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Frankfurt (ots) - Es bleibt ein Geheimnis der EU, warum sie lediglich die
Parlamentswahl und deren Ergebnisse in den besetzten Gebieten der Ukraine und
nicht auch in Russland nicht anerkennen will. Denn der Urnengang zur Duma war
nur eine Simulation von Demokratie. Der russische Autokrat Wladimir Putin hat
seit Jahrzehnten die Opposition systematisch ausgeschaltet. Der bestellte
Wahlerfolg sorgt dafür, dass ausschließlich Putinisten im Parlament sitzen. Im
Widerspruch zu dieser Einigkeit steht, dass immer weniger Menschen im Land die
Politik des Kremls mittragen. Die geringe Wahlbeteiligung ist nicht nur ein
Indiz für die Distanz der Mehrheit zum System Putin. Es zeigt auch, dass nur
noch wenige Putin und die Seinen unterstützen. Das gefährdet Putins Macht nicht
unmittelbar, lässt das Fundament dafür aber bröckeln. So wie der wachsende Frust
über die negativen Folgen des Krieges gegen die Ukraine. Ihren Frust können sie
aber nicht bei Wahlen kanalisieren. Das ist auf Dauer noch nie gut gegangen.
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