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Frankfurt a. M. (ots) - Die Leber ist Kraftwerk, Speicher und Kläranlage des
Körpers zugleich: Sie verarbeitet Nährstoffe, produziert Galle, steuert den
Fett- und Eiweißstoffwechsel, hilft bei der Regulation von Blutzucker und
Hormonen und baut schädliche Substanzen ab. Weil sie für Stoffwechsel,
Energiehaushalt und viele zentrale Körperfunktionen ähnlich wichtig ist wie ein
gesundes Herz für den Kreislauf, wird die Leber auch als "metabolisches Herz"
des Körpers bezeichnet. Umso problematischer ist es, wenn sie überlastet wird -
oft lange, ohne dass man es merkt.
Die metabolische Fettleber zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen
weltweit. In Deutschland ist etwa jeder vierte Erwachsene betroffen.[1] Meist
entwickelt sie sich infolge von Bewegungsmangel und einer dauerhaft zu hohen
Energiezufuhr und steht im Zusammenhang mit Stoffwechselrisiken wie Übergewicht,
Typ-2-Diabetes, erhöhten Blutfettwerten oder Bluthochdruck. Stark verarbeitete
Lebensmittel und zuckerreiche Getränke können diese Entwicklung begünstigen.
Wie Fett in die Leber kommt
Wird dauerhaft mehr Energie aufgenommen als verbraucht, kann der Körper
überschüssige Nährstoffe in Fett umwandeln und unter anderem in der Leber
einlagern. Das betrifft nicht nur Menschen mit starkem Übergewicht: Auch
Schlanke können eine Fettleber entwickeln, etwa wenn unausgewogene Ernährung,
Bewegungsmangel und Stoffwechselveranlagung ungünstig zusammenkommen.
Mit der Zeit kann das eingelagerte Fett die Leistungsfähigkeit der Zellen stark
einschränken. Sie arbeiten schlechter, Entzündungen können entstehen.
Unbehandelt kann sich daraus langfristig eine schwere Leberschädigung entwickeln
- bis hin zu Zirrhose oder Leberkrebs. Zudem bleibt die Fettleber selten ein
isoliertes Organproblem: Sie kann Insulinresistenz fördern, Bluthochdruck
begünstigen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
Kein Schmerz heißt nicht: kein Problem
Viele Betroffene merken lange nichts. Andere berichten über Beschwerden, die
leicht anderen Ursachen zugeschrieben werden: Müdigkeit, Abgeschlagenheit,
Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden oder ein Druck im rechten Oberbauch. Auch
Schlafstörungen, depressive Symptome und Ängste können auftreten.
Prof. Dr. Münevver Demir, Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie an
der Charité - Universitätsmedizin Berlin, beschreibt ein zentrales Problem: "Die
Wahrnehmung der Erkrankung ist in der Gesellschaft noch relativ gering. Dies
liegt einerseits daran, dass die Erkrankung in frühen Stadien keine Schmerzen
oder schweren Symptome verursacht und daher als harmlos verkannt wird. Ein
weiterer Grund für die relativ geringe Wahrnehmung in der Gesellschaft ist
vermutlich auch, dass der Fokus vielmehr auf den begleitenden Erkrankungen, wie
z. B. dem Typ-2-Diabetes oder dem Bluthochdruck liegt und die Fettleber dabei
wenig Beachtung findet." Ihr Appell: "Je früher eine Erkrankung erkannt wird,
desto geringer das Risiko, dass sie fortschreitet." Bei rechtzeitiger Behandlung
kann eine Fettleber sogar reversibel sein.[2] Menschen mit
Stoffwechselerkrankungen oder mehreren Risikofaktoren sollten deshalb besonders
aufmerksam sein. Denn eine Fettleber entwickelt sich oft schleichend - und
bleibt gerade deshalb leicht unentdeckt.
