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Traunstein (ots) - 10 MW Speicherprojekt Darstadt/Stalldorf wird über
marktbasierte Bewirtschaftung in das Energiesystem integriert
MaxSolar und BKW haben einen Tolling-Vertrag für das Batteriespeicherprojekt
Darstadt/Stalldorf abgeschlossen. Der Vertrag markiert die erste Zusammenarbeit
beider Unternehmen im Bereich der Batteriespeichervermarktung und schafft die
Grundlage für die flexible Nutzung von Speicherkapazitäten am Strommarkt. Der
Batteriespeicher mit einer Leistung von 10 MW und einer Kapazität von 40 MWh
soll voraussichtlich im ersten Quartal 2027 in Betrieb gehen.
Mit dem Projekt setzt MaxSolar auf ein Vermarktungsmodell, das Batteriespeicher
gezielt in den Strommarkt integriert und gehört damit zu den frühen
Marktteilnehmern. Im Rahmen des Tolling-Modells übernimmt BKW die marktseitige
Optimierung und Vermarktung der Speicherflexibilität. Dadurch können
Speicherkapazitäten genutzt werden, um auf Schwankungen im Strommarkt zu
reagieren und zusätzliche Flexibilität für das Energiesystem bereitzustellen.
"Batteriespeicher werden zu einem zentralen Baustein einer zunehmend flexiblen
Energieinfrastruktur. Mit dem Projekt Darstadt/Stalldorf zeigen wir, wie eigene
Speicherprojekte durch geeignete Vermarktungsmodelle wirtschaftlich in den Markt
integriert werden können. Mit dem Abschluss dieses Tolling-Vertrags wollen wir
als Next-Generation IPP eine noch schnellere Diversifizierung unserer
Vermarktungsmodelle, in diesem Fall für unsere eigenständigen Batteriespeicher,
umsetzen", sagt Christoph Strasser, Geschäftsführer von MaxSolar.
Der Batteriespeicher wird am Umspannwerk angeschlossen, über das bereits der
Solarpark Darstadt in das Stromnetz einspeist. Beide Anlagen nutzen damit
denselben Netzanschlusspunkt, werden jedoch technisch und wirtschaftlich
unabhängig voneinander betrieben. Als netzgekoppelter Batteriespeicher kann die
Anlage unabhängig von der Stromerzeugung der Photovoltaikanlage flexibel auf
Marktanforderungen reagieren und ihre Speicherkapazitäten entsprechend der
jeweiligen Marktsituation bereitstellen.
Der Ausbau von Batteriespeichern gewinnt angesichts zunehmender Anforderungen an
Flexibilität und Systemstabilität im Strommarkt weiter an Bedeutung. Speicher
können dazu beitragen, Erzeugung und Verbrauch besser aufeinander abzustimmen,
Netzengpässe zu reduzieren und erneuerbare Energien effizienter in das
Energiesystem zu integrieren.
"Eine Batterie ist mehr als ein Speicher. Ihr Wert entsteht, wenn ihre
Flexibilität gezielt am Markt bewirtschaftet wird. Genau diese Vermarktung von
Batteriespeichern ist Teil unseres Kerngeschäfts. Mit Darstadt/Stalldorf setzen
wir unsere Kompetenz in einem Stand-alone-Batterieprojekt ein und unterstreichen
unseren Anspruch, die Energiewende in Deutschland aktiv mitzugestalten", sagt
Stefan Sewckow, Executive Vice President Energy Markets bei der BKW.
Mit dem Tolling-Vertrag für Darstadt/Stalldorf legen MaxSolar und BKW den
Grundstein für ihre Zusammenarbeit im Bereich flexibler Energieinfrastruktur und
unterstreichen damit die wachsende Bedeutung marktbasierter Speicherlösungen für
ein zunehmend erneuerbares Energiesystem.
Über MaxSolar GmbH:
Als ganzheitlicher Infrastrukturentwickler und Betreiber decken wir die gesamte
Wertschöpfungskette der neuen Energiewirtschaft ab. Mit Erneuerbaren Energien,
flexiblen Speicherlösungen und regionalen Wärme- und Mobilitätskonzepten stärken
wir die Resilienz der Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit von Industrie-,
Techunternehmen sowie Kommunen.
Zudem bietet MaxSolar Power Purchase Agreements (PPAs) für eine langfristige und
planbare Versorgung mit grünem Strom. Mit einer Projektpipeline von 6,1 Gigawatt
und sechs Standorten in Deutschland ist MaxSolar sowohl regional als auch
national aktiv.
http://www.maxsolar.com
Pressekontakt:
Franziska Strasser
PR & Content Specialist
Tel: +49 (0)151 43179515
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OTS: MaxSolar GmbH
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