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Quereinstieg als Vorteil: Wie Kevin Fiawoo veraltete Regeln und Strategien in der Finanz- und Immobilienbranche hinterfragt (FOTO)

16.09.2026 11:07 Uhr Vertranium GmbH

Stuttgart (ots) - Feste Vertriebswege, persönliche Empfehlungen und direkte Ansprache galten in der Finanzdienstleistung lange als verlässlicher Standard. Doch was über Jahre funktioniert hat, muss unter veränderten Marktbedingungen nicht automatisch genauso weiter funktionieren. Kevin Fiawoo betrachtet diese Entwicklung aus der Perspektive eines Quereinsteigers. Welche Impulse sich daraus für Sichtbarkeit, Kundengewinnung und moderne Vertriebsarbeit ergeben, erfahren Sie hier.

Persönliche Beziehungen, Empfehlungen und klassische Vertriebsarbeit haben im Finanzvertrieb früher über Jahre zuverlässig funktioniert. Gleichzeitig verändern digitale Möglichkeiten die Art, wie Kunden Unternehmen finden, wahrnehmen und Kontakt aufnehmen. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob das eine das andere ersetzen muss, sondern welche bestehenden Abläufe weiterhin wirklich noch funktionieren und wo neue Wege sinnvoll ergänzt werden müssen. Kevin Fiawoo kennt diese Entwicklung sowohl aus dem Aufbau einer eigenen Vertriebsorganisation als auch aus der heutigen Zusammenarbeit mit hunderten Finanzdienstleistern und Unternehmern. "Ich glaube nicht, dass man alles verändern sollte, nur weil es neu ist. Aber man sollte immer wieder kritisch prüfen, ob das, was lange funktioniert hat, unter heutigen Bedingungen immer noch genauso gut funktioniert", sagt Kevin Fiawoo.

"Ich hatte wahrscheinlich den Vorteil, dass ich viele Dinge in der Finanzbranche am Anfang gar nicht als selbstverständlich angesehen habe", erklärt Kevin Fiawoo. Für ihn geht es bis heute nicht darum, etablierte Erfahrung gegen neue Ideen auszuspielen, sondern darum, beides sinnvoll miteinander zu verbinden und auch Wege zu prüfen, die innerhalb der eigenen Branche bisher weniger selbstverständlich waren.

Mit einem anderen Blick in den Finanzvertrieb

Kevin Fiawoo kam ohne klassischen Branchenhintergrund in den Finanzvertrieb. Auch sein Auftreten entsprach mit sichtbaren Tätowierungen nicht unbedingt dem damals verbreiteten Bild eines Finanzdienstleisters. Menschen aus seinem Umfeld rieten ihm unter anderem deshalb von diesem Weg ab. Hinzu kamen rassistische Vorurteile, gegen die er sich behaupten musste. Aus seinem vorherigen Wissen brachte er jedoch bereits praktische Erfahrungen mit Websites, sozialen Medien, digitaler Kundengewinnung und dem Aufbau einer eigenen sichtbaren Marke mit. Genau diese Kenntnisse übertrug er auf den Finanzvertrieb. "Gerade weil ich die Branche nicht von innen kannte, habe ich bestimmte Dinge einfach ausprobiert, die andere vielleicht gar nicht erst in Betracht gezogen hätten", sagt Kevin Fiawoo. Mit einer eigenen öffentlichen Marke stieß er dabei zunächst auch auf Widerstand. Nach seiner Aussage war eine solche Sichtbarkeit in Teilen der damaligen Vertriebswelt nicht gern gesehen. Zeitweise wollte man ihn auch ganz klar davon abbringen, neue Ansätze auszuprobieren und zu etablieren.

Wie nützlich diese Vorerfahrung sein konnte, zeigte sich während der Corona-Zeit. Als persönliche Treffen und klassische Beratungsmöglichkeiten stark eingeschränkt waren, konnte Kevin Fiawoo auf digitale Wege zurückgreifen, mit denen er bereits zuvor gearbeitet hatte, und sie mit klassischer Vertriebsarbeit verbinden. Für ihn zeigte sich dadurch ganz praktisch, welchen Vorteil Erfahrungen aus anderen Bereichen haben können, wenn sich die Bedingungen innerhalb einer Branche verändern. Daraus zog er allerdings nicht den Schluss, klassische Vertriebswege komplett infrage zu stellen. Vielmehr bestätigte sich für ihn, dass zusätzliche Möglichkeiten sinnvoll sein können, wenn sie die bestehenden Vertriebsmethoden ergänzen.

