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Freilassing (ots) - Am vergangenen Wochenende (24. bis 26. Juli) verzeichnete
die Bundespolizeiinspektion Freilassing bei Grenzkontrollen erneut zahlreiche
Fahndungstreffer. Neben mehreren festgestellten unerlaubten Einreisen stellten
die Einsatzkräfte unter anderem Betäubungsmittel sicher und vollstreckten
mehrere nationale sowie internationale Haftbefehle.
Am Freitag (24. Juli), kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang
Saalbrücke einen 25-jährigen bulgarischen Staatsangehörigen, der als
Mitreisender in einem Taxi von Österreich nach Deutschland einreisen wollte. Die
fahndungsmäßige Überprüfung ergab einen Vollstreckungshaftbefehl der
Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen Diebstahls. Darüber hinaus bestand eine
Ausweisungs- und Abschiebungsverfügung des Regierungspräsidiums Darmstadt. Die
Behörde hat dem Bulgaren im Mai 2023 das Recht auf Freizügigkeit wegen etlicher
begangenen Straftaten aberkannt. Er hätte daher nicht in die Bundesrepublik
Deutschland einreisen dürfen. Bei der anschließenden Durchsuchung seines Gepäcks
fanden die Beamten Cannabis in geringen Mengen in einer Kaugummiverpackung.
Gegen den Mann leiteten die Bundespolizisten ein Strafverfahren wegen eines
Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz ein. Anschließend wurde er in eine
Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Ebenfalls am Freitag kontrollierten Bundespolizisten am Grenzübergang
Schwarzbach-Autobahn einen 27-jährigen rumänischen Staatsangehörigen. Gegen den
Mann lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wegen
unerlaubten Entfernens vom Unfallort vor. Da er die geforderte Geldstrafe in
Höhe von 3.960 Euro nicht begleichen konnte, wurde auch er verhaftet und in eine
Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Am Samstagvormittag (25. Juli) fiel ein 22-jähriger dänischer Staatsangehöriger
an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach-Autobahn auf, als er während der Einreise
mit einer Handgeste das Abfeuern einer Pistole in Richtung eines
Bundespolizisten andeutete, der als sogenannter Einweisungsposten bei der
Grenzkontrolle eingesetzt war. Das Fahrzeug wurde daraufhin einer Kontrolle
unterzogen. Der Mann erklärte, die Geste sei lediglich als scherzhafte Begrüßung
gemeint gewesen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seine
Reise fortsetzen.
Wenig später kontrollierten Bundespolizisten einen 42-jährigen Deutschen nach
versuchter Einreise am Bahnhof Freilassing. Die Fahndungsüberprüfung ergab einen
Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen eines Verstoßes
gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Beamten verhafteten den Mann und lieferten
ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein. Am Sonntagabend (26. Juli) kontrollierten
Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Saalbrücke einen 27-jährigen
marokkanischen Staatsangehörigen. Da der Mann keine Ausweisdokumente vorlegen
konnte, erfolgte die Identitätsfeststellung mittels Fingerabdruckabgleich. Dabei
stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Europäischer Haftbefehl wegen des
Verdachts der schweren Körperverletzung vorlag. Zudem besteht gegen den Mann der
Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Er wurde verhaftet und wird noch
heute dem zuständigen Richter vorgeführt.
Auch ein 49-jähirger ungarischer Staatsangehöriger wird noch heute dem
zuständigen Richter vorgeführt. Der Mann ist kurz vor Mitternacht an der
Saalbrücke bei Grenzkontrollen durch die Beamten überprüft worden. Die
fahndungsmäßige Überprüfung ergab einen Untersuchungshaftbefehl der
Staatsanwaltschaft Augsburg wegen Wohnungseinbruchdiebstahls.
Insgesamt registrierte die Bundespolizeiinspektion Freilassing am vergangenen
Wochenende rund 40 unerlaubte Einreisen, etwa 50 Fahndungstreffer, darunter acht
vollstreckte Haftbefehle sowie mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen
Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz.
Rückfragen bitte an:
Elisabeth Sklorz
Telefon: 08654 7706-106
Fax: 08654 7706-199
E-Mail: bpoli.freilassing.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing gewährleistet die Sicherheit
in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und
Mühldorf.
Sie ist an 21 Grenzübergängen und einer Grenzlänge von insgesamt 225
Kilometer zuständig. Ferner fallen 72 Bahnhöfe und Haltepunkte in den
Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion mit einem
Personalbestand von knapp 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Neben dem Inspektionssitz in Freilassing besteht ein weiterer
Standort beim Bundespolizeirevier in Mühldorf am Inn.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6322090
OTS: Bundespolizeidirektion München
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