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Stuttgart (ots) - Feste Vertriebswege, persönliche Empfehlungen und direkte
Ansprache galten in der Finanzdienstleistung lange als verlässlicher Standard.
Doch was über Jahre funktioniert hat, muss unter veränderten Marktbedingungen
nicht automatisch genauso weiter funktionieren. Kevin Fiawoo betrachtet diese
Entwicklung aus der Perspektive eines Quereinsteigers. Welche Impulse sich
daraus für Sichtbarkeit, Kundengewinnung und moderne Vertriebsarbeit ergeben,
erfahren Sie hier.
Persönliche Beziehungen, Empfehlungen und klassische Vertriebsarbeit haben im
Finanzvertrieb früher über Jahre zuverlässig funktioniert. Gleichzeitig
verändern digitale Möglichkeiten die Art, wie Kunden Unternehmen finden,
wahrnehmen und Kontakt aufnehmen. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob
das eine das andere ersetzen muss, sondern welche bestehenden Abläufe weiterhin
wirklich noch funktionieren und wo neue Wege sinnvoll ergänzt werden müssen.
Kevin Fiawoo kennt diese Entwicklung sowohl aus dem Aufbau einer eigenen
Vertriebsorganisation als auch aus der heutigen Zusammenarbeit mit hunderten
Finanzdienstleistern und Unternehmern. "Ich glaube nicht, dass man alles
verändern sollte, nur weil es neu ist. Aber man sollte immer wieder kritisch
prüfen, ob das, was lange funktioniert hat, unter heutigen Bedingungen immer
noch genauso gut funktioniert", sagt Kevin Fiawoo.
"Ich hatte wahrscheinlich den Vorteil, dass ich viele Dinge in der Finanzbranche
am Anfang gar nicht als selbstverständlich angesehen habe", erklärt Kevin
Fiawoo. Für ihn geht es bis heute nicht darum, etablierte Erfahrung gegen neue
Ideen auszuspielen, sondern darum, beides sinnvoll miteinander zu verbinden und
auch Wege zu prüfen, die innerhalb der eigenen Branche bisher weniger
selbstverständlich waren.
Mit einem anderen Blick in den Finanzvertrieb
Kevin Fiawoo kam ohne klassischen Branchenhintergrund in den Finanzvertrieb.
Auch sein Auftreten entsprach mit sichtbaren Tätowierungen nicht unbedingt dem
damals verbreiteten Bild eines Finanzdienstleisters. Menschen aus seinem Umfeld
rieten ihm unter anderem deshalb von diesem Weg ab. Hinzu kamen rassistische
Vorurteile, gegen die er sich behaupten musste. Aus seinem vorherigen Wissen
brachte er jedoch bereits praktische Erfahrungen mit Websites, sozialen Medien,
digitaler Kundengewinnung und dem Aufbau einer eigenen sichtbaren Marke mit.
Genau diese Kenntnisse übertrug er auf den Finanzvertrieb. "Gerade weil ich die
Branche nicht von innen kannte, habe ich bestimmte Dinge einfach ausprobiert,
die andere vielleicht gar nicht erst in Betracht gezogen hätten", sagt Kevin
Fiawoo. Mit einer eigenen öffentlichen Marke stieß er dabei zunächst auch auf
Widerstand. Nach seiner Aussage war eine solche Sichtbarkeit in Teilen der
damaligen Vertriebswelt nicht gern gesehen. Zeitweise wollte man ihn auch ganz
klar davon abbringen, neue Ansätze auszuprobieren und zu etablieren.
Wie nützlich diese Vorerfahrung sein konnte, zeigte sich während der
Corona-Zeit. Als persönliche Treffen und klassische Beratungsmöglichkeiten stark
eingeschränkt waren, konnte Kevin Fiawoo auf digitale Wege zurückgreifen, mit
denen er bereits zuvor gearbeitet hatte, und sie mit klassischer Vertriebsarbeit
verbinden. Für ihn zeigte sich dadurch ganz praktisch, welchen Vorteil
Erfahrungen aus anderen Bereichen haben können, wenn sich die Bedingungen
innerhalb einer Branche verändern. Daraus zog er allerdings nicht den Schluss,
klassische Vertriebswege komplett infrage zu stellen. Vielmehr bestätigte sich
für ihn, dass zusätzliche Möglichkeiten sinnvoll sein können, wenn sie die
bestehenden Vertriebsmethoden ergänzen.