Digital statt persönlich? Warum Kevin Fiawoo beides verbinden will

Dass Kevin Fiawoo früh auf digitale Kundengewinnung und eine eigene Sichtbarkeit setzte, bedeutet für ihn nicht, dass klassische Vertriebsarbeit damit überflüssig wird. Im Gegenteil: Persönliche Kommunikation, Vertrauen und die Fähigkeit, Menschen wirklich zu verstehen, bleiben aus seiner Sicht bis heute entscheidend. Seine Erfahrung als Quereinsteiger hat ihm vielmehr gezeigt, dass digitale Möglichkeiten den bestehenden Vertrieb sinnvoll ergänzen können. Sie erleichtern den ersten Kontakt, schaffen Sichtbarkeit und geben Interessenten schon vor einem Gespräch einen Eindruck davon, mit wem sie es zu tun haben. "Es geht nicht darum, den klassischen Vertrieb abzuschaffen. Es geht darum, die Möglichkeiten zu ergänzen, die heute zusätzlich zur Verfügung stehen, und sich einfach dem Marktstandard anzupassen", sagt Kevin Fiawoo.

Gerade bei Finanzentscheidungen spielt Vertrauen eine besondere Rolle. Kunden wollen nicht nur wissen, welches Produkt angeboten wird, sondern auch, wer hinter der Beratung steht, wie diese Person arbeitet und welche Erfahrungen andere Kunden gemacht haben. Ein digitaler Auftritt beantwortet einen Teil dieser Fragen bereits vor dem ersten persönlichen Gespräch. Im direkten Kontakt bleiben dagegen Beziehung, Verständnis und eine gute Beratung entscheidend. Für Kevin Fiawoo ergänzen sich beide Wege deshalb: Persönliche Vertriebsarbeit bleibt die Grundlage, digitale Sichtbarkeit schafft zusätzliche Möglichkeiten, Kunden früher zu erreichen und Vertrauen bereits vor dem ersten Gespräch aufzubauen und Planbarkeit zu erzeugen.

Veränderungsfähigkeit kennt kein Alter: Worauf es Kevin Fiawoo stattdessen ankommt

Heute arbeitet Kevin Fiawoo mit Unternehmern und Finanzdienstleistern sehr unterschiedlicher Altersgruppen zusammen. Die Spanne reicht von 18 bis 73 Jahren. Gerade deshalb hält er wenig von der Vorstellung, dass vor allem eine jüngere Generation für neue Arbeitsweisen offen sei. Entscheidend ist aus seiner Sicht vielmehr, wie bereit jemand ist, die eigenen Annahmen und Sichtweise regelmäßig zu überprüfen und neue Möglichkeiten tatsächlich auszuprobieren. "Es geht nicht darum, jung oder alt zu sein. Es geht darum, ob man bereit ist, eine Annahme endlich loszulassen, die gestern noch gestimmt hat, heute aber einfach nicht mehr gilt", sagt Kevin Fiawoo.

Auch Erfahrung und Veränderungsbereitschaft schließen sich für ihn nicht aus. Ebenso wenig ist jede neue Lösung automatisch besser, nur weil sie digitaler oder moderner erscheint. Sein eigener Quereinstieg hat Kevin Fiawoo vielmehr gezeigt, dass neue Impulse weder vom Alter noch von jahrzehntelanger Branchenerfahrung abhängen. Entscheidend ist für ihn, Bewährtes dort beizubehalten, wo es weiterhin funktioniert, und gleichzeitig bereit zu sein, Dinge neu zu prüfen, die bisher als weniger selbstverständlich galten.

Pressekontakt:

Vertranium GmbH Vertreten durch: Marcel Mankas und Kevin Fiawoo E-Mail: mailto:info@vertranium.de Website: https://vertranium.de/

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/174522/6352923 OTS: Vertranium GmbH


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Vertranium GmbH
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