|
Berlin (ots) - Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) warnt davor, in der
Hauptstadt Elif Eralp (Linke) zur Bürgermeisterin zu wählen: "Jüdinnen und Juden
können sich in Berlin nicht mehr sicher fühlen, wenn diese Bürgermeisterin
gewählt wird". Prien, die jüdische Wurzeln hat, fordert von Bündnis 90/Die
Grünen und von der SPD in Berlin, keine Koalition mit der Linken einzugehen.
"Ich bin schockiert über das Wahlergebnis in Berlin. Mit dieser Linken in Berlin
kann man überhaupt nicht koalieren" sagt Prien in der ARD-Talksendung
"maischberger". Die Sendung wird heute um 22:50 in Das Erste ausgestrahlt.
Sie "erwarte jetzt von Grünen und übrigens auch von der SPD, dass sie Klarheit
gegenüber einer radikalen Linken, die es hier in Berlin gibt, vertreten". Die
CDU-Politikerin ist "empört darüber, dass man überhaupt auf die Idee kommen
kann, so eine Partei zu unterstützen" und wirft den Grünen und der SPD "ein
Stückweit auch eine Doppelmoral" vor. "Denn auch wenn man AfD und Linke nicht
gleichsetzen darf, ist es doch eine radikale Partei."
Eine Zusammenarbeit ihrer eigenen Partei mit der AfD oder auch eine Tolerierung
einer Minderheitsregierung der Union durch die AfD lehnt die CDU-Ministerin
strikt ab: "Wir können doch nicht mit einer Partei, die in manchen Bundesländern
gesichert rechtsextremistisch ist, mal ausprobieren, ob es vielleicht mit denen
besser geht", sagt die CDU-Politikerin. "Wir haben als Union einen Wertekompass
. Und dieser Wertekompass ist entstanden aus der Erfahrung der
nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Und die CDU ist angetreten 1945 als
Partei, die genau als Gegenentwurf der Menschenwürde und ein christliches
Menschenbild dieser totalitären Diktatur entgegenstellt ", sagte Prien bei
"maischberger".
"maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in
Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
Redaktion: Elke Maar
Fotos finden Sie unter ARD-Foto.de
Pressekontakt:
Anabel Bermejo | better nau Kommunikationsagentur | Tel. 0172 587 0087 |
bermejo@betternau.de
WDR Kommunikation | Tel. 0221 220 7100 | kommunikation@wdr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6694/6357170
OTS: ARD Das Erste
|