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Regensburg (ots) - Die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Regensburg
hat bei Kontrollen im Raum Furth im Wald mehr als 320 Liter unversteuerten
Kraftstoff festgestellt. Die Kontrollen erfolgten teilweise gemeinsam mit
tschechischen Einsatzkräften.
Hintergrund waren die weiterhin deutlichen Preisunterschiede beim Kraftstoff im
Grenzgebiet. Obwohl die Energiesteuer auf Benzin und Diesel seit dem 1. Mai 2026
vorübergehend gesenkt wurde, war Kraftstoff im tschechischen Folmava bei Furth
im Wald teilweise bis zu 40 Cent je Liter günstiger als in Deutschland.
Für Reisende kann es deshalb verlockend sein, neben dem Kraftstoff im
Fahrzeugtank weitere Mengen in Reservebehältern mitzubringen. Steuerfrei ist
jedoch grundsätzlich nur Kraftstoff, der sich im Tankbehälter des Fahrzeugs
befindet. Zusätzlich dürfen aus einem anderen EU-Mitgliedstaat bis zu 20 Liter
Kraftstoff in einem Reservebehälter steuerfrei nach Deutschland verbracht
werden.
Bei den Kontrollen stellten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße fest. In diesen
Fällen wurde vor Ort ein Steuerbescheid über den zu versteuernden Diesel oder
Benzin erstellt. Werden größere Mengen Kraftstoff festgestellt und besteht der
Verdacht, dass Energiesteuer in erheblichem Umfang verkürzt wurde, kann ein
Steuerstrafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet werden.
Nach Abschluss der zollrechtlichen Maßnahmen konnten die Beteiligten ihre Fahrt
fortsetzen.
"Auch innerhalb der Europäischen Union gelten für das Mitbringen von Kraftstoff
klare steuerliche Regeln. Wer größere Mengen Kraftstoff unversteuert nach
Deutschland einführt, muss mit der Einleitung eines Strafverfahrens wegen
Steuerhinterziehung rechnen", erklärt Leitender Regierungsdirektor René
Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg.
Rückfragen bitte an:
Hauptzollamt Regensburg
Nadine Striegel
Telefon: 0941 2086-1503
E-Mail: presse.hza-regensburg@zoll.bund.de
www.zoll.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/121258/6287316
OTS: Hauptzollamt Regensburg
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