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Frankfurt (ots) - Chubbs jüngste Analyse von Cyberschadenfällen zeigt, dass sich
die Häufigkeit von Cybervorfällen zwar stabilisiert hat, dass die finanziellen
Auswirkungen von Angriffen auf mittelständische Unternehmen jedoch weiterhin
stark ansteigen.
Die Ergebnisse von Chubbs Cyber Claims Report 2026 machen deutlich, dass die
Häufigkeit von Cyberschäden mittelständischer Unternehmen in Europa im Jahr 2025
auf ein Fünf-Jahres-Tief gesunken ist, während der durchschnittliche Schadenwert
zwischen 2020 und 2025 auf das Dreifache gestiegen ist.
Zwar hilft künstliche Intelligenz Unternehmen dabei, Cybersicherheitslücken
besser zu identifizieren und aufzudecken, doch führt sie gleichzeitig zu einer
immer raffinierteren missbräuchlichen Nutzung von Technologie, was die
Geschwindigkeit und das Ausmaß der Risikoexposition noch verstärken kann.
Jimaan Sane, Head of Growth, Global Cyber bei Chubb, erklärte, dass die eigene
Lieferkette für kleine und mittelständische Unternehmen einer der Bereiche mit
erhöhtem Risiko sei, da sie in höherem Maße von Drittanbietern abhängig seien.
"Mittelständische Unternehmen sind zunehmend denselben Cyberstörungen ausgesetzt
wie Großkonzerne, verfügen jedoch häufig nicht über die gleiche operative
Widerstandsfähigkeit", sagte Sane. "Neben der Identifizierung und Vermeidung
eigener Cyberausfälle besteht die Herausforderung für Unternehmen in den
finanziellen und operativen Folgen, wenn vernetzte Systeme, Lieferanten und
Partner kompromittiert werden."
"Man stelle sich einmal vor: Wenn ein Technologieanbieter von Ransomware
getroffen wird, bleiben die Konsequenzen selten auf ihn beschränkt. Für die
Einzelhändler, Hersteller und Dienstleistungsunternehmen, die auf die Systeme
dieses Anbieters angewiesen sind, können die Auswirkungen unmittelbar und
gravierend sein. Verkaufstransaktionen kommen zum Erliegen, die
Bestandsübersicht geht verloren und der Betrieb steht still. Auch wenn der
Angriff seinen Ursprung außerhalb des eigenen Unternehmens hat, schlägt sich der
Schaden durch eine Betriebsunterbrechung unmittelbar auf ihre eigene Bilanz
nieder. Dieses wachsende Risiko verdeutlicht, wie wichtig eine
Betriebsunterbrechungsdeckung für Dritte (Contingent Business Interruption) als
Teil jeder umfassenden Cyberrisikostrategie ist", fügte Sane hinzu.
Abgesehen von immer komplexeren KI-gestützten Bedrohungen und einer zunehmenden
Abhängigkeit von Lieferketten stellen laut Chris Collier, Vice President -
Claims bei Chubb Betrugsfälle durch Social Engineering, Datenschutzvorfälle und
Ransomware-Angriffe auch weiterhin Risiken dar.
"Vorfälle dieser Art können verheerende Folgen haben, insbesondere für kleine
und mittelständische Unternehmen, die nicht über einen angemessenen
Cyberversicherungsschutz verfügen und keine Möglichkeit haben, sich von den
unwiederbringlichen Verlusten zu erholen oder diese auszugleichen", sagte
Collier.
Dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) (https://www
.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/versicherer-sehen-kaum-fortschritte-bei-d
er-it-sicherheit-deutscher-unternehmen-185010) zufolge weist die IT-Sicherheit
mittelständischer Unternehmen deutliche Lücken auf. Lediglich 31 % der
Unternehmen erfüllt den Basisschutz vollständig.
Ransomware-Angriffe stellen insbesondere für kleine und mittelständische
Unternehmen auch weiterhin erhebliche Risiken dar und führen häufig zu komplexen
und kostspieligen Datenverletzungen. Selbst wenn erste Verschlüsselungsversuche
abgewehrt werden, kann die Exfiltration sensibler Daten umfangreiche
Meldepflichten und Behebungsmaßnahmen nach sich ziehen.
