Seite zu Favoriten hinzufügen / Link zu ihrer Webseite einrichten 

Deutschland

Top-News



Demenz betrifft uns alle - Warum Aufklärung und Beratung so wichtig ist (FOTO)

16.09.2026 11:08 Uhr compass private pflegeberatung GmbH

Köln (ots) - Der 21. September ist jährlich der offizielle Welt-Alzheimertag. Diesen Tag nehmen viele Organisationen zum Anlass, um global auf demenzielle Erkrankungen wie die Alzheimer-Krankheit aufmerksam zu machen.

Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben aktuell mit Demenz. Es werden noch weitaus mehr werden, da die Lebenserwartung steigt und geburtenstarke Jahrgänge das höhere Alter erreichen. Wie relevant das Thema gesamtgesellschaftlich ist, wird nicht nur anhand der Zahlen deutlich. Was Betroffene und ihr Umfeld wissen müssen und wo sie Unterstützung finden, erfahren sie unter anderem bei der bundesweit tätigen compass pflegeberatung.

Warum ist Demenz ein gesellschaftliches Thema?

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, deutlich an. Laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft ist von den 60-Jährigen zwar nur jede*r Hundertste betroffen, von den 80-Jährigen dagegen schon jeder Achte, und von den über 90-Jährigen mehr als jede*r Dritte. Jedes Jahr steigt die Gesamtzahl um bis zu 40.000. Von den derzeit insgesamt rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung sind mehr als 100.000 jünger als 65 Jahre. Sie zählen damit zu den jung Erkrankten.

Die gesellschaftliche Relevanz ist erheblich: "Eine Demenz trifft nie nur die erkrankte Person selbst. Sie verändert das gesamte soziale Umfeld: Familien, Freundeskreise, Nachbarschaften und Arbeitskolleg*innen sind unmittelbar mitbetroffen. An- und Zugehörige müssen zunehmend Aufgaben und Verantwortung übernehmen, eigene soziale Kontakte leiden häufig, und nicht selten bleibt kaum Zeit für die eigene Gesundheit", weiß Alexander Andrzejczak, Pflegeberater bei compass. "Ich empfehle daher immer, frühzeitig Unterstützung in Anspruch zu nehmen - bevor Sie als pflegende An- oder Zugehörige an Ihre Grenzen geraten."

Was steckt eigentlich hinter einer Demenzdiagnose?

Nicht jede Gedächtnisstörung ist eine Demenz. Von Demenz wird erst dann gesprochen, wenn kognitive Einschränkungen - etwa in Gedächtnis, Sprache, Orientierung oder räumlicher Wahrnehmung - so stark ausgeprägt sind, dass sie den Alltag der betroffenen Person dauerhaft beeinträchtigen. Damit unterscheidet sich die Erkrankung klar von altersbedingten Gedächtnisschwächen, die zunächst keine medizinische Bedeutung haben müssen.

Hinzu kommt: Demenz ist nicht gleich Alzheimer. Unter dem Begriff Demenz werden verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst, darunter die Alzheimer-Krankheit, vaskuläre Demenzen sowie die Lewy-Körperchen-Krankheit und frontotemporale Degenerationen - jede mit eigenen Symptomen und Verläufen. "Die Vielfalt macht eine individuelle Betrachtung jeder Erkrankungssituation unerlässlich", so der Pflegeberater Andrzejczak.

Welche Unterstützung bietet die Pflegeversicherung bei Demenz?

Nicht jede Demenzerkrankung geht unmittelbar mit einem Pflegegrad einher. Im Verlauf der Erkrankung nehmen der Unterstützungsbedarf und die Pflegebedürftigkeit jedoch in der Regel zu - von stundenweiser Betreuung bis hin zu umfassender Rundumversorgung.

Menschen mit Demenz, die dauerhaft auf Betreuung und Pflege angewiesen sind, können Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen. Das Angebot ist breit: Neben ambulanten Pflegediensten stehen Betreuungsgruppen - wie Demenz-Cafés -, Tages- und Nachtpflegeangebote sowie Kurzzeit- und Verhinderungspflege zur Verfügung. Auch kostenfreie Online-Pflegekurse für Angehörige werden angeboten. So bietet die Pflegeberatung compass beispielsweise einen Kurs mit dem Titel "Demenz: Alltagsgestaltung und Begleitung" an.

Wo finden Betroffene und Angehörige die richtigen Anlaufstellen?

Da jede Demenzsituation einzigartig ist - beeinflusst durch Persönlichkeit, Konstitution, familiäres Umfeld und die lokale Infrastruktur vor Ort -, lassen sich allgemeine Handlungsempfehlungen nur bedingt geben. Entscheidend ist eine individuelle Beratung. Pflegeberater*innen wie Andrzejczak kennen viele Tipps, zum Beispiel diesen: "Als erste Orientierung eignen sich das Pflege Service Portal https://www.pflegeberatung.de/ sowie das Angebot der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, die bundesweit über mehr als 130 regionale Alzheimer-Gesellschaften und das kostenfreie Alzheimer-Telefon (030 - 259 37 95 14) erreichbar ist."

Wer Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält beziehungsweise pflegeversichert ist, hat einen gesetzlichen Anspruch auf kostenfreie Pflegeberatung. compass bietet Beratung bundesweit per Telefon, Hausbesuch oder Videogespräch für Privatversicherte an. Gesetzlich Versicherte erhalten Unterstützung an den Pflegestützpunkten.

Hintergrund:

Die compass private pflegeberatung GmbH berät Pflegebedürftige und deren Angehörige zu Hause, telefonisch und per Videogespräch, gemäß dem gesetzlichen Anspruch aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung. compass bietet Pflegeberatung nach § 7a SGB XI sowie § 37 Abs. 3 SGB XI. Einen Termin für eine Pflegeberatung erhalten Ratsuchende über die kostenfreie Servicenummer 0800 101 88 00 oder über die digitale Terminvereinbarung (https://www.compass-pflegeberatung.de/terminbuchung) auf der Webseite von compass. Die telefonische Beratung von compass steht allen Versicherten offen. Digitale Angebote wie das Informationsportal pflegeberatung.de, die App "pflegecompass" sowie Online-Pflegekurse ergänzen das Angebot für Ratsuchende.

compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit 1.000 Mitarbeitenden bundesweit tätig. Die compass-Pflegeberater*innen beraten im Rahmen von Telefonaktionen sowie zu den regulären Service Zeiten zu allen Fragen rund um das Thema Pflege.

Hinweis zum Text:

Dieser Text wurde ohne Unterstützung durch eine KI-Anwendung erstellt.

Service für Journalist*innen:

Sie finden dieses Thema interessant und möchten es gerne als Audio oder Video aufgreifen oder mit einer Ansprechperson ein Interview dazu führen? Dann wenden Sie sich über mailto:kommunikation@compass-pflegeberatung.de an uns. Wir unterstützen Sie gerne bei der Aufbereitung des Inhalts und freuen uns im Falle einer Veröffentlichung über einen Hinweis.

Pressekontakt:

compass private pflegeberatung GmbH Abteilung Politik und Kommunikation Sarah Linnartz Tel.: 0221 93332 -111 mailto:kommunikation@compass-pflegeberatung.de http://www.compass-pflegeberatung.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/133759/6352924 OTS: compass private pflegeberatung GmbH


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - compass private pflegeberatung GmbH
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung