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Frankfurt (ots) - Es ist nur konsequent, wenn die Bundesregierung einen neuen
Zivildienst vorbereitet. Wenn die Zahl der freiwillig Wehrdienstleistenden so
niedrig bleibt, wird eine Wehrpflicht und ein damit verbundener Ersatzdienst
unausweichlich. Aber auch ein Plan B muss gut vorbereitet sein, um die Probleme
lösen zu können. Sie reichen vom Aufbau von flächendeckenden
Kreiswehrersatzämtern für die Musterung über genügend Plätze für den Nachwuchs
in den Kasernen bis zur Einrichtung von ausreichend Zivildienststellen. Die
Dauer des Dienstes wird ebenfalls wichtig. Noch wichtiger dürfte es sein, dem
Nachwuchs den Dienst schmackhaft zu machen. Ein paar Werbekampagnen haben
jedenfalls nicht gereicht, um genügend Freiwillige zu motivieren. Doch die
Landesverteidigung ist abstrakt, und die Bereitschaft, dafür einen Teil seines
Lebens herzugeben, dürfte wie eh und je eher gering sein. Wehr- und Zivildienst
waren nie beliebt, sie waren unausweichlich und bestenfalls akzeptiert.
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