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Landshut (ots) - Unternehmen investieren viel Geld in Mitarbeiter-Benefits, um
im Wettbewerb um Fachkräfte zu punkten. Doch die Verwaltung der Angebote steckt
im analogen Chaos fest. Das zeigt der neue " Multibenefit Report 2026 (https://m
ediaserver.frauwenk.de/Bikeleasing/260910_Probonio_MultibenefitReport2026.pdf) "
von Probonio und Statista. Für diesen wurden Personal- und Finanzentscheider zu
Aufwand, Umfang und Wirkung ihrer Benefits befragt.
Das Ergebnis: Die Administration kostet enorm viel Zeit, während der
Wirkungsnachweis verwässert. Die Hälfte der Befragten investiert monatlich
mindestens elf Stunden allein in die Administration. Bei jedem sechsten
Unternehmen liegt der Aufwand sogar bei über 21 Stunden pro Monat -
hochgerechnet sind das mindestens 250 Stunden, die jährlich in die Verwaltung
fließen. Die Wirkung aller angebotenen Benefits können hingegen nur zwölf
Prozent belegen.
Der Verwaltungsaufwand frisst den Nutzen
Obwohl drei von vier Unternehmen ihren Mitarbeitern bereits ein Portfolio von
drei bis zehn Benefits anbieten, kommt ein Großteil dieser Angebote nicht an.
Laut Schätzung jedes sechsten Unternehmens nutzen höchstens 30 Prozent der
Belegschaft die Benefits regelmäßig.
Der Grund dafür liegt im administrativen Flickenteppich. Ganze 90 Prozent der
Befragten verwalten ihre Benefits über mindestens zwei verschiedene Tools,
Anbieterportale oder manuelle Listen. Für die Mehrheit (57 Prozent) ist dieser
Prozess extrem aufwendig. Besonders Abrechnungen sowie rechtliche Prüfungen
erweisen sich dabei als Zeitfresser.
Fragmentierte Systeme blockieren die Strategie
Eine zentrale Benefit-Plattform nutzen bisher nur 22 Prozent der befragten
Unternehmen. Dabei macht die Konsolidierung einen messbaren Unterschied:
- Höhere Nutzung: In Betrieben mit einer zentralen Plattform erreichen 48
Prozent eine Nutzungsquote von über 70 Prozent. Ohne Plattform schaffen das
nur 33 Prozent.
- Klarer Fokus: 81 Prozent der Plattformnutzer arbeiten mit einer klar
definierten Benefit-Strategie, im Vergleich zu nur 45 Prozent der Unternehmen
ohne zentrale Lösung.
Der ROI bleibt der größte blinde Fleck
Weil belastbare Daten fehlen, bleibt der wirtschaftliche Erfolg ein blinder
Fleck. 43 Prozent der Unternehmen können keine Aussage zum Return on Investment
(ROI) ihrer Benefits treffen und nur 15 Prozent entscheiden datenbasiert.
Doch der Veränderungsdruck wächst. Neben Fachkräftemangel und steigenden
Mitarbeiter-Erwartungen treiben künftig vor allem technische Integrationshürden
die Weiterentwicklung voran. Um Komplexität und Aufwand zu reduzieren, setzen
Betriebe auf Technologie. Für 40 Prozent bietet eine stärkere
Prozessautomatisierung künftig den größten Mehrwert.
"Unternehmen haben verstanden, dass Benefits für die Mitarbeiterbindung
entscheidend sind. Doch solange die Angebote über Excel-Listen und
Einzellösungen verstreut sind, verpufft die Wirkung im administrativen
Rauschen", erklärt Anja Steinkönig, CMO bei Probonio. "Die Konsolidierung auf
einer zentralen Plattform ist kein Nice-to-have mehr, sondern der Hebel, um aus
dem Benefit-Budget echten Mehrwert für die Belegschaft zu machen."
Über die Studie
Der "Multibenefit Report 2026" beleuchtet, an welchen Stellen
Mitarbeiter-Benefits im Alltag an Wirkung verlieren, welche Fragen vor einer
Portfolioerweiterung entscheidend sind und wie konkrete Handlungsempfehlungen
Unternehmen dabei helfen, Angebote mit weniger Aufwand in echten Mehrwert zu
übersetzen.
- Zum Report (https://mediaserver.frauwenk.de/Bikeleasing/260910_Probonio_Multib
enefitReport2026.pdf) (Ausschließlich zum Download für Redaktionen und
Journalisten)
- Zum Report (https://probonio.de/haufe-multibenefit-report-2026?utm_source=pres
seportal&utm_medium=pressemitteilung) (Zum Verlinken in Artikeln/Beiträgen)
Die Studie wurde von Statista (https://www.statista.com/plus/de/) im Auftrag von
Probonio (https://probonio.de/) durchgeführt. Die Datenerhebung erfolgte als
Online-Befragung im Juli 2026. Befragt wurden HR-Entscheiderinnen und
-Entscheider, Finanzverantwortliche sowie Mitglieder der Geschäftsführung ab 18
Jahren aus Unternehmen mit 50 bis 1.000 Mitarbeitenden, die an Entscheidungen
rund um Mitarbeiter-Benefits beteiligt sind. Insgesamt nahmen 100 Unternehmen
teil, 96 davon bieten mindestens einen Benefit an.
Pressekontakt:
Linda Volkmann
Head of Communications
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OTS: Probonio GmbH
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