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Grevenbroich (ots) - Nachdem die Polizei in der Nacht zu Dienstag (30.06.) gegen
01:45 Uhr auf der Kirchstraße eine Verkehrsunfallflucht aufgenommen hatte,
trafen die Beamten wenig später auf den mutmaßlichen Unfallverursacher und
nahmen diesen zunächst mit zu einer Polizeiwache.
Was war passiert?
Zeugen hörten in der Nacht einen Knall auf der Kirchstraße und sahen im
Anschluss, wie sich eine Person mit einem Kleinkraftrad von einer möglichen
Unfallstelle entfernte. Die hinzugerufene Polizei konnte daraufhin zwei
Fahrzeuge feststellen, die offenbar durch einen frischen Unfallhergang
beschädigt wurden. Fahrzeugteile sowohl vom flüchtigen Fahrzeug, als auch von
den geparkten Fahrzeugen befanden sich auf der Fahrbahn.
Nach Unfallaufnahme mit eingehender Spurensicherung und Sicherstellung der
aufgefundenen Teile befuhren die Beamten gegen 02:20 Uhr die Straße Ostwall. Vor
ihnen befand sich ein Fahrer auf einem Kleinkraftrad, der offenbar sein Fahrzeug
nicht sicher führen konnte, da er mehrfach in den Gegenverkehr zu geraten
schien. An einer Ampel musste der Verkehrsteilnehmer dann halten und schwankte
beim Abstellen seines Zweirades. Zusätzlich wies dieses einige Beschädigungen
auf. Im Rahmen der dann erfolgten Kontrolle erhielten die Beamten den Verdacht,
dass der Fahrer, ein 41-jähriger Grevenbroicher, offenbar alkoholisiert war. Die
Schäden an seinem Fahrzeug passten auf dem ersten Blick mit den Beschädigungen
an den Fahrzeugen der zuvor aufgenommenen Unfallflucht zusammen.
Dem Mann wurde zur Feststellung seines Blutalkoholgehalts auf einer Polizeiwache
eine Blutprobe entnommen.
Sein Fahrzeug wurde sichergestellt, um einen möglichen Zusammenhang zu dem
Unfall nachweisen oder ausschließen zu können.
Der Führerschein wurde einbehalten.
Das Verkehrskommissariat in Grevenbroich hat die Ermittlungen übernommen und
prüft jetzt, inwiefern der Angetroffene als Tatverdächtiger der
Verkehrsunfallflucht in Frage kommt. (-14011)
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