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München (ots) -
Neue YouGov-Umfrage unter 509 deutschen Unternehmensentscheidern: Die Sorge, in
den Antworten von ChatGPT & Co. nicht zu erscheinen, ist groß - doch beim
Gegenmittel Generative Engine Optimization (GEO) herrscht Ratlosigkeit. Nicht
einmal die Hälfte plant Investitionen in die eigene KI-Sichtbarkeit. Besonders
kleine Unternehmen drohen den Anschluss zu verlieren.
Deutsche Unternehmensentscheider haben verstanden, was auf dem Spiel steht: 58
Prozent gehen davon aus, dass Unternehmen, die in KI-Antworten nicht vorkommen,
in den nächsten Jahren Kunden verlieren werden. Das zeigt eine repräsentative
YouGov-Befragung im Auftrag der Münchner Online-Marketing-Agentur Seokratie.
Doch zwischen Problembewusstsein und Handlungsfähigkeit klafft eine
bemerkenswerte Lücke: 41 Prozent der Entscheider haben den Begriff "Generative
Engine Optimization" (GEO) - die gezielte Optimierung von Inhalten für die
Sichtbarkeit in KI-Antworten - noch nie gehört. Weitere 36 Prozent kennen ihn
nur vom Hörensagen. Hingegen gibt nur ein Fünftel (20 Prozent) an, zu wissen,
was damit gemeint ist.
"Diese Lücke überrascht mich nicht. Der Begriff ist noch jung - und viele
Unternehmen wissen schlicht nicht, dass sie beeinflussen können, ob und wie
KI-Systeme sie in ihren Antworten nennen", sagt Julian Dziki, Gründer und
Geschäftsführer von Seokratie. "Dazu kommt: Viele unterschätzen, wie schnell
sich das Suchverhalten gerade verändert."
Gefahr erkannt - Budget nicht freigegeben
Entsprechend zurückhaltend fällt die Selbsteinschätzung aus: Nur 45 Prozent der
Befragten halten ihr Unternehmen für gut vorbereitet, in den Antworten von
KI-Tools sichtbar zu sein. Und obwohl die Mehrheit Kundenverluste erwartet,
planen lediglich 44 Prozent innerhalb der nächsten zwölf Monate in ihre
KI-Sichtbarkeit zu investieren - gut jeder Dritte (35 Prozent) schließt das
sogar ausdrücklich aus.
Der Mittelstand droht den Anschluss zu verlieren
Besonders deutlich wird die Lücke bei kleinen Unternehmen mit weniger als 50
Beschäftigten: Dort fühlen sich nur 33 Prozent gut auf die KI-Sichtbarkeit
vorbereitet, in Großunternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten sind es 52
Prozent. Investieren wollen nur 34 Prozent der kleinen, aber 52 Prozent der
großen Unternehmen. Und fast jeder vierte Entscheider in kleinen Unternehmen
(23 Prozent) nutzt KI-Tools für die berufliche Recherche bislang überhaupt
nicht.
Die Zahlen decken sich mit Dzikis Beobachtungen aus der Beratungspraxis: "In
größeren Unternehmen kommt der Impuls zur KI-Sichtbarkeit erstaunlich oft
direkt aus der Vorstandsetage - dort geht es um die generelle Sichtbarkeit des
Unternehmens, und aus PR und Marketing schauen längst viele Augen darauf.
Kleinere Unternehmen haben dagegen oft noch nicht auf dem Schirm, dass auch sie
in KI-Antworten auftauchen und Nutzer den Systemen Fragen zu ihnen stellen.
Dabei kann jedes Unternehmen seine Sichtbarkeit signifikant steigern."
Was Unternehmen jetzt tun können
Wie das konkret aussieht, beschreibt Dziki so: "Wir holen die Informationen,
nach denen in KI-Suchen tatsächlich gefragt wird, gezielt auf die Website
unserer Kunden. Dafür recherchieren wir, welche Prompts im Umfeld eines
Unternehmens häufig gestellt werden, und beantworten diese Fragen dort. Wir
schreiben Inhalte in Frage-Antwort-Schemata um, ziehen die wichtigsten
Informationen weit nach oben in den Text - dort, wo KI-Systeme sie bevorzugt
auslesen - und strukturieren Inhalte insgesamt deutlich stärker als früher."
Ein Abgesang auf die klassische Suchmaschinenoptimierung ist die Umfrage
übrigens nicht - im Gegenteil: 71 Prozent der Entscheider stimmen zu, dass SEO
auch im KI-Zeitalter wichtig für ihre Sichtbarkeit bleibt. Es ist der höchste
Zustimmungswert der gesamten Befragung. GEO ersetzt die
Suchmaschinenoptimierung also nicht, sondern erweitert sie.
Methodik
Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des
YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für diese Befragung
wurden im Zeitraum 16. bis 24.07.2026 insgesamt 509 Unternehmensentscheider
befragt. Die Erhebung wurde quotiert und die Ergebnisse gewichtet. Die
Befragten setzen sich repräsentativ nach Beschäftigtenanteil pro
Unternehmensgröße, nach Geschlecht und Altersgruppen von
Unternehmensentscheidern, nach sechs NACE-Wirtschaftszweigen sowie nach
Nielsen-Regionsverteilung von Unternehmen zusammen.
Über Seokratie
Seokratie ist eine inhabergeführte Online-Marketing-Agentur. Seit der Gründung
2008 durch Julian Dziki unterstützt Seokratie Unternehmen dabei, über SEO,
Content Marketing, SEA und Social Media messbar zu wachsen. Seokratie gehört zu
den ersten Agenturen in Deutschland, die Kunden systematisch zur Sichtbarkeit
in KI-Suchsystemen (GEO) beraten. Das hauseigene Magazin, der YouTube-Kanal und
der Newsletter mit insgesamt über 80.000 Abonnenten zählen zu den
reichweitenstärksten Fachformaten der Branche im deutschsprachigen Raum.
Pressekontakt:
Seokratie GmbH Julian Dziki
Blutenburgstraße 18, 80636 München
Telefon: +49 89 58 80 83 111
E-Mail: presse@seokratie.de ·
Web: www.seokratie.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/131135/6323187
OTS: Seokratie GmbH
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