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Straubing (ots) - Anstatt das Privileg an eine starre Jahreszahl zu koppeln, die
der sprichwörtliche Dachdecker im Osten wegen der Nachwende-Arbeitslosigkeit
oftmals gar nicht erreicht, könnte der körperliche Verschleiß ein Maßstab sein.
Wer jahrzehntelang in der Pflege, am Bau oder in der Schichtarbeit Knochenarbeit
geleistet hat, könnte dann früher und abschlagsfrei gehen. Der gut verdienende
und gesunde Angestellte im mittleren Dienst müsste dann hingegen bis 67
arbeiten. Ein solcher Systemwechsel schützt die wirklich Schwachen, entlastet
die Rentenkasse um Milliarden und beendet den unwürdigen Populismus im Osten.
Die Politik sollte den Mut zu dieser ehrlichen Reform aufbringen.
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