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Berlin (ots) - Pharma Deutschland benennt fünf essenzielle Aspekte zur Stärkung
des Pharmastandorts
Mit Blick auf die für September angekündigte Pharmastrategie der Bundesregierung
legt Pharma Deutschland ein Positionspapier mit fünf zentralen Handlungsfeldern
vor. Unter dem Titel "Arzneimittelversorgung sichern. Innovation stärken.
Standort fördern." (https://www.pharmadeutschland.de/redakteur_filesystem/public
/Pharmastrategie_2026/2026_Strategien_fuer_eine_zukunftsfaehige_Arzneimittelvers
orgung_in_Deutschland.pdf) formuliert der Verband konkrete Vorschläge für eine
Politik, die Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und eine
nachhaltige Finanzierung des Gesundheitssystems zusammenführt. Das Papier
fordert insbesondere, den Pharmastandort zu stärken, die Versorgung abzusichern,
Verfahren zu beschleunigen, Forschung und Innovation zu fördern sowie Prävention
und Selbstmedikation auszubauen.
"Die Bundesregierung hat die Chance, mit ihrer Pharmastrategie ein klares Signal
zu setzen: Deutschland muss Arzneimittelpolitik endlich als strategisches
Querschnittsthema verstehen", sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von
Pharma Deutschland. "Unser Papier zeigt, was dafür notwendig ist. Wir liefern
der Bundesregierung konkrete Hinweise für eine Pharmastrategie, die nicht bei
Einzelmaßnahmen stehen bleibt, sondern Versorgungssicherheit,
Innovationsfähigkeit und Standortpolitik konsequent zusammendenkt. Vor dem
Hintergrund, dass die Bundesregierung bereits vor einem knappen Jahr angekündigt
hat, den Pharma- und Medizintechnikstandort Deutschland stärken zu wollen, haben
wir keine Zeit zu verlieren und stehen für eine schnelle Konkretisierung und
Operationalisierung der gemeinsamen Pharmastrategie bereit."
Nach Ansicht von Pharma Deutschland enthält das Branchenpapier auch wichtige
Aspekte für die ebenfalls angekündigte Strukturreform der
Gesundheitsfinanzierung. Der Verband weist darauf hin, dass eine nachhaltige
Finanzierung des Gesundheitssystems nicht auf kurzfristige Ausgabenbegrenzung
reduziert werden darf. Wer Generika, Biosimilars und innovative Arzneimittel
dauerhaft verfügbar halten will, muss wirtschaftlich tragfähige
Rahmenbedingungen schaffen, Resilienz finanzieren und Effizienzpotenziale durch
Prävention sowie Selbstmedikation heben.
Zugleich sei das Papier ein wirtschaftspolitischer Impuls an die gesamte
Koalition. Die pharmazeutische Industrie sichere nicht nur die Versorgung von
Patientinnen und Patienten. Sie schaffe außerdem qualifizierte Arbeitsplätze und
sorge für Forschung, Produktion und Wertschöpfung in Deutschland. Wer diese
volkswirtschaftlich wichtige Schlüsselbranche stärken wolle, müsse verlässliche
und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen schaffen, Investitionen ermöglichen und
Regulierung konsequent auf ihre Folgen für Standort und Versorgung prüfen.
Pharma Deutschland fordert deshalb eine ressortübergreifende Gesamtstrategie, in
der Gesundheits-, Wirtschafts-, Forschungs-, Umwelt-, Sicherheits- und
Beschäftigungspolitik verbindlich zusammenwirken. Einzelne Maßnahmen müssten auf
ein gemeinsames Ziel einzahlen: eine innovative, bezahlbare und krisenfeste
Arzneimittelversorgung aus einem starken Pharmastandort Deutschland. Das
Strategiepapier benennt hierfür fünf Schwerpunkte - von investitionsfreundlichen
Standortbedingungen über resilientere Lieferketten und schnellere Verfahren bis
zu einer innovationsorientierten Nutzenbewertung sowie einer stärkeren
Prävention und mehr Selbstmedikation.
Pharma Deutschland steht für den weiteren Dialog mit Bundesregierung, Parlament,
Krankenkassen, Patientenvertretungen und allen weiteren Beteiligten bereit.
Mehr Informationen finden Sie auf der Themenseite Pharmastrategie 2026:
Arzneimittelversorgung sichern, Innovation stärken, Standort fördern
(https://www.pharmadeutschland.de/pharmastrategie/) .
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Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der
Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400
Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten
Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in
Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken
verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel
sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die
Patientinnen und Patienten bereit. Unter http://www.pharmadeutschland.de/ gibt
es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.
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