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Stendal (ots) - Am Freitag, den 28. August 2026 informierte die
Notfallleitstelle der Deutschen Bahn Berlin um 14:45 Uhr die
Bundespolizeiinspektion Magdeburg über eine weibliche Person in einen
Intercity-Express von Amsterdam in Richtung Berlin. Ein erforderliches Zugticket
konnte sie nicht vorweisen. Zudem war die Frau stark alkoholisiert und
belästigte Mitreisende. Der Zugbegleiter wollte ihr Handeln unterbinden. Im Zuge
dessen verletzte sie den Kontrolleur durch Kneifen und Kratzen leicht. Um einen
Fahrtausschluss der Deutschen durchzusetzen, erfolgte die Umleitung des Zuges
zum Hauptbahnhof Stendal. Bis zum außerplanmäßigen Halt unterstützen zwei im
Express reisende Bundeswehrangehörige den Zugbegleiter und hielten die Frau
fest. Die Soldaten wurden währenddessen mehrfach durch die 46-Jährige bedroht
und weitere Mitreisende beleidigt. Mit Ankunft in Stendal schrie sie, klopfte
gegen die Zugtür und rannte nach deren Öffnung sofort auf den Bahnsteig. Die
Bundespolizisten stellten und fesselten jene Frau. Ein freiwillig durchgeführter
Atemalkoholtest ergab bei ihr einen Wert von 2,82 Promille. Ein bereits durch
die Notfallleitstelle der Bahn verständigter Rettungswagen brachte sie aufgrund
ihres Gesundheitszustandes in eine medizinische Einrichtung. Abschließend
leiteten die Einsatzkräfte unter anderem ein Ermittlungsverfahren gegen sie
wegen des Erschleichens von Leistungen, Körperverletzung, Beleidigung und
Bedrohung ein.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Telefon: +49 (0) 391-56549-505
E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
X: @bpol_pir
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/74168/6342828
OTS: Bundespolizeiinspektion Magdeburg
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