass das Sicherheitsgefühl in dem man aufgewachsen ist
insgesamt weg sei, erklärt Roebke bei phoenix.
Das gesamte Interview finden Sie hier: https://phoenix.de/s/Au1
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