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Monheim am Rhein (ots) - Wer sich mit der Privatpilotenlizenz beschäftigt, stößt
schnell auf sehr unterschiedliche Kostenangaben und schwer vergleichbare
Angebote. Heinz Koop von Aviation Hero erklärt, warum nicht der günstigste
Einstieg über die tatsächlichen Gesamtkosten entscheidet und welche Rolle
digitale Theorie- und Sprechfunkausbildung dabei spielen.
Schon bei der ersten Recherche zeigt sich: Die Frage nach den Kosten lässt sich
beim Flugschein selten mit einer einzigen Zahl beantworten. Manche Angaben
wirken auf den ersten Blick günstig, andere schrecken ab, wieder andere lassen
offen, was am Ende wirklich enthalten ist. Für angehende Privatpiloten entsteht
genau daraus das eigentliche Problem: Sie wollen nicht den billigsten Einstieg
finden, sondern verstehen, womit sie realistisch rechnen müssen und welche
Entscheidungen den Gesamtpreis beeinflussen. "Der günstigste Start ist nicht
automatisch der günstigste Weg zur Lizenz. Entscheidend ist, ob man
kontinuierlich vorankommt und unnötige Schleifen vermeidet", sagt Heinz Koop von
Aviation Hero.
"Viele laden sich am Anfang Theorie, Funk und Praxis gleichzeitig auf. Genau
dadurch wird es für Berufstätige oft zäh", fügt er hinzu. Heinz Koop kennt
dieses Problem aus eigener Erfahrung: Auch er begann seine Ausbildung zunächst
im klassischen Umfeld, kam dort nur schleppend voran und musste nach einem
Wechsel praktisch erneut ansetzen. Aus dieser Erfahrung entstand Aviation Hero,
eine digitale Flugschule für Theorie und Sprechfunk auf dem Weg zur
Privatpilotenlizenz. Der Ansatz soll angehenden Piloten vor allem mehr Struktur
geben, bevor sie in die praktische Ausbildung starten.
Was beim Flugschein wirklich ins Geld geht: Die Praxis macht den größten Anteil
aus
Für die PPL(A), also die Privatpilotenlizenz für Flugzeuge, liegt ein
realistisches Gesamtbudget meist zwischen 15.000 und 25.000 Euro. Wer
beispielsweise eine LAPL(A) im Verein absolviert, kann im Einzelfall auch
darunterliegen; für die PPL(A) ist diese Spanne jedoch ein realistischer Rahmen.
Wie hoch die tatsächlichen Kosten ausfallen, hängt stark davon ab, wo und womit
die praktische Ausbildung absolviert wird. "Viele unterschätzen, dass nicht der
Theoriekurs der größte Kostenblock ist, sondern die Praxis", ordnet Heinz Koop
von Aviation Hero ein. Deshalb lohnt es sich, die einzelnen Posten sauber
auseinanderzuhalten.
Der größte Anteil entfällt in der Regel auf die Flugstunden. Für die
Privatpilotenlizenz PPL(A) sind mindestens 45 Flugstunden vorgeschrieben.
Standard-Schulungsflugzeuge wie eine Cessna 172 oder Piper PA-28 liegen je nach
Region und Anbieter häufig bei etwa 150 bis 300 Euro pro Stunde im Nasscharter;
die Spritkosten sind in diesen Charterkosten also bereits enthalten. Wer auf
einem moderneren Muster wie einer Cirrus SR20 schult, muss eher mit 300 bis 400
Euro oder mehr pro Stunde im Nasscharter rechnen. Zusätzlich unterscheiden sich
Anbieter darin, ob sie nach Blockzeit oder reiner Flugzeit abrechnen: Bei der
Blockzeit zählt die gesamte Zeit vom ersten Losrollen bis zum endgültigen
Abstellen des Flugzeugs, während bei der reinen Flugzeit nur die Zeit zwischen
Abheben und Landung berechnet wird.
Hinzu kommen Kosten für den Fluglehrer, die in Vereinen oft niedriger liegen als
bei gewerblichen Flugschulen. Eine Fluglehrerstunde wird im Verein in der Regel
über eine Aufwandsentschädigung von etwa 10 bis 40 Euro pro Stunde berechnet. In
einer gewerblichen Flugschule liegen die Kosten für den Fluglehrer dagegen
zwischen 40 bis 120 Euro pro Stunde. Viele kalkulieren dabei zunächst mit 45
Flugstunden und 45 Fluglehrerstunden. Durch Briefings und Debriefings vor und
nach den Flugstunden können realistisch jedoch eher rund 65 Stunden
Fluglehrerzeit zusammenkommen. In gewerblichen Flugschulen wird diese Zeit in
der Regel regulär abgerechnet, während sie in Vereinen seltener separat
berechnet wird.
