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Bundespolizeidirektion München: Unerlaubte Einreise mit der Bahn / Bundespolizei bringt einen tunesischen Staatsangehörigen in Zurückweisungshaft (FOTO)

30.07.2026 15:25 Uhr Bundespolizeidirektion München

Lindau (ots) - Lindau - Am Sonntag (26. Juli) hat die Bundespolizei einen ausreisepflichtigen tunesischen Staatsangehörigen im Zug kontrolliert. Der in Deutschland abgelehnte Asylbewerber sitzt nun in Zurückweisungshaft. Eine Abschiebung war bisher aufgrund des ungeklärten Aufenthaltsortes gescheitert.

Am Sonntagabend kontrollierten Lindauer Bundespolizisten im EuroCity (Zuglauf Zürich-München) einen tunesischen Staatsangehörigen. Der 21-Jährige versuchte, aus der Schweiz kommend, in die Bundesrepublik Deutschland einzureisen. Einen Reisepass oder einen gültigen Aufenthaltstitel konnte er den Beamten allerdings nicht vorlegen. Die Bundespolizistin überprüften seine Personaldaten und stellten mehrere Fahndungsnotierungen fest. Unter anderem wurde er wegen fünf Aufenthaltsermittlungen aufgrund einer gefährlichen Körperverletzung sowie Diebstahl und Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz gesucht. Wegen des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland lag auch ein Haftbefehl gegen ihn vor. Die Beamten ermittelten zudem, dass der Asylantrag des Mannes bereits im Dezember 2022 rechtskräftig abgelehnt wurde und er dadurch vollziehbar ausreisepflichtig war. Eine Abschiebung in sein Heimatland scheiterte jedoch aufgrund des unbekannten Wohnsitzes/ Aufenthaltsortes. Die Bundespolizistin zeigten den Zugreisenden wegen versuchter unerlaubter Einreise an, führten ihn dem Richter am Amtsgericht Kempten vor und lieferten den Festgenommenen auf richterlichen Beschluss in die Abschiebehafteinrichtung Hof ein. Dort wartet er nun auf seine Abschiebung in sein Heimatland.

Rückfragen bitte an:

Bianca Ehnes Bundespolizeiinspektion Kempten Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten E-Mail: bianca.ehnes@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu verhindern.

Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91 Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.

Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau, sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6324428 OTS: Bundespolizeidirektion München


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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