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Bonn (ots) - Die meisten neuen Gewerbe wurden in 2025 im Landkreis München
angemeldet. Dahinter folgen die Stadt Leverkusen, der Landkreis Teltow-Fläming
sowie die Städte Baden-Baden und Offenbach am Main. Zu diesem Ergebnis kommt das
aktuelle NUI (Neue Unternehmerische Initiative)-Regionenranking. Der
NUI-Indikator zeigt an, wie viele Gewerbebetriebe pro 10.000 Einwohner im
erwerbsfähigen Alter in einer Region in einem Jahr neu angemeldet wurden.
Entsprechend wirkt sich sowohl die Entwicklung der Gewerbeanmeldungen als auch
die der erwerbsfähigen Bevölkerung auf den NUI-Wert aus. Als neue
unternehmerische Initiative in einer Region werden Anmeldungen von Kleingewerben
und Betrieben, Nachfolgen und Zuzüge von Gewerbebetrieben sowie die Aufnahme
einer gewerblichen Nebenerwerbstätigkeit bezeichnet.
Veränderungen im NUI-Regionenranking 2025
Neu unter den Top-20-Platzierungen sind die Stadt Memmingen, die Landkreise
Marburg-Biedenkopf, Bad Tölz-Wolfratshausen, Mettmann, Ostholstein sowie der
Hochtaunuskreis. Dagegen gehören die Landkreise Nordfriesland und
Garmisch-Partenkirchen sowie die Städte Rosenheim, Kempten, Köln, Düsseldorf und
Berlin nicht mehr den Top 20 an. Insgesamt zählen sieben Landkreise und
kreisfreie Städte in Bayern (v. a. Großraum um die Landeshauptstadt München),
fünf in Hessen (Großraum um die Stadt Frankfurt a. M.), zwei kreisfreie Städte
(Essen, Leverkusen) und ein Landkreis (Mettmann) in Nordrhein-Westfalen, ein
Landkreis in Schleswig-Holstein (Ostholstein), jeweils eine kreisfreie Stadt in
Rheinland-Pfalz (Koblenz) und in Baden-Württemberg (Baden-Baden), zwei
Landkreise in Brandenburg (Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming) zu den zwanzig
Höchstplatzierten.
Berlin und Hamburg bleiben unter den Bundesländern Spitze
Außer in Bremen und Hamburg stiegen die unternehmerischen Initiativen in allen
Bundesländern. Dennoch belegt Hamburg nach wie vor Platz zwei hinter Berlin.
Überdurchschnittlich war der Anstieg in Brandenburg und Baden-Württemberg sowie
in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Niedersachsen, Thüringen und im Saarland.
Das NUI-Regionenranking sowie die interaktive NUI-Deutschlandkarte sind auf der
Homepage des Instituts für Mittelstandsforschung ( http://www.ifm-bonn.org ) zu
finden.
Pressekontakt:
Dr. Jutta Gröschl
Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn
Telefon: +49 228 72997-29 E-Mail: mailto:groeschl@ifm-bonn.org
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/160935/6321732
OTS: IfM Bonn
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