"Chubb verfügt über umfangreiche Erfahrung mit Ransomware-Schadenfällen und
bietet hoch angesehene Services in den Bereichen Recht, IT-Forensik, Public
Relations und anderen Spezialgebieten an, um unsere Kunden dabei zu
unterstützen, auf Vorfälle zu reagieren, diese reibungslos zu bewältigen,
Ausfallzeiten zu minimieren und den Geschäftsbetrieb wiederherzustellen", sagte
Collier.
Auf der präventiven Seite können Unternehmen und Organisationen KI-gestützte
Risk Mitigation Tools einsetzen, um auf diese Bedrohungen zu reagieren und ihr
Risiko zu reduzieren. Darüber hinaus sollten sie das Bewusstsein für
Cyberrisiken stärken, indem sie das Thema zur Chefsache machen und nicht nur als
IT-Projekt betrachten.
Online-Tools wie der Chubb Cyber Index (https://chubbcyberindex.com/splash)
bieten in Echtzeit Zugang zu Erkenntnissen und Ressourcen, die Unternehmen dabei
helfen, ihre Cyberrisiken zu bewerten und anzugehen. Chubb bietet seinen
Versicherungsnehmern außerdem Zugang zu einer breiten Palette an Tools und
Lösungen. Dazu gehören Unterstützung in Bereichen wie Cyberschutz für kleine
Unternehmen, Reaktion auf Sicherheitsvorfälle (Incident Response),
Schwachstellenmanagement (Vulnerability Management), Sicherheit, Gesteuerte
Erkennung und Reaktion (Managed Detection and Response),
Datenschutz-Risikomanagement sowie Benutzersicherheit und -sensibilisierung
(User Security and Awareness). Weitere Informationen finden Sie hier
(https://www.chubb.com/de-de/deutschland-cyber-services.html) .
Chubbs Cyber Claims Report 2026 ist hier (https://www.chubb.com/content/dam/chub
b-sites/chubb-com/de-de/unternehmen/cyberversicherungen/documents/pdf/chubb_cybe
r-claims-report_2026_emea1.pdf) verfügbar.
Über Cyberversicherungen von Chubb
Chubb ist ein führender Anbieter von Cyberversicherungen. Mit branchenführendem
Underwriting, fachkundigen Dienstleistungen zur Vermeidung von Schäden und
externen Incident-Response-Diensten bieten wir Policen an, die auf die
spezifischen Bedürfnisse und Risiken unserer Kunden zugeschnitten sind. So
stellen wir sicher, dass Sie im Falle eines Cybervorfalls über die
erforderlichen Tools und das nötige Fachwissen verfügen.
Über Chubb
Chubb ist ein weltweit führendes Versicherungsunternehmen. Mit Niederlassungen
in 54 Ländern bietet Chubb Sach- und Haftpflichtversicherungen für
Privatpersonen und Unternehmen, Unfall- und Krankenzusatzversicherungen sowie
Rück- und Lebensversicherungen für einen vielfältigen Kundenkreis. Das
Unternehmen zeichnet sich durch sein umfangreiches Produkt- und
Dienstleistungsangebot, seine breiten Vertriebskapazitäten, seine
außergewöhnliche Finanzkraft und seine weltweit ansässigen lokalen
Niederlassungen aus. Die Muttergesellschaft Chubb Limited ist an der New York
Stock Exchange (NYSE: CB) notiert und Bestandteil des Aktienindex S&P 500. Chubb
beschäftigt weltweit etwa 45.000 Mitarbeitende. Weitere Informationen finden Sie
unter: https://www.chubb.com/us-en/ .
Pressekontakt:
Kathryn Coventry, Head of Communications EMEA, Chubb
mailto:kathryn.coventry@chubb.com
Denise Greiner, Marketing & Communications Manager Germany & Austria, Chubb
mailto:denise.greiner@chubb.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/72419/6347157
OTS: Chubb European Group SE
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