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Jeder dritte Brand Phishing-Versuch immitiert Microsoft

22.10.2026 10:09 Uhr Check Point Software Technologies Ltd.

Redwood City, Kalifornien (ots) - Die Sicherheitsforscher von Check Point Research stellen die Ergebnisse des Brand-Phishing-Reports für das 3. Quartal 2026 vor. Die neuesten Ergebnisse zeigen, dass Microsoft weiterhin die am häufigsten imitierte Marke war und 33 Prozent aller erfassten Brand Phishing-Versuche ausmachte. Angreifer nutzen weiterhin das Vertrauen in weit verbreitete Technologie-, Social-Media- und Finanzmarken aus und folgen den Nutzern zudem in den Bereich der KI- und Entwickler-Tools.

Angreifer gaben sich als KI- und Entwicklerplattformen wie Claude und Google Antigravity aus und nutzten dabei gefälschte Rechnungsbenachrichtigungen sowie bösartige Installationsbefehle. Andere Kampagnen gingen über den Diebstahl von Zugangsdaten hinaus, indem sie die Opfer dazu überredeten, Terminalbefehle auszuführen oder legitime Fernzugriffssoftware selbst zu installieren.

Omer Dembinsky, Data Research Manager bei Check Point Research, erklärt: "Brand Phishing tritt in eine neue Phase ein. Angreifer nutzen nach wie vor das Vertrauen in die Technologieplattformen aus, die Menschen täglich nutzen, aber sie folgen den Nutzern auch in KI- und Entwicklertools und gehen über den Diebstahl von Passwörtern hinaus, um Opfer davon zu überzeugen, selbst bösartige Befehle auszuführen oder Fernzugriffssoftware zu installieren. Da generative KI die Erstellung überzeugender E-Mails und geklonter Websites in großem Maßstab erleichtert, benötigen Unternehmen Präventionsmaßnahmen, die sowohl den Posteingang als auch das gesamte Internet abdecken."

KI hilft Angreifern, überzeugende E-Mails und gefälschte Websites in großem Umfang zu erstellen, Prävention wird wertvoller als die Beseitigung der Folgen. Unternehmen sollten Phishing stoppen, bevor sie den Posteingang erreichen, KI-gestützte Erkennung für Markenbetrug und das Sammeln von Anmeldedaten einsetzen. Sie sollten Untersuchungen und Reaktionen automatisieren, auf nicht genehmigte Fernverwaltungstools achten und das gesamte Web nach ähnlich klingenden Domains und geklonten Anmeldeseiten durchsuchen. Betrügerische Websites sollten entfernt werden, bevor Nutzer darauf reinfallen. Mehr lesen Sie hier: https://ots.de/ozQ24T

Pressekontakt:

Kafka Kommunikation GmbH & Co. KG Auf der Eierwiese 1 82031 Grünwald Tel.: 089 74747058-0 mailto:info@kafka-kommunikation.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/14890/6375741 OTS: Check Point Software Technologies Ltd.


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Check Point Software Technologies Ltd.
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