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Sperrfrist: 16.09.2026 10:00
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München (ots) - Der Online-Audio-Monitor 2026 zeigt, wie Menschen
Online-Audio-Angebote nutzen, was die einzelnen Angebote besonders macht - und
wie sich der Wettbewerb um Sichtbarkeit und Zugang verschärft.
Dr. Thorsten Schmiege, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien
(BLM) und Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM):
"Online-Audio gehört für viele Menschen selbstverständlich zum Alltag - zu
Hause, unterwegs und besonders im Auto. Dort ist Radio nach wie vor stark, doch
im digitalen Cockpit entscheidet zunehmend die Auffindbarkeit darüber, was
gehört wird. Deshalb müssen Radioangebote auf digitalen Oberflächen, in Apps und
auf Plattformen sichtbar und leicht zugänglich sein. Das gilt besonders für
lokale, regionale und journalistische Angebote - denn Auffindbarkeit ist auch
eine Frage der Medienvielfalt."
Online-Audio als Massenmedium etabliert: Nach den starken Zuwächsen der
vergangenen Jahre konsolidiert sich die Online-Audio-Nutzung auf sehr hohem
Niveau. Drei Viertel der Bevölkerung in Deutschland ab 14 Jahren - und damit
rund 53 Millionen Menschen - hören zumindest gelegentlich Online-Audio. Bei
vielen gehört Online-Audio längst zur Routine: 44 % - und damit fast 32
Millionen Menschen - hören täglich oder fast täglich. Vor allem Webradio und
Musikstreaming sind dabei ständige Begleiter im Alltag.
Das zeigt sich auch beim Blick auf die Formate insgesamt: Musikstreaming ist
weiterhin das reichweitenstärkste Format (66 %), gefolgt von Webradio (54 %),
Podcasts (34 %) sowie Hörbüchern/Hörspielen (25 %). Musikstreaming und Podcasts
halten ihr Niveau im Vergleich zum Vorjahr, Webradio sowie Hörbücher und
Hörspiele geben leicht nach. Webradio bleibt zugleich stark durch die Nutzung
von Simulcast geprägt: Acht von zehn Webradio-Hörenden nutzen Sender, die auch
über UKW oder DAB+ verbreitet werden; mehr als die Hälfte hört ausschließlich
solche Programme.
Warum Online-Audio immer dabei ist: Online-Audio passt in viele Momente des
Alltags, ob beim Arbeiten, beim im Netz surfen, beim Gaming oder unterwegs. Am
häufigsten läuft es im Auto und bei der Hausarbeit - das gaben jeweils rund
sechs von zehn regelmäßigen Online-Audio-Hörenden an. Jüngere lassen sich
häufiger nebenbei begleiten, Ältere hören häufiger ohne Nebenbeschäftigung.
In solchen Momenten punktet Online-Audio vor allem mit Unterhaltung, einfachem
Zugriff und Hören ohne Hinschauen. Musikstreaming überzeugt zusätzlich mit
gezielter Auswahl und vermittelt am häufigsten ein gutes Gefühl. Webradio steht
für schnellen, spontanen Zugriff und liefert zuverlässig Informationen. Podcasts
überzeugen mit Hintergrundwissen und gezielter Themenwahl.
Im Auto bleibt Radio klare Nummer eins: 30 Millionen Menschen hören Online-Audio
im Auto; 84 % davon auch Radio. Klassisches Radio über UKW/DAB+ erreicht 74 %,
vor Musikstreaming (70 %) und Webradio (60 %). Der Blick auf die Zugangswege für
Radio im Auto zeigt zusätzlich: Besonders präsent ist Radio im fest eingebauten
Radio- und Infotainmentsystem. 95 % der Nutzerinnen und Nutzer finden den
Radiobereich dort leicht. Bei Apple CarPlay und Android Auto muss Radio dagegen
stärker mit dem Zugang zu Musikstreaming und Podcasts konkurrieren.
Stefan Mölling, CEO bei RMS. Der Audiovermarkter: "Der Online-Audio-Monitor
zeigt: Digital Audio ist kein Zusatzkanal mehr, sondern fester Bestandteil des
Medienalltags. Für Marken entsteht die eigentliche Stärke im Zusammenspiel aus
Reichweite, Nutzungssituation, vertrauenswürdigen Umfeldern und
unterschiedlichen Audio-Inventaren - von Radio und Simulcast über Streaming bis
Podcast. Gerade diese Vielfalt macht Digital Audio zu einem wirkungsstarken
Kanal im digitalen Marketing: Botschaften können kontextbezogen,
aufmerksamkeitsstark und entlang konkreter Nutzungsmotive platziert werden."
Weitere zentrale Ergebnisse des Online-Audio-Monitors 2026 finden sich in den
beigefügten Key Facts. Der Gesamtbericht steht unter
http://www.online-audio-monitor.de zur Verfügung.
Über den Online-Audio-Monitor: Der Online-Audio-Monitor untersucht
bevölkerungsrepräsentativ die Online-Audio-Nutzung der deutschsprachigen
Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland. Auftraggeber der von mindline media
durchgeführten Studie sind die Bayerische Landeszentrale für neue Medien, die
Medienanstalt Berlin-Brandenburg, die Landesanstalt für Kommunikation
Baden-Württemberg (LFK), die Landesanstalt für Medien NRW, der Bundesverband
Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V., VAUNET - Verband Privater Medien und RMS Radio
Marketing Service.
Pressekontakt:
Stefanie Reger
Pressesprecherin
Tel. 089/63808-315
mailto:stefanie.reger@blm.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/62483/6352621
OTS: BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien
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