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Köln (ots) - Der 21. September ist jährlich der offizielle Welt-Alzheimertag.
Diesen Tag nehmen viele Organisationen zum Anlass, um global auf demenzielle
Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit aufmerksam zu machen.
Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben aktuell mit Demenz. Es werden
noch weitaus mehr werden, da die Lebenserwartung steigt und geburtenstarke
Jahrgänge das höhere Alter erreichen. Wie relevant das Thema
gesamtgesellschaftlich ist, wird nicht nur anhand der Zahlen deutlich. Was
Betroffene und ihr Umfeld wissen müssen und wo sie Unterstützung finden,
erfahren sie unter anderem bei der bundesweit tätigen compass pflegeberatung.
Warum ist Demenz ein gesellschaftliches Thema?
Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken,
deutlich an. Laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft ist von den 60-Jährigen
zwar nur jede*r Hundertste betroffen, von den 80-Jährigen dagegen schon jeder
Achte, und von den über 90-Jährigen mehr als jede*r Dritte. Jedes Jahr steigt
die Gesamtzahl um bis zu 40.000. Von den derzeit insgesamt rund 1,8 Millionen
Menschen mit einer Demenzerkrankung sind mehr als 100.000 jünger als 65 Jahre.
Sie zählen damit zu den jung Erkrankten.
Die gesellschaftliche Relevanz ist erheblich: "Eine Demenz trifft nie nur die
erkrankte Person selbst. Sie verändert das gesamte soziale Umfeld: Familien,
Freundeskreise, Nachbarschaften und Arbeitskolleg*innen sind unmittelbar
mitbetroffen. An- und Zugehörige müssen zunehmend Aufgaben und Verantwortung
übernehmen, eigene soziale Kontakte leiden häufig, und nicht selten bleibt kaum
Zeit für die eigene Gesundheit", weiß Alexander Andrzejczak, Pflegeberater bei
compass. "Ich empfehle daher immer, frühzeitig Unterstützung in Anspruch zu
nehmen - bevor Sie als pflegende An- oder Zugehörige an Ihre Grenzen geraten."
Was steckt eigentlich hinter einer Demenzdiagnose?
Nicht jede Gedächtnisstörung ist eine Demenz. Von Demenz wird erst dann
gesprochen, wenn kognitive Einschränkungen - etwa in Gedächtnis, Sprache,
Orientierung oder räumlicher Wahrnehmung - so stark ausgeprägt sind, dass sie
den Alltag der betroffenen Person dauerhaft beeinträchtigen. Damit unterscheidet
sich die Erkrankung klar von altersbedingten Gedächtnisschwächen, die zunächst
keine medizinische Bedeutung haben müssen.
Hinzu kommt: Demenz ist nicht gleich Alzheimer. Unter dem Begriff Demenz werden
verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst, darunter die Alzheimer-Krankheit,
vaskuläre Demenzen sowie die Lewy-Körperchen-Krankheit und frontotemporale
Degenerationen - jede mit eigenen Symptomen und Verläufen. "Die Vielfalt macht
eine individuelle Betrachtung jeder Erkrankungssituation unerlässlich", so der
Pflegeberater Andrzejczak.
Welche Unterstützung bietet die Pflegeversicherung bei Demenz?
Nicht jede Demenzerkrankung geht unmittelbar mit einem Pflegegrad einher. Im
Verlauf der Erkrankung nehmen der Unterstützungsbedarf und die
Pflegebedürftigkeit jedoch in der Regel zu - von stundenweiser Betreuung bis hin
zu umfassender Rundumversorgung.
Menschen mit Demenz, die dauerhaft auf Betreuung und Pflege angewiesen sind,
können Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen. Das Angebot ist
breit: Neben ambulanten Pflegediensten stehen Betreuungsgruppen - wie
Demenz-Cafés -, Tages- und Nachtpflegeangebote sowie Kurzzeit- und
Verhinderungspflege zur Verfügung. Auch kostenfreie Online-Pflegekurse für
Angehörige werden angeboten. So bietet die Pflegeberatung compass beispielsweise
einen Kurs mit dem Titel "Demenz: Alltagsgestaltung und Begleitung" an.
Wo finden Betroffene und Angehörige die richtigen Anlaufstellen?
Da jede Demenzsituation einzigartig ist - beeinflusst durch Persönlichkeit,
Konstitution, familiäres Umfeld und die lokale Infrastruktur vor Ort -, lassen
sich allgemeine Handlungsempfehlungen nur bedingt geben. Entscheidend ist eine
individuelle Beratung. Pflegeberater*innen wie Andrzejczak kennen viele Tipps,
zum Beispiel diesen: "Als erste Orientierung eignen sich das Pflege Service
Portal https://www.pflegeberatung.de/ sowie das Angebot der Deutschen Alzheimer
Gesellschaft, die bundesweit über mehr als 130 regionale
Alzheimer-Gesellschaften und das kostenfreie Alzheimer-Telefon (030 - 259 37 95
14) erreichbar ist."
Wer Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält beziehungsweise
pflegeversichert ist, hat einen gesetzlichen Anspruch auf kostenfreie
Pflegeberatung. compass bietet Beratung bundesweit per Telefon, Hausbesuch oder
Videogespräch für Privatversicherte an. Gesetzlich Versicherte erhalten
Unterstützung an den Pflegestützpunkten.
Hintergrund:
Die compass private pflegeberatung GmbH berät Pflegebedürftige und deren
Angehörige zu Hause, telefonisch und per Videogespräch, gemäß dem gesetzlichen
Anspruch aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung. compass
bietet Pflegeberatung nach § 7a SGB XI sowie § 37 Abs. 3 SGB XI. Einen Termin
für eine Pflegeberatung erhalten Ratsuchende über die kostenfreie Servicenummer
0800 101 88 00 oder über die digitale Terminvereinbarung
(https://www.compass-pflegeberatung.de/terminbuchung) auf der Webseite von
compass. Die telefonische Beratung von compass steht allen Versicherten offen.
Digitale Angebote wie das Informationsportal pflegeberatung.de, die App
"pflegecompass" sowie Online-Pflegekurse ergänzen das Angebot für Ratsuchende.
compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit 1.000 Mitarbeitenden
bundesweit tätig. Die compass-Pflegeberater*innen beraten im Rahmen von
Telefonaktionen sowie zu den regulären Service Zeiten zu allen Fragen rund um
das Thema Pflege.
Hinweis zum Text:
Dieser Text wurde ohne Unterstützung durch eine KI-Anwendung erstellt.
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compass private pflegeberatung GmbH
Abteilung Politik und Kommunikation
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Tel.: 0221 93332 -111
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OTS: compass private pflegeberatung GmbH
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