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Bonn (ots) - In der Garage steht meist mehr als nur das Auto. Winterreifen,
Dachbox, Fahrzeugwerkzeug und oft auch das E-Bike warten dort auf ihren Einsatz.
Geschützt bleibt dieser Wert nur, wenn Wände, Dach und Tor sowohl Einbrechern
als auch Sturm, Hagel und sommerlicher Hitze standhalten. Der Baustoff Beton
bringt dafür die besten Voraussetzungen mit. Eine Betonfertiggarage ist eine
massive Stahlbetonkonstruktion, die zusätzlich geprüfte Sicherheitstechnik
aufnehmen kann.
Sichere Tore und Türen: mindestens RC 2
Bei einem Einbruchversuch zählt vor allem die Zeit. Gelangen Täter nicht
innerhalb weniger Minuten hinein, geben sie meist auf. Tatsächlich scheitert
fast die Hälfte aller Einbrüche. Wie lange ein Tor, eine Tür oder ein Fenster
standhält, zeigt die Widerstandsklasse. Sieben Klassen von RC 1 N bis RC 6 sind
definiert. Je höher die Klasse, desto länger die Widerstandszeit.
Für Türen und Fenster empfiehlt die Polizei bei geeigneten Einbausituationen
mindestens die Widerstandsklasse RC 2 nach DIN EN 1627. Bei Garagentoren sollte
auf ein nach DIN/TS 18194 geprüftes und entsprechend klassifiziertes Tor
geachtet werden.
"RC-2-Elemente werden im normierten Prüfverfahren mit einfachen Werkzeugen
geprüft und müssen dabei mindestens drei Minuten Widerstand leisten. Wichtig
ist, dass das gesamte Element fachgerecht eingebaut wird", erklärt Matthäus
Moser von der Fachvereinigung Betonfertiggaragen e. V.
Beton trägt, was schützen soll
Das beste Tor bringt nichts, wenn die Wand daneben nachgibt. Genau hier spielt
der Baustoff seine Stärke aus. Wände und Dach einer Betonfertiggarage bestehen
aus im Werk gefertigtem Stahlbeton und werden vielfach fugenlos aus einem Stück
hergestellt.
Das Material ist massiv und druckfest und bietet keine Hohlräume, in denen ein
Hebelwerkzeug ansetzen könnte. Vor allem aber gibt Beton dem Rahmen, den Bändern
und den Schlössern den festen Halt, ohne den keine Widerstandsklasse
funktioniert.
Deshalb ist der Baustoff auch Voraussetzung für den Einbau. "Elemente mit einer
Widerstandsklasse benötigen einen entsprechend geprüften, massiven Wandaufbau",
betont Moser, "gewöhnliche Holzständerwerke, Stahlgaragen oder
Trockenbaukonstruktionen erfüllen diese Anforderung in der Regel nicht." Gute
Nachricht für Besitzer einer bestehenden Betonfertiggarage: Sichere Tore, Türen
und Fenster lassen sich auch nachträglich einbauen.
Smarte Technik meldet sich sofort
Ergänzend können Sensoren die Überwachung übernehmen. Sie melden Bewegungen oder
Erschütterungen direkt auf dem Smartphone und können zum Beispiel die
Außenbeleuchtung einschalten. Auch der Torstatus kann in einer App angezeigt
werden; bei motorisierten Toren ist je nach Ausstattung ein Fernschließen
möglich. "Für zusätzliche Sicherheit sorgt eine im Tor integrierte
Lichtschranke", so Moser. "Eine korrekt installierte Lichtschranke kann den
Schließvorgang unterbrechen, wenn sich eine Person oder ein Gegenstand in ihrem
Erfassungsbereich befindet."
Sturm und Hagel bleiben draußen
Der massive Beton schützt nicht nur vor Einbrechern, sondern auch vor dem
Wetter. Während Carports und Leichtbaugaragen je nach Konstruktion bei starken
Sturmböen schnell an ihre Grenzen kommen, bietet eine fachgerecht geplante und
verankerte Stahlbetonkonstruktion einen robusten Schutz gegen Wind und Hagel.
Ihr Eigengewicht sorgt zusätzlich dafür, dass sie bleibt, wo sie ist.
"Umherwirbelnde Äste und Dachziegel sowie große Hagelkörner können den massiven
Außenwänden nichts anhaben", sagt Moser. "Bei fachgerechter Planung, Herstellung
und Instandhaltung ist Stahlbeton dauerhaft und widerstandsfähig." Sturmschäden
am Fahrzeug übernimmt die Teilkasko in der Regel erst ab Windstärke 8. In der
Garage entstehen sie meist erst gar nicht. Viele Versicherer belohnen das sogar
mit einem Garagenrabatt.
Kühlen Kopf bewahren: idealer Hitzeschutz inklusive
Auch bei sommerlichen Hitzewellen mit Temperaturen von 30 Grad und mehr spielt
der Baustoff Beton seine Stärke aus. "Beton verfügt über eine hervorragende
Ausgleichswirkung", erklärt Moser. "Seine hohe Masse und thermische Trägheit
nehmen extreme Außentemperaturen auf und geben sie zeitversetzt an die
Umgebungsluft ab. Dadurch heizt sich die Innenraumluft einer Betonfertiggarage
gar nicht erst so stark auf."
Das kommt nicht nur dem Fahrzeug zugute, dessen hitzeempfindliche Bauteile
geschont werden. Auch Fahrerinnen und Fahrer profitieren direkt: Wer mit seinem
Auto aus einer kühleren Garage losfährt, startet mit spürbar geringerer
Innenraumtemperatur in die Fahrt - gut für den Komfort und die Konzentration am
Steuer.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Fachvereinigung
Betonfertiggaragen e. V. unter http://www.betonfertiggaragen.de/
Pressekontakt:
S/O/G GmbH
Mathieu Lecomte
+49 541 35848-15
mailto:ml@s-o-g.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/52763/6348562
OTS: Fachvereinigung Betonfertiggaragen e.V.
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