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Berlin (ots) - Die Fachpublikation der HypZert Fachgruppe Sozialimmobilien
analysiert umfassend die Veränderungen des Marktes. HypZert ist die größte
Zertifizierungsstelle für Immobiliengutachter in Deutschland.
"Pflegeimmobilien bleiben eine gesellschaftlich unverzichtbare und langfristig
nachgefragte Assetklasse. Gleichzeitig ist der Betrieb und damit auch die
Bewertung anspruchsvoller geworden, weil wirtschaftliche, regulatorische und
betriebliche Faktoren stärker denn je miteinander verflochten sind", sagt Silke
Rumetsch FRICS, Verantwortliche für das gruppenweite Immobilienmanagement bei
VITREA und Mitglied der HypZert Fachgruppe Sozialimmobilien.
Der Markt steht vor Herausforderungen. 2023 lebten in Deutschland rund 5,7
Millionen pflegebedürftige Menschen. Bis 2055 werden es gemäß Statistischem
Bundesamt rund 6,8 Millionen sein, bis 2040 werden rund 322.000 zusätzliche
stationäre Pflegeplätze benötigt. Der erforderliche Neu- und
Reinvestitionsbedarf wird auf 81 bis 125 Milliarden Euro geschätzt.
Gleichzeitig erschweren die Rahmenbedingungen den notwendigen Ausbau der
Versorgung. Die Baukosten für neue Pflegeheime liegen vielerorts inzwischen bei
über 250.000 Euro pro Pflegeplatz. Die über das Pflegesatzrecht refinanzierbaren
Investitionskosten halten häufig nicht Schritt. Dadurch entstehen
Finanzierungslücken, die den Neubau ebenso wie notwendige Modernisierungen
bestehender Einrichtungen ausbremsen.
Zusätzlichen Druck erzeugt der Fachkräftemangel. Bereits heute besteht eine
Versorgungslücke in der Pflege, die sich weiter vergrößern dürfte. Daher
gewinnen Ersatzneubauten zunehmend an Bedeutung, weil sie bestehende Bewohner-
und Personalstrukturen übernehmen können und dadurch geringere Anlauf- und
Betriebsrisiken aufweisen.
Auch die steigenden Anforderungen an die Wohnqualität verändern den Markt
nachhaltig. Landesrechtliche Vorgaben zu höheren Einzelzimmerquoten machen viele
ältere Einrichtungen modernisierungsbedürftig. Umbauten können dazu führen, dass
Bestandsschutzregelungen entfallen und sich die Zahl der Pflegeplätze reduziert.
Für Eigentümer und Betreiber entsteht dadurch vielfach ein wirtschaftliches
Spannungsfeld zwischen notwendigen Investitionen und deren Refinanzierbarkeit.
Vollständige Presseinformation und Anforderung der Studie (https://www.hypzert.d
e/de/service/news/hypzert-studie-pflegeheime-zwischen-versorgungsauftrag-und-wir
tschaftlichkeitsfalle)
Pressekontakt:
HypZert GmbH
Reiner Lux, Geschäftsführer
Georgenstraße 22
10117 Berlin
E-Mail: mailto:lux@hypzert.de
Tel.: 030 - 20 62 29-10
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/55116/6322058
OTS: HypZert GmbH
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