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Nonnenhorn (ots) - Mehr Gehalt, bessere Arbeitszeiten, ein nettes Team: Damit
kann eine Stellenanzeige Interesse wecken. Doch wer bereits einen Job hat,
möchte vor einem Wechsel genauer wissen, was ihn erwartet. Auf den ersten Klick
folgt deshalb nicht unbedingt eine Bewerbung. Interessierte schauen sich
zunächst die Website, Fotos und Bewertungen der Praxis an.
"Die Anzeige weckt Interesse. Ob daraus eine Anfrage wird, hängt auch davon ab,
was Interessierte danach über die Praxis finden", sagt Matthias Langwald,
Gründer von TheraTalent.
Wie würde mein Alltag dort aussehen?
Eine Karriereseite sollte die Fragen beantworten, die bei einem Jobwechsel
wirklich zählen: Welches Gehalt gibt es bei welchen Wochenstunden? Wie viel Zeit
bleibt für Behandlungen und Dokumentation? Welche Arbeitszeiten sind möglich?
Wie läuft die Einarbeitung ab?
Allgemeine Versprechen helfen dabei wenig. "Flexible Arbeitszeiten" kann vieles
bedeuten. Eine Angabe wie "Vier-Tage-Woche möglich" ist deutlich greifbarer,
sofern die Praxis das tatsächlich anbieten kann. Auch eine Gehaltsspanne mit
Angabe der Wochenstunden sagt mehr aus als "attraktive Vergütung".
Aktuelle Teamfotos und kurze Einblicke in den Praxisalltag ergänzen diese
Informationen. Sie helfen dabei, sich den möglichen Arbeitsplatz vorzustellen.
Was finden Interessierte bei Google?
Eine Therapeutin entdeckt eine Anzeige und findet das Angebot interessant. Bevor
sie Kontakt aufnimmt, kann sie den Praxisnamen googeln, den Arbeitsweg bei
Google Maps prüfen und auf Instagram vorbeischauen. Auch Arbeitgeberbewertungen
auf kununu oder Erfahrungen aus beruflichen Facebook-Gruppen können in die
Entscheidung einfließen.
Patientenbewertungen sagen allerdings nicht zuverlässig aus, wie eine Praxis als
Arbeitgeber ist. Ein freundlicher Umgang mit Patienten beantwortet
beispielsweise noch nicht die Frage, wie Überstunden im Team geregelt werden.
Praxisinhaber sollten deshalb nicht nur Bewertungen lesen, sondern auch sachlich
darauf antworten. Bei Kritik hilft ein Gesprächsangebot. Persönliche Angaben
über Patienten oder Beschäftigte gehören dabei nicht in eine öffentliche
Antwort.
Passen Anzeige und Online-Auftritt zusammen?
Verspricht eine Anzeige ein familiäres Team, sollten auf der Website auch die
Menschen dahinter sichtbar werden. Wirbt die Praxis mit guter Organisation,
wirken veraltete Öffnungszeiten oder eine nicht auffindbare Stellenanzeige
widersprüchlich.
Eine ältere Website allein macht noch keinen schlechten Arbeitgeber. Fehlen aber
wichtige Informationen, bleiben Fragen offen, die vor einem Wechsel entscheidend
sein können.
"Wer wechseln möchte, muss sich vorstellen können, dort zu arbeiten. Bleiben
wichtige Fragen offen, kommt möglicherweise gar keine Anfrage. Die Praxis
erfährt dann nicht einmal, warum", sagt Langwald.
Den ersten Kontakt leicht machen
Für ein erstes Kennenlernen kann ein kurzes Formular mit Berufsgruppe,
gewünschter Arbeitszeit und Kontaktdaten reichen. Lebenslauf und Nachweise
können im nächsten Schritt folgen. Die Berufsurkunde sollte die Praxis vor
Vertragsabschluss prüfen.
Nach dem Absenden sollte klar sein: Ist die Nachricht angekommen? Wer meldet
sich? Wann ist mit einer Antwort zu rechnen? Eine Eingangsbestätigung hilft bei
der Orientierung, ersetzt aber keine persönliche Rückmeldung.
Ein einfacher Test zeigt mögliche Schwachstellen: Eine außenstehende Person
sucht die Praxis am Smartphone und schickt nach Absprache eine Testanfrage ab.
Findet sie Angaben zu Team, Gehalt und Arbeitszeiten? Funktioniert das Formular?
Kommt eine Antwort?
Eine gute Stellenanzeige ist der erste Schritt. Damit aus Interesse ein Gespräch
wird, sollten Bewerber einen ehrlichen Einblick in die Praxis bekommen,
Antworten auf ihre Fragen finden und unkompliziert Kontakt aufnehmen können.
Pressekontakt:
TheraTalent
Matthias Langwald, Geschäftsführer
Klosterweg 2, 88149 Nonnenhorn
E-Mail: mailto:kontakt@theratalent.de
Web: https://theratalent.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/176206/6353266
OTS: TheraTalent
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