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Giessen (ots) - Ein Hinweis brachte Ermittlungen der Gießener Kriminalpolizei
gegen einen 44-jährigen Gießener ins Rollen. Es ergaben sich im Verlauf
Anhaltspunkte dafür, dass der Mann in seiner Wohnung eine größere Menge Drogen
lagert. Am Freitag (13.8.) vollstreckten die Beamten einen
Durchsuchungsbeschluss. Als die Ermittler in die Wohnung gelangten, war der Mann
gerade im Begriff, Drogen für einen mutmaßlichen Verkauf zu verpacken. Die
Einsatzkräfte nahmen ihn fest. Es wurde niemand verletzt.
Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten letztlich etwa 14,5 kg
Haschisch, 1 kg Marihuana, 70 g einer zunächst unbekannten,
rauschgiftverdächtigen Substanz sowie ein größeres, griffbereit liegendes
Messer. Sie stellten die Drogen und das Messer sicher, der Mann musste mit zur
Dienststelle.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige mangels
vorliegender Haftgründe entlassen. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren wegen
des Verdachts des illegalen Betäubungsmittelhandels zu. Bei der sichergestellten
Substanz stellte sich im Nachgang heraus, dass es sich um Kokain handelt. Die
Ermittlungen zu den Hintergründen laufen, weitere Auskünfte können daher nicht
erteilt werden.
Pierre Gath, Pressesprecher
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