Was die Leber entlasten kann
Die wichtigsten Schritte sind einfach, aber nicht immer leicht umzusetzen: mehr
Bewegung, Gewichtsreduktion bei Übergewicht und eine Ernährung mit möglichst
wenig verarbeiteten Lebensmitteln und vielen Ballaststoffen.[1] Positiv sind
Vollkornprodukte, viel Gemüse und Obst sowie zuckerfreie Getränke. Auch Kaffee
wird empfohlen. Entscheidend ist die Gesamtbilanz: regelmäßige Mahlzeiten, eine
passende Energiezufuhr und Bewegung, die in den Alltag passt. Schon kleine
Entscheidungen können helfen: zuckerfreie Getränke wie Wasser statt Limonade
oder Saft, Naturjoghurt mit frischen Früchten statt gezuckertem
Fertigfruchtjoghurt, ein Spaziergang nach dem Essen, Vollkornbrot statt Toast.
Solche Schritte entlasten nicht nur die Leber, sondern wirken sich auch positiv
auf Blutzucker, Blutdruck und Fettstoffwechsel aus. Doch neue Routinen lassen
sich nicht immer leicht durchhalten.
Viele Betroffene wünschen sich deshalb etwas, das ihre Leber zusätzlich
entlastet. Auch Prof. Demir berichtet von diesem Wunsch. "Ich werde in der
täglichen klinischen Praxis immer wieder von Betroffenen angesprochen, ob es
nicht Präparate gebe, die sie zusätzlich zur Unterstützung ihrer Leber einnehmen
könnten."
Ergänzende Option für die Leber
Ein in Studien untersuchter Ansatz sind essentielle Phospholipide. Dies sind
Bausteine von Zellmembranen, die dazu beitragen können, geschädigte Leberzellen
zu stabilisieren und ihre Erholung zu fördern.[3,4] Das pflanzliche Arzneimittel
Essentiale® enthält essentielle Phospholipide aus Sojabohnen. In einer Studie
bei Menschen mit metabolischer Fettleber wurden unter Essentiale® positive
Effekte auf die Lebergesundheit beobachtet.[5] Außerdem kann Essentiale® bei
Leberschäden - etwa durch falsche Ernährung - Beschwerden wie Druckgefühl im
rechten Oberbauch verbessern.[3,4]
Früh hinschauen lohnt sich
Bei unklaren Symptomen wie anhaltender Erschöpfung, Verdauungsbeschwerden oder
Druck im Bauchraum lohnt es sich, genauer hinzusehen, besonders, wenn
Risikofaktoren bekannt sind. Die Leber meldet sich selten laut. Umso wichtiger
ist es, die leisen Hinweise ernst zu nehmen - bevor ein alltägliches
Stoffwechselproblem ernsthafte Folgen hat.
Service
Was bedeutet "metabolische Fettleber"?
Früher wurde oft von "nichtalkoholischer Fettleber" gesprochen. Gemeint ist eine
Fettleber, die nicht primär durch übermäßigen Alkoholkonsum entsteht, sondern
eng mit Stoffwechselrisiken verbunden ist - etwa Übergewicht, Typ-2-Diabetes,
erhöhten Blutfetten oder Bluthochdruck. Heute wird dafür zunehmend der Begriff
"metabolische Fettleber" beziehungsweise "metabolische Dysfunktion-assoziierte
Fettleber" verwendet. Davon zu unterscheiden ist die alkoholbedingte Fettleber,
bei der Alkohol die zentrale Ursache der Leberverfettung ist. Beide Formen
können die Leber schädigen, die Auslöser und die Behandlungsschwerpunkte
unterscheiden sich jedoch.
Wie verbreitet ist die metabolische Fettleber?
Weltweit sind etwa 30 Prozent der erwachsenen Allgemeinbevölkerung betroffen, in
Deutschland etwa jeder vierte Erwachsene. Sie kommt damit deutlich öfter vor als
die alkoholbedingte Fettleber. Für diese schwanken die Angaben stärker, unter
anderem weil Studien unterschiedlich festlegen, ab welcher Alkoholmenge eine
Fettleber als alkoholbedingt gilt. Auch die Zahl der Neuerkrankungen lässt sich
nur schwer angeben, weil die Erkrankung oft lange unbemerkt bleibt und häufig
erst zufällig entdeckt wird.
