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Freiburg/Charkiw (ots) - Caritas international ist über den Tod einer Kollegin
in Charkiw tief bestürzt - Vorfall zeigt die besonders schwierige Situation der
Helfenden in diesem Krieg - 2025 haben mehr als 100.000 Menschen Hilfe der
Caritas erhalten.
Caritas international hat mit großer Bestürzung vom Tod einer ukrainischen
Caritas-Mitarbeiterin erfahren, die bei einem Raketenangriff auf Charkiw getötet
wurde. "Wir sind tief erschüttert über den Tod unserer Kollegin der Caritas
Ukraine. Gleichzeitig sind wir sehr froh, dass ihr zehnjähriger Sohn diese
Tragödie überlebt hat", sagt Oliver Müller, Leiter von Caritas international und
Vorstand Internationales, Migration und Katastrophenhilfe des Deutschen
Caritasverbandes, tief betroffen. Bei dem Raketeneinschlag wurde das Haus am
Wochenende vollständig zerstört, der Sohn wurde verletzt.
"Das ist bereits der zweite schwere Schicksalsschlag, den die Familie der
Mitarbeiterin in diesem Krieg erleiden muss. Bereits 2022 musste sie aus ihrer
Heimatstadt Wowtschansk fliehen und in Charkiw ein neues Leben beginnen",
erklärt Müller weiter. In Charkiw arbeitete sie als Sozialarbeiterin in einem
Team für medizinische Hilfen. Ihre Kolleginnen und Kollegen beschreiben sie als
sehr engagiert und hingebungsvoll. Sie setzte sich täglich für diejenigen ein,
die Hilfe am dringendsten benötigten. Wir sind in Gedanken bei ihrer Familie
sowie bei den Kolleginnen und Kollegen der Caritas Ukraine."
Der Vorfall macht eindrucksvoll deutlich, welchen Risiken auch die
Mitarbeitenden der Partnerorganisationen Caritas Ukraine und Caritas Spes
ausgesetzt sind. "Dieser unerbittlich geführte Krieg macht vor niemandem Halt.
Auch die Mitarbeitenden der Caritas sind diesen Gefährdungen täglich ausgesetzt.
Ihr Einsatz für die Menschen in der Ukraine, die Hilfe dringend benötigen, ist
außergewöhnlich. Das ist eine großartige humane Haltung", äußert Müller seine
Dankbarkeit.
Seit einigen Monaten nimmt der militärische Druck auf die östlichen und
südlichen Regionen der Ukraine durch russische Raketen- und Drohnenangriffe
stetig zu. "Die Menschen trotzen seit viereinhalb Jahren diesem Krieg, und auch
die Caritas hat nicht aufgehört, Hilfe zu leisten - im Gegenteil: Wir haben
unsere Hilfe sogar weiter ausgebaut", sagt Müller. Die Caritas kümmert sich um
die Unterbringung der im Land Vertriebenen, hilft ihnen bei der Verarbeitung
ihrer traumatischen Erlebnisse, berät die Menschen bei rechtlichen Fragen und
betreut Kinder. Durch mobile Teams organisiert sie zudem Unterstützung für alte,
kranke und Menschen mit Behinderung. Im vergangenen Jahr wurden durch die
Hilfsmaßnahmen mehr als 105.000 Menschen erreicht.
Caritas international ruft dringend zu Spenden für die Ukraine auf. Stichwort:
Nothilfe Ukraine-Krieg (https://www.caritas-international.de/spenden/online/form
ular?id=19419&ec_id=463095)
Deutscher Caritasverband e.V.
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33XXX
https://www.caritas-international.de/hilfeweltweit/europa/ukraine/inlandsvertrie
bene
Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Dieser
gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen
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