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Frankfurt (ots) - Eine Studie der Management- und Technologieberatung
BearingPoint zeigt: 91 % der Unternehmen nutzen KI bereits in der
Softwareentwicklung, aber nur 18 % davon haben die Technologie fest in ihre
Prozesse integriert. Gleichzeitig deutet die Studie nicht auf einen umfassenden
Abbau von Entwicklerstellen hin. Stattdessen investieren Unternehmen in neue
Kompetenzen rund um KI und Software Engineering. Sicherheit, Compliance und die
richtige Toolauswahl bremsen die Skalierung.
Künstliche Intelligenz ist in der Softwareentwicklung von Unternehmen in
Deutschland, Österreich und der Schweiz angekommen. Die Mehrheit der Unternehmen
setzt KI bereits entlang verschiedener Phasen des Softwareentwicklungsprozesses
ein. Von einer flächendeckenden Industrialisierung ist die Branche jedoch noch
weit entfernt. Das zeigt eine aktuelle Studie der Management- und
Technologieberatung BearingPoint unter 112 Führungskräften im DACH-Raum. Demnach
nutzen 73 % der befragten Unternehmen KI bislang punktuell, während lediglich 18
% die Technologie bereits fest in ihre Entwicklungsprozesse integriert haben.
Bemerkenswert ist zudem, dass die zunehmende Verbreitung von KI nicht zu einer
sinkenden Nachfrage nach Softwareentwicklern führt. Während KI viele
Routineaufgaben übernimmt, sehen Unternehmen weiterhin einen hohen Bedarf an
qualifizierten Entwicklern und investieren zugleich verstärkt in KI-Kompetenzen.
Die Ergebnisse machen deutlich, dass KI längst nicht mehr nur für die
Code-Generierung eingesetzt wird. Besonders häufig unterstützen KI-Lösungen die
Dokumentation (77 %), die Code-Generierung (76 %) sowie Qualitätssicherung und
Code-Reviews (74 %). Auch in Architektur, Design, Testing und Testdatenerzeugung
ist die Nutzung bereits verbreitet.
"Mit KI wird nahezu jedes Projekt zum Software-Projekt und nach vielzähligen
Lab-Experimenten ist KI in der Unternehmens-Softwareentwicklung angekommen, aber
noch nicht industrialisiert. Viele Unternehmen sammeln erste Erfahrungen und
sehen bereits Produktivitätsgewinne. Der nächste Schritt besteht darin, KI
sicher, effizient und mit klarer Governance in den Entwicklungsprozessen zu
verankern", sagt Matthias Roeser, globaler Leiter Technology bei BearingPoint.
Produktivitätsgewinne sichtbar, Skalierung bleibt herausfordernd
Unternehmen berichten bereits von spürbaren Vorteilen durch KI-gestützte
Entwicklung. 81 % der Befragten beobachten höhere Entwicklungsgeschwindigkeiten,
77 % sehen Vorteile beim Prototyping und 74 % eine Entlastung bei
Routineaufgaben. Gleichzeitig geben 59 % an, dass sich die Effizienz der
Softwareentwicklung insgesamt verbessert hat. Die tatsächlichen Effizienzgewinne
fallen jedoch unterschiedlich aus, was auf verschiedene Reifegrade und
Einsatzstrategien hinweist.
Sicherheit, Compliance und Toolauswahl bremsen die Skalierung
Trotz positiver Erfahrungen sehen viele Unternehmen erhebliche Hürden auf dem
Weg zur breiteren Nutzung von KI. Mit 70 % stehen Sicherheits- und
Compliance-Risiken an erster Stelle der genannten Herausforderungen. Ebenfalls
häufig genannt werden die Auswahl geeigneter Tools (61 %) sowie die Integration
der Lösungen in bestehende Prozesse (58 %). Als Reaktion darauf haben bereits
drei von vier Unternehmen interne KI-Richtlinien eingeführt oder teilweise
umgesetzt.
KI verändert Kompetenzprofile, ersetzt Entwickler aber nicht
Die Studienergebnisse sprechen gegen die häufig geäußerte Befürchtung, dass
Künstliche Intelligenz zu einem breiten Stellenabbau in der Softwareentwicklung
führen könnte. Stattdessen verändert KI die Art und Weise, wie Software
entwickelt wird, und verschiebt den Fokus auf höherwertige Tätigkeiten. Die
Unternehmen sehen weiterhin Bedarf an qualifizierten Entwicklerinnen und
Entwicklern und investieren gleichzeitig in neue Kompetenzen rund um den Einsatz
von KI.
59 % der Unternehmen planen den Ausbau von KI-Expertise. Gleichzeitig wollen
jeweils 27 % ihre Teams bei Junior- und Senior-Entwicklern ausbauen. Die
Ergebnisse zeigen damit, dass Unternehmen KI primär als Unterstützung für ihre
Entwicklungsteams verstehen und nicht als Ersatz für bestehende Rollen.
"Der nächste Entwicklungsschritt liegt daher weniger in der Einführung einzelner
KI-Tools, sondern in der organisatorischen Verankerung. Unternehmen benötigen
klare Governance-Strukturen, qualitätsgesicherte Entwicklungsprozesse, passende
Architekturkonzepte und den gezielten Aufbau von Kompetenzen. Nur so lassen sich
die Potenziale von KI langfristig und sicher nutzen", resümiert Stefan
Zimmermann, Partner bei BearingPoint.
Über die Studie
Die Studie basiert auf einer Online-Befragung von 112 Führungskräften aus
Deutschland, Österreich und der Schweiz, die im April 2026 durchgeführt wurde.
Ziel der Untersuchung war es, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der
Softwareentwicklung, die erzielten Effekte sowie Herausforderungen und
Auswirkungen auf Organisationen und Kompetenzprofile zu analysieren. 46 % der
Befragten stammen aus Deutschland, jeweils 27 % aus Österreich und der Schweiz.
Die vollständige Studie steht hier zur Verfügung: KI in der Softwareentwicklung:
angekommen, aber noch nicht industrialisiert | BearingPoint Deutschland (https:/
/www.bearingpoint.com/de-de/publikationen-and-events/publikationen/studie-ki-sof
twareentwicklung/)
Über BearingPoint
BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit
europäischen Wurzeln und globaler Reichweite, die Unternehmen mithilfe moderner
Technologien transformiert. Wir unterstützen Unternehmen bei der Transformation,
indem wir fundiertes Branchenwissen mit starken Kompetenzen in Strategie,
Geschäftsprozessen, Technologie und KI kombinieren. Unsere Beraterteams arbeiten
dabei in unterschiedlichsten Industrien - immer nah am Kunden. Spezialisierte
SAP- und Microsoft-Einheiten, ein starker Fokus auf KI sowie ergebnisorientierte
Softwarelösungen ermöglichen maßgeschneiderte, innovative Lösungen für die
Herausforderungen unserer Kunden.
Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und
Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 15.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 70 Ländern und
engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen
Geschäftserfolg.
BearingPoint gehört zu den TIME World's Best Companies und den Forbes World's
Best Employers. Das Unternehmen ist zudem eine zertifizierte B Corporation, die
hohe soziale und ökologische Standards erfüllt.
Weitere Informationen:
Homepage: https://www.bearingpoint.com/
LinkedIn: http://www.linkedin.com/company/bearingpoint%0D
Instagram: https://www.instagram.com/bearingpoint_dach/
Pressekontakt:
Alexander Bock
Global Senior Manager Communications
Tel: +49 89 540338029
E-Mail: mailto:alexander.bock@bearingpoint.com
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OTS: BearingPoint GmbH
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