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Stuttgart/Berlin (ots) - Mehr als 62 Prozent der Immobilienverwaltungen sind
überlastet, so das aktuelle Branchenbarometer des Verbands der
Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) (i). Der Fachkräftemangel, der
wirtschaftliche Druck und zahlreiche Einzellösungen erschweren den ohnehin
komplexen Verwaltungsalltag. Mit "walter" kommt nun ein Start-up auf den Markt,
das diese Engpässe adressiert: Der KI-Mitarbeiter bündelt administrative und
operative Aufgaben von Hausverwaltungen in einer Anwendung und hilft den
Unternehmen, ihre Ressourcen effizienter einzusetzen. Er nimmt das Telefon ab,
beantwortet Mieteranfragen, bereitet die Nebenkosten- und Hausgeldabrechnung vor
und behält Verträge und Fristen im Blick. Was er vorlegt, prüft und gibt der
Verwalter frei. walter geht als erstes Start-up aus dem Build-First-Ansatz von
The Bau Ventures, einem Frühphasen-Investor für Start-ups, und dem Planungs- und
Beratungsunternehmen Drees & Sommer hervor. Der offizielle Marktstart erfolgt im
Rahmen des Deutschen Verwaltertags am 17. und 18. September in Berlin.
Erst Anfang des Jahres gab Drees & Sommer die Bündelung seiner
Start-up-Aktivitäten in The Bau Ventures bekannt. Der Marktstart von walter
markiert für das Unternehmen nun einen weiteren Meilenstein: Erstmals wurde eine
Geschäftsidee vom Erkennen eines Marktproblems über die Konzeptphase bis zur
Gründung eines eigenständigen Start-ups von The Bau Ventures umgesetzt. "Eine
nachhaltige Transformation des Immobilienmarkts braucht Lösungen, die schnell
greifen, die Branche dauerhaft entlasten und skalierbar sind. walter adressiert
konkrete Engpässe in der Immobilienverwaltung und zeigt, wie daraus innerhalb
kurzer Zeit ein marktfähiges Geschäftsmodell entstehen kann", sagt Thomas
Häusser, Partner der Drees & Sommer SE. Das neue Start-up wurde gemeinsam mit
Drees & Sommer-Expert:innen entwickelt, frühzeitig am Markt getestet und an den
Bedürfnissen der Branche ausgerichtet.
KI-Mitarbeiter statt Verwaltungssoftware
Die Immobilienverwaltung gehört zu den Branchen, die besonders stark unter dem
Fachkräftemangel leiden(ii). Gleichzeitig wächst der Aufwand für Kommunikation,
Dokumentation und Verwaltung von Objekten. Das Ergebnis sind oft
Terminverschiebungen, Sanierungsstaus und überlastetes Personal. "Viele
Verwaltungsprozesse sind heute noch manuell geprägt und nur teilweise
digitalisiert: Rechnungen abtippen, Mieteranfragen einzeln beantworten,
Abrechnungen bis spät in die Nacht erstellen. Insellösungen machen es zusätzlich
schwer, den Überblick zu behalten. Gemeinsam mit Pilotkunden haben wir deshalb
walter entwickelt: einen KI-Mitarbeiter, der Routineaufgaben weitgehend
übernimmt und die Zusammenarbeit zwischen Mietern, Handwerkern und Verwaltung
vereinfacht", erklärt Christoph Wend-Erdel, Geschäftsführer von walter.
Der auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Assistent bündelt Informationen
in einer zentralen Anwendung und übernimmt eigenständig ganze Prozesse, wobei
die finale Freigabe stets beim Menschen bleibt. "Hausverwaltungen bekommen mit
walter somit nicht einfach eine Verwaltungssoftware, sondern einen eigenen
KI-Mitarbeiter", so der erfahrene Gründer.
Von Telefonie bis zur Vermarktung
Die Einsatzmöglichkeiten von walter reichen von Telefonie und
Dokumentenmanagement über die Mieterkommunikation, Objektbuchhaltung, Hausgeld-
und Betriebskostenabrechnungen sowie die Koordination der Dienstleister bis hin
zur Vermarktung von Objekten. Vor allem zeitintensive und wiederkehrende
Routineaufgaben, die viele Ressourcen binden, werden durch den KI-Mitarbeiter
effizient gelöst. Wie das im Alltag aussieht, zeigt ein typischer Fall: Meldet
ein Mieter einen Heizungsausfall, erfasst walter die Anfrage, ordnet sie dem
richtigen Objekt zu, informiert relevante Ansprechpartner und übernimmt die
Terminabstimmung mit dem zuständigen Handwerksbetrieb. Über die Web-, Mobil- und
Desktop-Anwendung behalten alle Beteiligten den Überblick: Sie sehen den
aktuellen Stand ihrer Vorgänge, reichen Unterlagen ein und finden direkt den
richtigen Ansprechpartner.
"Mehr Objekte dürfen nicht automatisch mehr Belastung bedeuten. Mit walter
wollen wir Hausverwaltungen ermöglichen, ihren Bestand auszubauen, sich auf
Portfolio-Optimierung oder andere wertschöpfende Themen zu fokussieren, ohne
dass der Verwaltungsaufwand im gleichen Maß wächst. Wenn das Team weniger Zeit
mit Postfächern, Unterlagen und wiederkehrenden Rückfragen verbringt, bleibt
mehr Zeit für die Menschen und Gebäude, um die es eigentlich geht", sagt
Alexander Assimidis, Geschäftsführer von walter. Den Bedarf haben sowohl die
Marktanalyse als auch Gespräche mit Pilotkunden bestätigt.
Dieser Praxisbezug prägt den Build-First-Ansatz von The Bau Ventures:
Geschäftsideen gemeinsam mit Marktakteuren entwickeln, früh testen und anhand
konkreter Rückmeldungen verbessern. Drees & Sommer unterstützt walter mit
Kapital, Branchenwissen und Zugang zu Projekten und Kunden.
Am 17. September startet walter auf dem Deutschen Verwaltertag in Berlin
offiziell am Markt.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.hallowalter.com
(https://hallowalter.com/)
i, ii: VDIV-Branchenbarometer 2026: Immobilienverwaltungen zunehmend überlastet
(https://vdiv.de/presse/details/vdiv-branchenbarometer-2026-immobilienverwaltung
en-zunehmend-ueberlastet-trennung-von-unrentablen-eigentuemergemeinschaften-unve
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Pressekontakt:
mailto:presse@dreso.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/134210/6352892
OTS: Drees & Sommer SE
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