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Freiburg/Bunia (ots) - Die Ebola-Epidemie im Nordosten der Demokratischen
Republik Kongo breitet sich weiter aus, es handelt sich um den schlimmsten und
tödlichsten Ausbruch in der Geschichte des Landes. Nach den ersten Fällen im
Mai, die die Provinz Ituri zum Hotspot der Seuche machten, sind jetzt Anfang
August insgesamt fünf Provinzen betroffen. Neben Nord- und Süd-Kivu wurden nun
auch Ebola-Fälle aus den Provinzen Haut-Uélé und Tshopo gemeldet. "Laut unseren
Caritas-Partnerorganisationen im Kongo sind in 49 Gesundheitszonen
Ebola-Infektionen aufgetreten und ihre Zahl könnte weiter steigen", erklärt
Volker Gerdesmeier, Leiter des Afrika-Referats von Caritas international. "Alles
hängt davon ab, ob das Verständnis für die Seuche bei den Menschen in der
betroffenen Region wächst. Der Schlüssel dazu sind die Gemeinden und die
Aufklärungskampagne in ihnen", so Gerdesmeier weiter.
Laut Weltgesundheitsorganisation haben sich inzwischen mehr als 3.600 Menschen
mit dem Ebola-Virus infiziert, 1.587 Erkrankte sind daran verstorben.
Entscheidend für das Überleben ist ihre medizinische Behandlung in den
Gesundheitszentren, die unter anderem von der Caritas der Diözesen betrieben
werden. "Die Funktionsfähigkeit und Ausrüstung dieser Zentren sind weitere
wichtige Schlüssel im Kampf gegen Ebola", macht Gerdesmeier nachdrücklich klar.
Um diese zu stärken, stellt Caritas international erneut Mittel für die
Ebola-Nothilfe bereit. Insbesondere dringend benötigte Schutzausrüstung für die
Mitarbeitenden in den Gesundheitszentren soll damit beschafft werden. "Daran
darf es jetzt nicht fehlen", bekräftigt Gerdesmeier. Insgesamt hat Caritas
international mehr als 70.000 Euro für die Ebola-Epidemie im Kongo
bereitgestellt.
"Wir wissen nicht, wann die Epidemie endlich eingedämmt sein wird", räumt
Gerdesmeier ein. "Aber weitere finanzielle Mittel können uns dabei helfen, die
Seuche im Nordosten des Kongos möglichst schnell in den Griff zu bekommen und
Leben zu retten." Caritas international bittet daher dringend um Spenden für den
Kampf gegen die Ebola-Epidemie.
Caritas international bittet um Spenden.
Stichwort: Nothilfe für die Menschen im Ostkongo nach dem Ebola-Ausbruch
(https://www.caritas-international.de/spenden/online/formular#xcampaignid:23081)
Deutscher Caritasverband e.V.
IBAN: DE88 8802 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33XXX
SozialBank
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