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Sichere Versorgung chronisch erkrankter Menschen: Asklepios stärkt Patientensicherheit entlang des gesamten Behandlungswegs

16.09.2026 14:11 Uhr Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA

Hamburg (ots) -

- Welttag der Patientensicherheit am 17. September mit Schwerpunkt auf chronischen Erkrankungen - Asklepios Programm Patientensicherheit verbindet Standards, Risikomanagement und Lernen aus kritischen Ereignissen - Kliniken beteiligen sich bundesweit mit Informationsangeboten und Aktionen für Patient:innen, Angehörige und Mitarbeitende

Am 17. September ist Welttag der Patientensicherheit. Er steht unter dem Motto "Sichere Versorgung chronisch erkrankter Menschen - für ein gutes Leben!" Asklepios bündelt in seinem umfangreichen Programm Patientensicherheit schon seit vielen Jahren bewährte Instrumente, Standards und Lernprozesse. Ziel ist es, Risiken früh zu erkennen, vermeidbare Schäden zu reduzieren, aus Ereignissen zu lernen und Patient:innen sowie ihre Angehörigen als aktive Partner in die Versorgung einzubeziehen.

Nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, chronische Atemwegserkrankungen oder psychische Erkrankungen begleiten viele Betroffene über Jahre oder ein Leben lang. Ihre Behandlung umfasst häufig verschiedene Versorgungsbereiche, Berufsgruppen und Übergänge - etwa zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, Diagnostik, Therapie, Rehabilitation, Pflege und Nachsorge. Gerade deshalb sind klare Prozesse, eine verlässliche Kommunikation und eine sichere Arzneimitteltherapie entscheidend.

"Menschen mit chronischen Erkrankungen sind auf eine Versorgung angewiesen, die nicht nur fachlich exzellent, sondern auch verlässlich aufeinander abgestimmt ist. Patientensicherheit entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme. Sie ist das Ergebnis guter Zusammenarbeit, klarer Standards, offener Kommunikation und einer Kultur, in der wir aus Risiken und kritischen Ereignissen lernen", sagt Privatdozentin Dr. Sara Sheikhzadeh, Medizinischer Vorstand der Asklepios Gruppe.

Patientensicherheit als fester Bestandteil des Klinikalltags

Das Asklepios Programm Patientensicherheit bündelt Instrumente und Maßnahmen, mit denen klinische Risiken frühzeitig erkannt, analysiert und möglichst vermieden werden sollen. Dazu gehören unter anderem Patientenidentifikationsarmbänder, die sichere Zuordnung bei Aufnahme, Diagnostik und Behandlung unterstützen, festgelegte Kriterien für die sichere Medikamentengabe sowie die OP-Sicherheits-Checkliste. Diese wird vor und während eines Eingriffs eingesetzt, um potenzielle Risiken zu identifizieren und die Umsetzung notwendiger Sicherheitsmaßnahmen zu unterstützen.

Ein zentraler Baustein ist außerdem das Critical Incident Reporting System (CIRS). Mitarbeitende können darüber anonym auf Fehler, Beinahe-Ereignisse und unerwünschte Ereignisse im klinischen Prozess hinweisen. Aus den Meldungen werden konkrete Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet; relevante Erkenntnisse können klinik- und abteilungsübergreifend geteilt werden. Ergänzt wird das Programm durch kollegiale Peer Reviews und Fallkonferenzen, in denen Prozesse und unerwartete Verläufe analysiert und Optimierungspotenziale identifiziert werden.

Auch die Medikationssicherheit ist ein wichtiger Schwerpunkt: Mit dem "STOP-Injekt: Check!" setzt Asklepios auf eine zusätzliche, strukturierte Sicherheitsprüfung unmittelbar vor der intravenösen Medikamentengabe. Die Methode wurde 2021 mit dem 2. Platz beim Deutschen Preis für Patientensicherheit ausgezeichnet. Unterstützt werden diese Maßnahmen vom Präventionsformat S.A.V.E. (Sicher arbeiten - Vertrauen erhalten), in dem Mitarbeitende und ganze Teams geschult werden. Hier ist ein Überblick über das Asklepios Programm Patientensicherheit (https://www.asklepios.com/konzern/unternehmen/qualitaet/pat ientensicherheit/programm) .

Sicher versorgt - gemeinsam mit Patient:innen und Angehörigen

Bei chronischen Erkrankungen ist Gesundheitskompetenz ein wesentlicher Teil der Sicherheit. Daher informiert Asklepios Patient:innen verständlich über ihre Behandlung und ermutigt sie, Fragen zu stellen, relevante Vorerkrankungen und Medikamente anzusprechen und aktiv an Entscheidungen mitzuwirken. Auch Angehörige können, sofern von den Patient:innen gewünscht, wichtige Begleiter im Behandlungsprozess sein.

"Patientensicherheit bedeutet auch, Informationen so zu vermitteln, dass Menschen ihre Behandlung verstehen und mitgestalten können. Wer weiß, warum ein Medikament verordnet wird, welche nächsten Schritte anstehen oder worauf bei der Entlassung zu achten ist, kann zur eigenen Sicherheit beitragen. Diese Partnerschaft ist gerade bei langwierigen Erkrankungen besonders wichtig", so PD Dr. Sheikhzadeh.

Aktionen zum Welttag

Rund um den Welttag der Patientensicherheit informieren Asklepios Kliniken bundesweit über ihre Maßnahmen zur Patientensicherheit. Geplant sind unter anderem Informationsstände und Materialien für Patient:innen, Angehörige und Mitarbeitende sowie Aktionen zu Themen wie Händehygiene, OP-Sicherheit, Medikationssicherheit, CIRS und dem Schutz vulnerabler Patientengruppen. Als sichtbares Zeichen der internationalen Kampagne werden ausgewählte Klinikgebäude und Eingangsbereiche am Vorabend, dem 16. September, orange angestrahlt.

Das internationale Motto der Weltgesundheitsorganisation lautet "Safe care for noncommunicable diseases"; die WHO ruft dazu auf, die Sicherheit entlang des gesamten Versorgungskontinuums zu stärken. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit hat dafür das deutsche Motto "Sichere Versorgung chronisch erkrankter Menschen - für ein gutes Leben!" gewählt.

Asklepios engagiert sich darüber hinaus als Fördermitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) und unterstützt dessen Einsatz für eine sichere Gesundheitsversorgung.

Kontakt:

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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA
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