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PP Ravensburg: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ravensburg und des Polizeipräsidiums Ravensburg vom 10.07.2026

10.07.2026 19:40 Uhr Polizeipräsidium Ravensburg

Meckenbeuren / Bodenseekreis (ots) - Serie von Schockanrufen in der Region - Tatverdächtiger nach Betrugsversuch in Meckenbeuren festgenommen

Nach einer Serie von Schockanrufen im Bodenseekreis haben Beamte des Kriminaldauerdienstes des Polizeipräsidiums Ravensburg am Donnerstagnachmittag einen 27 Jahre alten Tatverdächtigen auf frischer Tat festgenommen. Eine Frau aus Meckenbeuren war am Donnerstag telefonisch von Betrügern kontaktiert worden. Die Täter spielten ihr mit der bekannten Masche vor, dass ein Bekannter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine Kaution in Höhe von 25.000 Euro fällig sei. Die Angerufene durchschaute den Betrugsversuch jedoch sofort, verständigte parallel über den Notruf die Polizei und täuschte gegenüber den Tätern weitere Übergabebereitschaft vor. Einsatzkräfte des Kriminaldauerdienstes begaben sich daraufhin direkt zur Anschrift in der Arnold-Böcklin-Straße und stellten den 27-jährigen mutmaßlichen Geldabholer sowie seinen in der Nähe geparkten Pkw fest. Bei der anschließenden Personenkontrolle beschlagnahmten die Beamten bei dem Mann mehrere Beweismittel sowie das Fahrzeug des Tatverdächtigen. Der festgenommene dringend Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg am heutigen Freitag einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl gegen den polnischen Staatsangehörigen erließ und diesen in Vollzug setzte. Der 27-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Im gesamten Bodenseekreis wurden der Polizei am Donnerstag eine Vielzahl von weiteren Schockanrufen unter anderem aus Tettnang, Oberteuringen, Bermatingen, Uhldingen-Mühlhofen, Hagnau und Immenstaad gemeldet. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zu den bandenmäßigen Strukturen übernommen. Alle Angerufene erkannten in diesen Fällen die Masche jedoch sofort und legte auf. Den Betroffenen entstand durch das besonnene Handeln kein finanzieller Schaden.

Oberstaatsanwältin Christine Weiss, Tel. 0751/806-1337

Polizeioberkommissar Luca Bosch, Tel. 0751/803-1010

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Ravensburg Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 0751 803-1010 E-Mail: ravensburg.pp.pressestelle@polizei.bwl.de https://www.polizei-ravensburg.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/138081/6312399 OTS: Polizeipräsidium Ravensburg


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Ravensburg
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