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Berlin (ots) - Salz erst ganz zum Schluss und Hülsenfrüchte unbedingt über Nacht
einweichen. Rund um die Zubereitung getrockneter Hülsenfrüchte halten sich
einige Regeln, die den Umgang mit ihnen komplizierter erscheinen lassen, als er
tatsächlich ist. Dabei darf Salz von Anfang an ins Kochwasser. Und auch das
Einweichen lässt sich mit wenig Aufwand in den Alltag integrieren.
Einweichen muss nicht kompliziert sein
Ganze getrocknete Ackerbohnen, Körnererbsen, Sojabohnen und Süßlupinen werden
vor dem Kochen für etwa acht bis zwölf Stunden eingeweicht. Praktisch ist es,
sie am Abend mit Wasser anzusetzen und am nächsten Tag weiterzuverarbeiten.
Während des Einweichens quellen die Samen auf und die spätere Garzeit verkürzt
sich.
Bei geschälten Ackerbohnen und geschälten Körnererbsen kann das Einweichen
entfallen. Ohne Samenschale lassen sie sich oft direkt garen. Wie das jeweilige
Produkt zubereitet wird, zeigt die Packungsangabe.
Nach dem Einweichen wird das Wasser weggeschüttet. Die Hülsenfrüchte werden
anschließend gründlich abgespült und mit frischem Wasser zum Kochen gebracht.
Einweichen und Erhitzen sorgen nicht nur dafür, dass die Samen weich werden. Sie
reduzieren oder inaktivieren auch natürliche Pflanzenstoffe, die roh
unerwünschte Wirkungen haben können.
Salz darf früh dazu, Säure besser später
Beim Salzen darf man eine alte Küchenregel getrost vergessen. Salz verhindert
nicht, dass Hülsenfrüchte weich werden. Es kann deshalb bereits von Anfang an
ins Kochwasser gegeben werden. Auch Kräuter, Knoblauch oder Zwiebeln können beim
Garen für zusätzliches Aroma sorgen.
Warten sollte man dagegen mit sauren Zutaten. Essig, Zitronensaft oder auch
Tomaten kommen am besten erst hinzu, wenn die Hülsenfrüchte weich sind. Säure
kann das Garen verlangsamen.
Wie lange Ackerbohnen, Körnererbsen, Sojabohnen und Süßlupinen kochen müssen,
hängt unter anderem von der Kultur, der Verarbeitung und der Lagerdauer ab.
Länger gelagerte Samen brauchen häufig mehr Zeit, bis sie weich sind. Für die
übliche Garzeit bietet die Packungsangabe eine gute Orientierung. Fertig sind
die Hülsenfrüchte, wenn sie vollständig weich sind und sich leicht kauen oder
mit einer Gabel zerdrücken lassen.
Wer Zeit sparen möchte, kann zusätzlich einen Schnellkochtopf nutzen. Durch das
Garen unter Druck lässt sich die Kochzeit deutlich verkürzen. Auch eine kleine
Menge Natron kann dazu beitragen, dass getrocknete Hülsenfrüchte schneller weich
werden. Es sollte allerdings sparsam eingesetzt werden, weil größere Mengen
Geschmack, Farbe und Konsistenz beeinflussen können.
Vorkochen spart im Alltag Zeit
Der praktischste Zeitspartipp ist, gleich mehrere Portionen zu kochen. Ein Teil
kann gut verschlossen für die nächsten zwei bis drei Tage im Kühlschrank
aufbewahrt werden. Weitere Portionen lassen sich direkt einfrieren. So müssen
Einweichen und Kochen nicht für jede Mahlzeit neu eingeplant werden.
Vorgekochte Ackerbohnen, Körnererbsen, Sojabohnen und Süßlupinen sind
anschließend schnell einsatzbereit. Sie eignen sich als Basis für Salate und
Bowls, Suppen und Eintöpfe, Currys, Aufstriche oder Bratlinge. Wer sie zunächst
eher neutral würzt, kann aus einer vorbereiteten Portion ganz unterschiedliche
Gerichte machen.
Getrocknete Hülsenfrüchte brauchen damit zwar etwas Vorlauf, aber nicht ständig
Aufmerksamkeit. Einweichen lässt sich über Nacht erledigen, ein Schnellkochtopf
kann die Garzeit verkürzen und größere Mengen lassen sich bequem für mehrere
Mahlzeiten vorbereiten. Wer die wenigen Grundregeln kennt, kann Ackerbohnen,
Körnererbsen, Sojabohnen und Süßlupinen unkompliziert in den Küchenalltag
integrieren.
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen
entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln
nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur
für die Forschung (REA) wider. Weder die Europäische Union noch die
Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.
Über "DIE VIER VON HIER!":
"DIE VIER VON HIER! Körnerleguminosen aus Europa für eine nachhaltige Ernährung"
ist eine Absatzförderkampagne, die von der Europäischen Union finanziert wird
mit den Zielen, Wissen über europäische Körnerleguminosen zu vermitteln, deren
Image zu verbessern und damit Verhaltensänderungen bei den Konsumentinnen und
Konsumenten hin zu einer ausgewogenen und nachhaltigen Ernährung anzustoßen.
Diese Kampagne wird von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.
V. von Februar 2024 bis Januar 2027 in Deutschland und Österreich durchgeführt.
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP):
Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die
politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung
heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und
Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert
Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur
Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und
Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der
Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.
Aktuelle Ernährungsempfehlungen zu Körnerleguminosen (Hülsenfrüchte):
Deutschland:
https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-ernaehrungskreis
Österreich: https://www.oege.at/wissenschaft/10-ernaehrungsregeln-der-oege/
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Kampagnenbüro DIE VIER VON HIER!
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OTS: Die Vier von hier
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