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Augsburg (ots) -
------- In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Augsburg ---------
Altenmünster - Am Freitag (04.09.2026) erhielt eine 63-jährige Frau einen Anruf
von falschen Polizeibeamten.
Gegen 11:05 Uhr erhielt die 63-Jährige einen sogenannten Schockanruf eines
angeblichen Polizeibeamten. Der Anrufer erzählte ihr, dass in der Nähe
eingebrochen wurde und die Adresse der Frau auf der Liste der Einbrecher stand.
Im weiteren Gesprächsverlauf wurde die 63-Jährige durch den Anrufer dazu
veranlasst, zuhause befindliches Bargeld zusammenzutragen und entsprechend zu
deponieren. Nach einem längeren Telefonat, wurde das Bargeld durch eine
männliche Person abgeholt.
Die 63-Jährige verständigte daraufhin die Polizei. Nach einer überregionalen
Fahndung, konnte der Geldabholer durch die Polizei Oberfranken am 04.09.2026
festgenommen werden. Der Täter wurde im Anschluss am 05.09.2026 einem
Ermittlungsrichter vorgeführt und daraufhin in eine JVA überstellt.
Die Polizei ermittelt nun wegen eines Betruges.
Der 46-jährige Täter besitzt die syrische Staatsangehörigkeit. Die 63-Jährige
besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.
Bei den sogenannten Schockanrufen bringen Täter Bürgerinnen und Bürger durch
verschiedenste Maschen und das Schüren von Ängsten dazu, Bargeld oder andere
Vermögenswerte zu übergeben.
Die Polizei gibt deshalb unter anderem folgende Tipps:
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
- Übergeben Sie nie Geld an unbekannte Personen.
- Überprüfen Sie Angaben persönlich durch telefonische Nachfrage
bei der Behörde oder den jeweiligen Angehörigen unter der Ihnen
bekannten Telefonnummer.
- Suchen Sie die Telefonnummer der jeweiligen Behörde selbst
heraus. - Lassen Sie niemals unbekannte Personen in Ihre
Wohnung.
- Verständigen Sie bei verdächtigen Feststellungen umgehend den
Polizeinotruf 110.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Links:
https://www.polizei.bayern.de/nmmo
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Schwaben Nord
Pressestelle
Telefon: 0821 323 - 1013 /-1014 /-1015
E-Mail: pp-swn.pressestelle@polizei.bayern.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/169620/6348145
OTS: Polizeipräsidium Schwaben Nord
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