Nebenkosten, Gebühren und Theorie: Was zusätzlich einkalkuliert werden sollte
Auch Landegebühren sollten bei der Kalkulation nicht unterschätzt werden. An
vielen unkontrollierten Flugplätzen liegen sie für ein typisches
Schulungsflugzeug wie die Cessna 172 bei etwa 8 bis 15 Euro pro Landung; an
größeren oder kontrollierten Flugplätzen können sie deutlich höher ausfallen.
Hinzu kommen Kosten für die Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP), das
fliegerärztliche Tauglichkeitszeugnis der Klasse 2 sowie Prüfungsgebühren für
Theorie, BZF und die praktische PPL-Prüfung. Auch das Prüferhonorar und die
Ausstellung der Lizenz müssen berücksichtigt werden. Für diese Posten sollten
angehende Piloten ohne das Flugzeug für den praktischen Prüfungsflug insgesamt
etwa 700 bis 1.200 Euro einplanen. Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem
vom Bundesland, der zuständigen Luftfahrtbehörde und dem jeweiligen Fliegerarzt
ab.
Zusätzlich können je nach Anbieter einmalige Anmelde- oder Aufnahmegebühren
anfallen. Flugschulen berechnen dafür häufig etwa 100 bis 500 Euro. Bei Vereinen
liegt die Aufnahmegebühr meist zwischen 100 und 800 Euro; hinzu kommt in der
Regel ein jährlicher Mitgliedsbeitrag von rund 150 bis 500 Euro. Teilweise sind
außerdem Arbeitsstunden, Umlagen oder eine rückzahlbare Kaution vorgesehen.
Deutlich größer sind die Unterschiede bei der theoretischen Ausbildung und der
Vorbereitung auf das Flugfunkzeugnis BZF. Im Verein ist der Theorieunterricht
teilweise bereits im Mitgliedsbeitrag enthalten oder wird von ehrenamtlichen
Fluglehrern gegen einen Pauschalbetrag angeboten. Kommerzielle Theorielehrgänge
kosten abhängig von Unterrichtsform, Betreuungsumfang, Zugriffsdauer und
enthaltenen Zusatzleistungen dagegen etwa 1.000 bis 3.000 Euro. Bei
BZF-Vorbereitungskursen reicht die Spanne von ungefähr 250 Euro für
Gruppentrainings mit vielen Teilnehmern bis zu rund 1.000 Euro für umfangreich
betreute Lehrgänge mit Videolektionen, Live-Unterricht in kleinen Gruppen,
Prüfungssimulationen und regelmäßigen Auffrischungseinheiten auch nach
bestandener Prüfung.
Welcher Ausbildungsansatz sinnvoll ist, hängt dabei stark von den persönlichen
Zielen und Lebensumständen ab. "Wer die Theorie wirklich verstehen und den
Sprechfunk sicher und selbstbewusst beherrschen möchte, benötigt einen anderen
Ausbildungsansatz als jemand, der sich in erster Linie auf das Bestehen der
Prüfung konzentriert. Auch Berufstätige, die ihre Ausbildung effizient mit Job
und Familie vereinbaren und dennoch zügig abschließen möchten, haben andere
Anforderungen als Flugschüler, die den Flugschein als Vollzeitprojekt angehen
können oder mit einer Ausbildungsdauer von zwei Jahren und mehr zufrieden sind",
erklärt Heinz Koop von Aviation Hero.
Ein reiner Preisvergleich ist deshalb nur aussagekräftig, wenn zugleich
berücksichtigt wird, welche Leistungen enthalten sind und wie intensiv die
persönliche Betreuung ausfällt.
Warum ein günstiger Start beim Flugschein teuer werden kann: Wo vermeidbare
Mehrkosten entstehen
Viele angehende Privatpiloten vergleichen zunächst die reinen Stundenpreise von
Vereinen und gewerblichen Flugschulen. Das ist nachvollziehbar, greift aber zu
kurz. Vereine sind pro Flugstunde oft günstiger, können dafür aber stärker von
ehrenamtlichen Fluglehrern, Flugzeugverfügbarkeit, Wetterfenstern und internen
Abläufen abhängen. Gewerbliche Flugschulen sind meist teurer, bieten dafür aber
häufig mehr Planbarkeit. "Ein niedriger Stundenpreis bringt wenig, wenn man
wochenlang nicht fliegt und sich danach wieder mühsam in Abläufe einarbeiten
muss", macht Heinz Koop von Aviation Hero deutlich.
