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Hannover (ots) - Ausgerechnet die digitalaffine junge Generation ist bei einem
Ausfall ihres wichtigsten Geräts häufig ratlos. So gibt fast jeder zweite unter
30-Jährige an, im Schadenfall nicht gewusst zu haben, was zu tun ist (44
Prozent). Die Sorge vor hohen Reparaturkosten, Datenverlust und die emotionale
Bindung an das eigene Gerät führen zu zusätzlicher Belastung. Das ist ein
Ergebnis einer aktuellen Studie des Spezialversicherers Wertgarantie.
Bei der älteren Generation sieht das anders aus. So fühlen sich beispielsweise
die über 60-Jährigen im Umgang mit einem defekten Gerät deutlich sicherer: Nur
16 Prozent geben an, im Schadenfall nicht zu wissen, was zu tun ist.
Gleichzeitig sorgen sich die Jüngeren mehr um hohe Reparaturkosten (55 Prozent)
als die 60- bis 74-Jährigen (41 Prozent).
Eine besonders große Rolle spielt für die 18- bis 29-Jährigen ein möglicher
Verlust von Daten oder Einstellungen, insbesondere wenn Smartphones oder Tablets
betroffen sind. Kein Wunder: Mobile Geräte sind Kommunikationsmittel, Kamera,
Kalender und Speicherort persönlicher Inhalte zugleich. Geht das Smartphone
kaputt, kann das deshalb schnell über das technische Problem hinaus belastend
werden. Auch die emotionale Bindung an das eigene Gerät kann den Stress im
Schadenfall zusätzlich verstärken. Das betrifft etwas mehr als jeden dritten
jungen Erwachsenen (36 Prozent). Unter den über 60-Jährigen kennen hingegen
deutlich weniger dieses Gefühl (9 Prozent).
Wunsch nach Informationen trifft auf hohen persönlichen Aufwand
Die Unsicherheit zeigt sich auch bei der Suche nach einer geeigneten
Reparaturlösung. Mehr als die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen hätte sich in
diesem Zusammenhang mehr oder bessere Informationen zur Reparatur gewünscht,
während dies nur auf rund 40 Prozent der älteren Verbraucher zutrifft. So
überrascht es auch nicht, dass der Wunsch, mehrere Reparaturangebote miteinander
vergleichen zu können, bei den Jüngeren stärker ausgeprägt ist: 54 Prozent
gegenüber 39 Prozent bei den Älteren. Gleichzeitig empfinden junge Menschen den
Weg zur Reparatur häufiger als zu aufwendig. Die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen
bewertet den persönlichen Aufwand als zu hoch; bei den über 60-Jährigen liegt
der Anteil bei rund 35 Prozent.
Die Studie macht deutlich: Wer reparieren möchte, braucht vor allem schnelle
Orientierung, verständliche Informationen und unkomplizierte Angebote.
Unterstützung bietet die Website http://www.reparieren-statt-wegwerfen.de . Sie
führt mit wenigen Klicks direkt zu passenden Werkstätten in der Nähe. Zudem
stellt sie die wichtigsten Fakten rund um das Recht auf Reparatur zur Verfügung.
Über die Studie:
Für die Untersuchung wurden im Zeitraum vom 17. Juni bis 2. Juli 2026 insgesamt
2.000 Personen deutschlandweit über ein Online-Panel befragt. Die
Verbraucherbefragung erfolgte bevölkerungsrepräsentativ nach Alter, Bildung,
Bundesland, Geschlecht, Haushaltsgröße und Wohnortgröße. Die Studie wurde von
Wertgarantie durchgeführt.
Pressekontakt:
Ulrike Braungardt | Abteilungsleiterin Unternehmenskommunikation |
Tel: 0049 511 71280-128 | E-Mail: mailto:u.braungardt@wertgarantie.com
Maike Lehnhoff | PR und Content Managerin | Tel: 0049 511 71280-72637 |
E-Mail: mailto:m.lehnhoff@wertgarantie.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/127001/6349596
OTS: Wertgarantie
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