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Mainz (ots) - Intendant Norbert Himmler: "Wir brauchen starke Partnerschaften,
technologische Innovation und eine vielfältige Produktionslandschaft."
Enger Austausch für neue Impulse: Bereits zum zwölften Mal hat das ZDF zum Tag
der Produzentinnen und Produzenten eingeladen. Rund 450 Teilnehmende hatten sich
für den Branchen-Austausch am Donnerstag, 17. September 2026, in Berlin
zusammengefunden. Auch in diesem Jahr präsentierten Intendant Dr. Norbert
Himmler, Programmdirektorin Dr. Nadine Bilke, Chefredakteurin Bettina Schausten
sowie Dr. Florian Kumb, Direktor Audience, die Programmstrategie des ZDF.
"In einer Medienwelt, die zunehmend von globalen Plattformen geprägt wird,
reicht es nicht mehr aus, gute Inhalte zu produzieren. Wir müssen gemeinsam
gestalten, wie diese Inhalte ihr Publikum erreichen und sichtbar bleiben. Dafür
brauchen wir starke Partnerschaften, technologische Innovation und eine
vielfältige Produktionslandschaft", sagte ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler.
Im Fokus des Austauschs stand die wirtschaftliche Situation der
Produktionsbranche. Steigende Kosten, veränderte Marktbedingungen und weiterhin
unsichere finanzielle Rahmenbedingungen erhöhen den Transformationsdruck auf
viele Produktionsunternehmen. Vor diesem Hintergrund bekräftigte das ZDF seine
Rolle als verlässlicher Partner der Produktionswirtschaft. Intendant Dr. Norbert
Himmler betonte die besondere Verantwortung des ZDF als größter
Einzelauftraggeber der deutschen Film- und Fernsehbranche. Eine vielfältige,
unabhängige und wirtschaftlich starke Produktionslandschaft sei eine zentrale
Voraussetzung für kreative Vielfalt, publizistische Qualität und die Zukunft des
Medienstandorts Deutschland.
Austausch in 18 Workshops aus vielen Bereichen der ZDF-Familie
Darüber hinaus diente die Veranstaltung erneut dem gemeinsamen Austausch über
aktuelle Projekte, zukünftige Vorhaben und die weitere Zusammenarbeit. Insgesamt
18 Workshops aus nahezu allen Bereichen der ZDF-Familie boten Raum für
konstruktive Gespräche. Im Fokus standen in diesem Jahr unter anderem neue
programmliche Perspektiven für junge Zielgruppen, aktuelle Entwicklungen in der
fiktionalen Auftrags- und Koproduktionslandschaft sowie Anforderungen und
Notwendigkeiten in den Bereichen Dokumentation, Reportage, Investigativ und Real
Life. Weitere Workshops beschäftigten sich mit Fragen der Distribution und
Sichtbarkeit von Inhalten, den Chancen künstlicher Intelligenz in Entwicklung
und Produktion, europäischen Kooperationen sowie der Weiterentwicklung
gemeinsamer Produktionsprozesse.
Mit mehr als 800 Millionen Euro pro Jahr ist das ZDF der größte
Einzelauftraggeber der Kreativwirtschaft in Deutschland. Seit 2015 lädt das ZDF
jährlich zum Tag der Produzentinnen und Produzenten ein. Die Veranstaltung ist
Bestandteil der Transparenzvereinbarung zwischen dem ZDF und der Allianz
Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen.
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