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Magdeburg (ots) - Am Donnerstagabend, den 18. Juni 2026, erhielt die
Bundespolizei um 20:25 Uhr den Hinweis, dass zwei Personen im Personentunnel des
Bahnhofs Magdeburg-Sudenburg Graffiti sprühen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte
flüchteten die Tatverdächtigen in Richtung Stadtgebiet. Eine sofort eingeleitete
Fahndung führte schließlich zum Erfolg. Dank eines Hinweises von Passanten
konnten die Bundespolizisten die beiden Jugendlichen in einem Hauseingang in der
Helmstedter Straße stellen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 14-
und einen 15-jährigen Deutschen. Beide wiesen frische Schürfwunden sowie
Farbanhaftungen an ihren Schuhen und ihrer Kleidung auf. Im Rahmen der
Tatortarbeit fanden die Beamten einen zurückgelassenen Beutel mit Spraydosen,
einem Smartphone und einer Geldbörse. Im Personentunnel stellten die
Einsatzkräfte mehrere frische Graffiti in selbigen Farben, wie die zuvor
aufgefundenen Spraydosen und Farbanhaftungen bei den Jugendlichen, fest. Die
Graffiti erstreckten sich auf eine Gesamtfläche von rund 30 Quadratmetern. Nach
Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen ihren
Erziehungsberechtigten übergeben. Die Bundespolizei leitete ein
Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Die weiteren Ermittlungen
dauern an.
Rückfragen bitte an:
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Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
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