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Frankfurt (ots) - Nicht schon wieder. Am Samstag erschüttert ein Anschlag
Deutschland: Ein Auto fährt am Rand des Christopher Street Day (CSD) in Berlin
in eine Menge.
Da ertappt man sich dann vielleicht bei der Hoffnung, es möge bitte keine Person
mit Migrationsgeschichte oder - "noch schlimmer" - mit muslimischem Hintergrund
sein. Nicht, weil man die Realität verdrängt, sondern weil man weiß, dass die
Politik diese Tat instrumentalisieren wird, um rassistische Narrative zu
bedienen, nach mehr Härte zu rufen und stärker in Sicherheit zu investieren als
in Prävention.
Derweil streicht Familienministerin Karin Prien (CDU) Mittel für das
Förderprogramm "Demokratie leben!" und spart Prävention kaputt. Und der Staat
lässt Kinder und Jugendliche im Stich: Das beginnt bei maroden Schulen und setzt
sich bei der Schulsozialarbeit und der offenen Jugendarbeit fort. Doch wer die
Erfahrung macht, dazuzugehören, gesehen zu werden und mitgestalten zu können,
schließt sich weder dem IS noch salafistischen Gruppen an.
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