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Kiel (ots) - Die Landespolizei Schleswig-Holstein setzte vom 03. bis zum 09.
August einen ihrer Schwerpunkte auf Geschwindigkeitsmessungen und stellte
hierbei 14.868 Geschwindigkeitsverstöße fest. Der Einsatz fand im Rahmen der
europaweit durchgeführten ROADPOL "Speedweek" stand.
Bei den landesweit durchgeführten Kontrollen wurden 12.914 Personen
automatisiert "geblitzt". Einsatzkräfte hielten weitere 1.954 Fahrerinnen und
Fahrer an den Kontrollstellen an und wiesen diese auf ihr Fehlverhalten hin. Bei
diesen Kontrollen stellten die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten neben
der Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zahlreiche weitere
Verstöße fest. Darunter fallen 27 Personen, die ohne gültige Fahrerlaubnis am
Steuer saßen, 8 Menschen, die ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol
oberhalb der zulässigen Werte führten und 10, bei denen der Verdacht besteht,
dass sie unter dem Einfluss von THC fuhren. Unter den insgesamt 14.868 zu
schnell fahrenden Fahrzeugen befanden sich 143 motorisierte Zweiräder. Auf alle
Personen kommen Straf- beziehungsweise Ordnungswidrigkeitenverfahren zu.
Bei einer gleichartigen Kontrollwoche im August 2025 lag die Zahl der
festgestellten Geschwindigkeitsverstöße mit 23.121 trotz grundsätzlich gleich
hoher Kontrolldichte deutlich höher. Eine mögliche Erklärung für diesen starken
Rückgang könnte sein, dass insgesamt ein geringerer Verkehrsfluss festgestellt
wurde. Gleichzeitig scheinen viele Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer
offenbar zu wissen, an welchen Standorten "Blitzer" stehen, so dass
Geschwindigkeiten in diesen Bereichen reduziert werden. Im Jahr 2024 waren die
Geschwindigkeitsverstöße mit 15.288 nahezu identisch mit der Anzahl in diesem
Jahr.
Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit sind bei schweren
Verkehrsunfällen Hauptunfallursachen. Die Höhe der Geschwindigkeit entscheidet
oftmals über die Schwere der Unfallfolgen. Die Überwachung der Einhaltung der
zulässigen Höchstgeschwindigkeit ist ein Schwerpunkt der polizeilichen
Verkehrsüberwachung.
Die Landespolizei nimmt ganzjährig an allen unter dem Motto "ROADPOL"
durchgeführten Schwerpunktkontrollen teil. Andere inhaltliche Schwerpunkte waren
in diesem Jahr bereits Alkohol und Dogen, Gurtverstöße und Ablenkung durch
technische Geräte oder der gewerbliche Güter- und Personenverkehr. Weitere
gleichartige Kontrollwochen werden folgen.
Rückfragen bitte an:
Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport
Landespolizeiamt
Mühlenweg 166
24116 Kiel
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/58623/6331036
OTS: Landespolizeiamt
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