|
Berlin (ots) - Anlässlich der politischen Debatten nach dem Anschlag auf den CSD
in Berlin mahnt das Deutsche Institut für Menschenrechte zur Besonnenheit.
Beate Rudolf, Direktorin des Instituts:
"Unsere Gedanken sind bei den Opfern und allen, die ihnen nahestehen oder die
diesen Angriff erlebt haben. Einen Angriff aus Menschenverachtung und Hass - und
damit auf die Grundlage unseres Miteinanders: die gleiche Würde aller Menschen.
Wer aus Menschenverachtung und Hass Gewaltverbrechen begeht, greift die gesamte
Gesellschaft an. Deshalb sind wir alle aufgerufen, praktische Solidarität mit
queeren Menschen in Deutschland zu zeigen und für ihre Menschenrechte
einzutreten.
Gerade jetzt braucht es Besonnenheit und eine sorgfältige Aufklärung, bevor
politische Forderungen erhoben werden. Das gebietet nicht nur der Respekt vor
der ermordeten Frau, den Verletzten und ihren Angehörigen, sondern auch die
Vernunft. Genau das zeichnet einen Rechtsstaat aus: Er handelt auf der Grundlage
von Fakten statt von vorschnellen Annahmen."
Pressekontakt:
Kristal Davidson, Pressesprecherin
Telefon: +49 30 259 359 14
Mobil: 0160 966 500 83
E-Mail: mailto:kdavidson@institut-fuer-menschenrechte.de
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de
Bluesky | LinkedIn | YouTube
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/51271/6322218
OTS: Deutsches Institut für Menschenrechte
|