Der wichtige Perspektivwechsel: Alkoholbedingte Leberschäden sind vielen
Menschen ein Begriff. Die metabolische Fettleber ist weniger im Bewusstsein -
betrifft durch Ernährung, Bewegungsmangel und Stoffwechselrisiken aber einen
deutlich größeren Teil der Bevölkerung.
MAT-DE-2602578-1.0 - 06/2026
Über Opella.
Opella ist ein international tätiges, zukunftsorientiertes Unternehmen, das den
Markt für rezeptfreie Medikamente (OTC-Produkte) neu denkt und mit innovativen
Konzepten weiterentwickelt. Unsere Mission: Selfcare so einfach wie möglich zu
machen - indem wir Menschen befähigen, Gesundheit in die eigenen Hände zu
nehmen. Dieses Ziel verfolgen wir für mehr als 500 Millionen Verbraucher*innen
weltweit. Getragen wird diese Mission von 100 etablierten und weltweit
geschätzten Marken, unserem globalen Team mit 11.000 engagierten Mitarbeitenden,
13 erstklassigen Produktionsstandorten - einer davon in Köln - und vier
spezialisierten Zentren für Forschung und Innovation. Unser Hauptsitz befindet
sich in Paris, Frankreich.
In Deutschland ist die A. Nattermann & Cie. GmbH das Unternehmen hinter
bekannten und bewährten Opella-Marken, die aus Apotheken nicht wegzudenken sind
- darunter Allegra®, Buscopan®, Dulcolax®, Thomapyrin® und Mucosolvan®. Viele
dieser Produkte sind Marktführer in ihrem jeweiligen Segment.
Als weltweit B Corp-zertifiziertes Unternehmen setzen wir uns aktiv für eine
gesündere Zukunft für Mensch und Umwelt ein. Mehr über unsere Mission, die
Gesundheit in die Hände der Menschen selbst zu legen, erfahren Sie unter
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Essentiale® Kapsel 600 mg. Wirkstoff: entölte, angereicherte Phospholipide aus
Sojabohnen . Anwendungsgebiete: Verbesserung des subjektiven Beschwerdebildes,
wie Appetitlosigkeit, Druckgefühl im rechten Oberbauch bei Leberschäden durch
leberschädliche Stoffe sowie durch falsche Ernährung (toxisch-nutritive
Leberschäden) und bei chronischer Leberentzündung (Hepatitis). Warnhinweis:
Enthält Sojaproteine und 15,6 mg Ethanol (Alkohol) pro Kapsel.
Apothekenpflichtig. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. A. Nattermann &
Cie. GmbH , Brüningstraße 50, 65929 Frankfurt am Main. Stand: Februar 2026
[1] Roeb E et al. Aktualisierte S2k-Leitlinie nicht-alkoholische
Fettlebererkrankung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie,
Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) - April 2022 -
AWMF-Registernummer: 021-025. Z Gastroenterol 2022; 60(9): 1346-1421.
[2] Cusi K et al. Metabolic Dysfunction-Associated Steatotic Liver Disease
(MASLD) in People With Diabetes: The Need for Screening and Early Intervention.
A Consensus Report of the American Diabetes Association. Diabetes Care 2025;
48(7): 1057-1082
[3] Gundermann KJ et al. Essential phospholipids in fatty liver: a scientific
update. Clin Exp Gastroenterol 2016; 9: 105-117.
[4] Gundermann KJ et al. Activity of essential phospholipids (EPL) from soybean
in liver diseases. Pharmacol Rep 2011; 63(3): 643-659.
[5] Stefan N et al. Effect of Essential Phospholipids in Metabolic
Dysfunction-Associated Steatotic Liver Disease: A Randomised Phase 4 Clinical
Trial. Liver Int 2026; 46(5): e70601.
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