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Nürnberg (ots) - Nürnberg - Am Sonntagabend (26. April) leistete ein 42-jähriger
Mann am Nürnberger Hauptbahnhof Widerstand gegen eine Polizeimaßnahme und
verletzte den Beamten leicht. Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen
Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Gegen 21:00 Uhr saß ein 21-jähriger Polizist der bayerischen Landespolizei in
einem Regionalexpress am Gleis 16. Er hatte zwar Uniform an, war aber nicht im
Dienst. Ein Zugbegleiter bat ihn um Hilfe: Ein Fahrgast wirkte betrunken,
verhielt sich auffällig und weigerte sich, seinen Fahrschein zu zeigen. Das
Zugpersonal sprach schließlich einen Fahrtausschluss aus. Erst nachdem der
Polizist den Mann leicht schob, verließ er den Zug. Auf dem Bahnsteig forderte
der Beamte ihn dreimal auf, den Bahnhof zu verlassen. Als der Mann nicht
reagierte, packte ihn der Polizist am Oberarm, um ihn hinauszuführen. Der
Deutsche versuchte sich loszureißen und stemmte sich dagegen. Der Polizist
brachte ihn daraufhin zu Boden und legte ihm Handschellen an. Dabei zog sich der
Beamte Schwellungen und leichte Schürfwunden an beiden Knien zu. Bis eine
Streife der Bundespolizei eintraf, halfen zwei Bundeswehrsoldaten dabei, den
Mann am Boden zu sichern. Anschließend brachten die Bundespolizisten den
42-Jährigen auf die Dienststelle. Er ist bereits wegen eines Drogendelikts
polizeibekannt. Nun kommt das Verfahren wegen Widerstands gegen
Vollstreckungsbeamte hinzu.
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Fridolin Schürer
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größte Bundespolizeiinspektion in Bayern. Sie betreut mehr als 1.820
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