Genau hier entstehen oft die Kosten, die viele am Anfang nicht sehen: Pausen,
Wartezeiten, Wiederholungsstunden oder sogar ein Wechsel der Flugschule. Ändert
sich dabei das Flugzeugmuster oder der Ausbildungsablauf, müssen Teile der
Praxis erneut gefestigt werden. Auch falsches Sparen bei Theorie, Funk oder
Vorbereitung kann später teuer werden, wenn Grundlagen im Cockpit fehlen und
bezahlte Flugstunden für Basiswissen genutzt werden müssen. Entscheidend ist
deshalb nicht nur, wo der Einstieg am günstigsten wirkt, sondern ob der
Ausbildungsweg so aufgebaut ist, dass Teilnehmer kontinuierlich vorankommen.
Welche Rolle Aviation Hero bei Planung und Vorbereitung spielt: Erst Funk und
Theorie, dann Praxis
Aviation Hero setzt an, bevor der größte Kostenblock beginnt: bei der
Vorbereitung auf die praktische Ausbildung. Das Unternehmen bietet die
Theorieausbildung und die Vorbereitung auf das BZF, also das beschränkt gültige
Sprechfunkzeugnis für den Flugfunk, digital an. Dazu gehören Videolektionen,
Live-Trainings mit fachlicher Begleitung und ein persönlicher Zeitplan, der den
Weg zur Lizenz alltagstauglich machen soll. "Wir sehen uns nicht als
Billiganbieter. Entscheidend ist, dass jemand weiß, wann er was macht und nicht
alles gleichzeitig anfängt", sagt Heinz Koop.
Der modulare Ausbildungsablauf folgt deshalb einer klaren Reihenfolge: zuerst
BZF und Theorie, danach die praktische Flugausbildung. Wer Funk und Theorie
bereits abgeschlossen hat, startet mit mehr Orientierung und Vorwissen in die
Flugstunden und kann von Beginn an mehr aus der Praxis herausholen. Grundlagen
wie Funkkommunikation, Wetter, Navigation oder Luftraumstruktur müssen dann
nicht erst parallel zur Praxis aufgearbeitet werden. Stattdessen können sich
Flugschüler von Beginn an stärker auf das eigentliche Fliegen konzentrieren. Das
kann dazu beitragen, mit weniger Unterbrechungen, Wiederholungen und
zusätzlichen Flugstunden auszukommen, als wenn sich die Praxis über einen langen
Zeitraum zieht oder wegen Theorie und BZF immer wieder pausiert. Bei etwa zehn
Stunden Lernaufwand pro Woche können BZF und Theorie laut Aviation Hero in
vielen Fällen in circa drei Monaten abgeschlossen werden. Eine Garantie für
bestimmte Gesamtkosten oder eine feste Zahl an Flugstunden ergibt sich daraus
nicht.
Fazit: Nicht der niedrigste Einzelpreis entscheidet
Wer die Kosten für die Privatpilotenlizenz verstehen möchte, sollte nicht nur
den einzelnen Kurspreis betrachten, sondern den gesamten Weg zur Lizenz
mitdenken. Der größte Posten entsteht in der Regel nicht in der digitalen
Theorie- oder Sprechfunkausbildung, sondern später bei den praktischen
Flugstunden. Deshalb geht es weniger darum, den niedrigsten Einstiegspreis zu
finden, sondern die Ausbildung so zu planen, dass Zeit, Lernaufwand und
Flugstunden nicht unnötig verloren gehen. Wie hoch Theorie- und
Sprechfunkausbildung im Einzelfall ausfallen, sollte immer im Zusammenhang mit
Ziel, Zeitplan und geplanter Praxis betrachtet werden. Wer den Flugschein
ernsthaft angehen möchte, sollte deshalb nicht nur fragen, was ein einzelner
Kurs kostet, sondern auch, wie verlässlich sich der Weg zur Lizenz umsetzen
lässt.
Sie möchten genauer wissen, welche Kosten in Ihrem Fall auf dem Weg zur
Privatpilotenlizenz realistisch sind und wie sich Theorie, Sprechfunk und Praxis
in Ihren Alltag integrieren lassen? Dann vereinbaren Sie ein kostenloses
Erstgespräch mit Aviation Hero. Dort lässt sich individuell klären, welcher
Ausbildungsweg zu Ihrem Ziel, Ihrem Zeitplan und Ihrer Vorerfahrung passt. Mehr
Informationen und einen kostenlosen Ausbildungsguide
(https://www.aviationhero.de/guide) finden Sie unter http://aviationhero.de .
Pressekontakt:
Aviation Hero GmbH
Geschäftsführer: Heinz Koop
E-Mail: mailto:support@aviationhero.de
Website: http://aviationhero.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182772/6353041
OTS: Aviation Hero GmbH
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