|
Flughafen München (ots) - Einen nicht ganz alltäglichen Einsatz hatten Beamte
der Bundespolizei am Flughafen München am Sonntag (26. Juli). Während die
Bundespolizei üblicherweise wegen sogenannter Unruly Passenger - also
randalierender oder renitenter Fluggäste - hinzugezogen wird, handelte es sich
dieses Mal eher um einen "Unruly Dog".
Die Besatzung des Fluges LH1843 aus Valencia informierte die Bundespolizei nach
der Landung darüber, dass eine 30-jährige georgische Staatsangehörige ihren
mitgeführten Hund während des Fluges mehrfach aus der vorgeschriebenen
Transportbox genommen hatte. Trotz wiederholter Aufforderungen durch die Crew,
den Hund entsprechend der geltenden Sicherheitsbestimmungen wieder in der
Transportbox unterzubringen, zeigte sich die Frau uneinsichtig und kam den
Anweisungen nicht nach.
Nach der Ankunft wurde die 30-Jährige von einer Streife der Bundespolizei zur
Dienststelle gebracht. Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach
dem Luftsicherheitsgesetz eingeleitet. Eine Sicherheitsleistung konnte aufgrund
der Mittellosigkeit der Frau nicht erhoben werden.
Die Konsequenzen beschränkten sich jedoch nicht auf das behördliche Verfahren:
Aufgrund ihres uneinsichtigen Verhaltens schloss die Fluggesellschaft die
Hundebesitzerin von ihrem geplanten Weiterflug aus.
Und der vierbeinige Auslöser des Einsatzes? Bei dem ungewöhnlichen "Unruly
Passenger" handelte es sich um einen Chihuahua, der die Reise offenbar lieber
außerhalb seiner Transportbox verbringen wollte.
Rückfragen bitte an:
Stefan Bayer
Bundespolizei Flughafen München
Nordallee 2 - 85356 München-Flughafen
Telefon: 089/97307-9020
E-Mail: bpol.muc.stsoea@polizei.bund.de
Die Bundespolizei am Flughafen München ist mit ihren gut 1.600
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zweitgrößte
Flughafendienststelle der Bundespolizei in Deutschland. Ihre
polizeilichen Aufgaben umfassen insbesondere den grenzpolizeilichen
Schutz des Bundesgebietes und die Bekämpfung der
grenzüberschreitenden Kriminalität, die Gefahrenabwehr im Bereich der
Bahnanlagen des Bundes und die Sicherheit der Bahnreisenden, sowie
Luftsicherheitsaufgaben zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit
des zivilen Luftverkehrs. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6322136
OTS: Bundespolizeidirektion München
|