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München (ots) - Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung
der Bayerischen Wirtschaft e. V.:
"Die nun aufkommenden Diskussionen, die 'Rente mit 63' beizubehalten sind
irritierend und gefährden die nötigen Reformen. Mit der Abschaffung von
Frühverrentungsanreizen und der geplanten Kopplung des Renteneintrittsalters an
die Lebenserwartung erkennt die Alterssicherungskommission die demografische
Realität und arbeitsmarktpolitische Notwendigkeiten an. Das war überfällig. Wir
raten daher der Bundesregierung dringend dazu, in diesem Punkt nicht von den
Vorschlägen der Rentenkommission abzuweichen. Aus Sicht der vbw wäre sogar eine
noch deutlichere Anhebung des Renteneintrittsalters vorstellbar.
Wenn die Bezugsdauer der Rente aufgrund der längeren Lebenszeit steigt, ist es
nur konsequent, auch die Arbeitszeit entsprechend zu verlängern. Hier ist der
Reformentwurf sogar zu zögerlich. Wir brauchen jetzt die Rente ab 68 Jahren.
Beachtet werden muss auch: Die Diskussion berücksichtigt nicht die
Erwerbsminderungsrente. Diese ist genau für die Arbeitnehmer da, die nach langen
Arbeitsjahren nicht mehr ihrem Beruf nachgehen können. Diese Härtefälle sind
also bereits im System berücksichtigt.
Fakt ist: An einer längeren Lebensarbeitszeit führt kein Weg vorbei! Sowohl zur
finanziellen Stabilisierung der Rentenversicherung als auch aus
arbeitsmarktpolitischen Gründen."
Pressekontakt:
Christoph Schreiber, +49 (0) 89-551 78-361,
mailto:christoph.schreiber@vbw-bayern.de
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OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
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