Digital statt persönlich? Warum Kevin Fiawoo beides verbinden will
Dass Kevin Fiawoo früh auf digitale Kundengewinnung und eine eigene Sichtbarkeit
setzte, bedeutet für ihn nicht, dass klassische Vertriebsarbeit damit
überflüssig wird. Im Gegenteil: Persönliche Kommunikation, Vertrauen und die
Fähigkeit, Menschen wirklich zu verstehen, bleiben aus seiner Sicht bis heute
entscheidend. Seine Erfahrung als Quereinsteiger hat ihm vielmehr gezeigt, dass
digitale Möglichkeiten den bestehenden Vertrieb sinnvoll ergänzen können. Sie
erleichtern den ersten Kontakt, schaffen Sichtbarkeit und geben Interessenten
schon vor einem Gespräch einen Eindruck davon, mit wem sie es zu tun haben. "Es
geht nicht darum, den klassischen Vertrieb abzuschaffen. Es geht darum, die
Möglichkeiten zu ergänzen, die heute zusätzlich zur Verfügung stehen, und sich
einfach dem Marktstandard anzupassen", sagt Kevin Fiawoo.
Gerade bei Finanzentscheidungen spielt Vertrauen eine besondere Rolle. Kunden
wollen nicht nur wissen, welches Produkt angeboten wird, sondern auch, wer
hinter der Beratung steht, wie diese Person arbeitet und welche Erfahrungen
andere Kunden gemacht haben. Ein digitaler Auftritt beantwortet einen Teil
dieser Fragen bereits vor dem ersten persönlichen Gespräch. Im direkten Kontakt
bleiben dagegen Beziehung, Verständnis und eine gute Beratung entscheidend. Für
Kevin Fiawoo ergänzen sich beide Wege deshalb: Persönliche Vertriebsarbeit
bleibt die Grundlage, digitale Sichtbarkeit schafft zusätzliche Möglichkeiten,
Kunden früher zu erreichen und Vertrauen bereits vor dem ersten Gespräch
aufzubauen und Planbarkeit zu erzeugen.
Veränderungsfähigkeit kennt kein Alter: Worauf es Kevin Fiawoo stattdessen
ankommt
Heute arbeitet Kevin Fiawoo mit Unternehmern und Finanzdienstleistern sehr
unterschiedlicher Altersgruppen zusammen. Die Spanne reicht von 18 bis 73
Jahren. Gerade deshalb hält er wenig von der Vorstellung, dass vor allem eine
jüngere Generation für neue Arbeitsweisen offen sei. Entscheidend ist aus seiner
Sicht vielmehr, wie bereit jemand ist, die eigenen Annahmen und Sichtweise
regelmäßig zu überprüfen und neue Möglichkeiten tatsächlich auszuprobieren. "Es
geht nicht darum, jung oder alt zu sein. Es geht darum, ob man bereit ist, eine
Annahme endlich loszulassen, die gestern noch gestimmt hat, heute aber einfach
nicht mehr gilt", sagt Kevin Fiawoo.
Auch Erfahrung und Veränderungsbereitschaft schließen sich für ihn nicht aus.
Ebenso wenig ist jede neue Lösung automatisch besser, nur weil sie digitaler
oder moderner erscheint. Sein eigener Quereinstieg hat Kevin Fiawoo vielmehr
gezeigt, dass neue Impulse weder vom Alter noch von jahrzehntelanger
Branchenerfahrung abhängen. Entscheidend ist für ihn, Bewährtes dort
beizubehalten, wo es weiterhin funktioniert, und gleichzeitig bereit zu sein,
Dinge neu zu prüfen, die bisher als weniger selbstverständlich galten.
Pressekontakt:
Vertranium GmbH
Vertreten durch: Marcel Mankas und Kevin Fiawoo
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