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Frankfurt am Main (ots) -
- Über die Hälfte der Generation Z befürchtet, durch Automatisierung in den
nächsten zwei Jahren ihren Job zu verlieren.
- 61 Prozent der Unternehmen weltweit planen, ihre Investitionen in
Automatisierung weiter zu erhöhen.
- Ein Drittel der Arbeitgeber weltweit hält ethisches Urteilsvermögen für kaum
automatisierbar - menschliche Kompetenzen bleiben entscheidend.
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt schneller und tiefgreifender
als viele Unternehmen erwartet haben. Unter der Überschrift "Der Faktor Mensch"
zeigt der aktuelle Trendreport der ManpowerGroup klar auf: Arbeit wird zunehmend
neu organisiert, Tätigkeiten werden neu verteilt, Stellenprofile aufgebrochen
und Rollen anders zusammengesetzt als bisher. Während Unternehmen ihre
Investitionen in Automatisierung ausbauen, wächst die Unsicherheit bei den
Beschäftigten - insbesondere bei jungen Generationen.
61 Prozent der Unternehmen weltweit planen, ihre Investitionen in
Automatisierung weiter zu erhöhen. Diese konzentrieren sich vor allem auf
standardisierbare und repetitive Tätigkeiten. Gleichzeitig werden bestehende
Jobprofile nicht vollständig ersetzt, sondern neu strukturiert: Aufgaben werden
aus bisherigen Stellen herausgelöst und zwischen Mensch und KI aufgeteilt.
Generation Z besonders von Automatisierung betroffen
Besonders deutlich wird der Wandel mit Blick auf junge Beschäftigte. Über die
Hälfte der Generation Z befürchtet, dass Automatisierung ihre Rolle in den
kommenden zwei Jahren ersetzen könnte. Diese Unsicherheit betrifft vor allem
Einstiegspositionen, die als besonders stark automatisierbar gelten.
Gleichzeitig steht die Generation Z neuen Technologien grundsätzlich offen
gegenüber und nutzt KI-Anwendungen häufig selbstverständlich. Was fehlt, sind
klare Leitplanken, transparente Regeln und gezielte Unterstützung beim
Kompetenzausbau. Dabei sind sie nicht allein, denn gerade einmal 44 Prozent
aller Erwerbstätigen weltweit im letzten Halbjahr weitergebildet. Ohne
strukturierte Weiterbildungsangebote und nachvollziehbare Karrierepfade droht
die Kluft zwischen technologischer Entwicklung und Beschäftigungsfähigkeit
weiter zu wachsen.
Der Mensch bleibt wichtiger Faktor
Der Titel des Reports bringt es auf den Punkt: Zentrale menschliche Kompetenzen
bleiben trotz aller Fortschritte unverzichtbar. Ein Drittel der Arbeitgeber
weltweit nennt ethisches Urteilsvermögen als eine der am schwersten
automatisierbaren Fähigkeiten. Auch Kundenservice und Teamführung gelten als
Aufgaben, die nicht einfach so durch KI ersetzt werden können. Diese Kompetenzen
bleiben fester Bestandteil vieler Rollenprofile, auch in stärker automatisierten
Arbeitsumgebungen.
Das zeigt, dass erfolgreiche KI-Strategien nicht allein auf Technologie setzen,
sondern auf systematische Qualifizierung, klare Rollenmodelle und einen
bewussten Umgang mit menschlichen Stärken. Nur so lassen sich Produktivität,
Vertrauen und langfristige Beschäftigungsfähigkeit miteinander verbinden.
Die globalen "Future of Work"-Trends im Überblick:
Der Report beschäftigt sich neben dem aktuell dominierenden Thema KI noch mit
weiteren Entwicklungen und identifiziert sechzehn Trends, die sich in vier
Themenbereiche gliedern. Dies sind Hybride Super Teams aus Menschen und KI, die
Notwendigkeit von schnellem Lernen, die Notwendigkeit eines Wandels von Systemen
und Normen sowie die Nachfolgekrise, ausgelöst durch den Fachkräftemangel und
eine alternde Bevölkerung.
Hybride Super Teams
- Neugestaltung von Jobprofilen
- KI-Unterstützung
- Automatisierung von Routinetätigkeiten
- Gig Goes Big
Normen im Wandel
- Präsenzvorgaben
- Sinkendes Vertrauen
- Gerechtigkeitslücken
- Spannungsspitzen
Schnelles Umlernen gefragt
- KI-Kompetenzen
- Vorindustrielle Fähigkeiten
- Produktivitätsdruck
- Weiterbildung im Fokus
Die Nachfolgekrise
- Fachkräftemangel
- Zweifel an Abschlüssen
- Wissensabwanderung
- Nachlassende Führungskraft
Alle Trends und die Implikationen auf die Mitarbeitenden in Unternehmen finden
Sie hier.
Zum vollständigen Report und dem kostenlosen Download (https://www.manpowergroup
.de/-/media/project/manpowergroup/manpowergroup/manpowergroup-germany/studien_pd
f/2026/mpg-trendreport-der-faktor-mensch-2026-de.pdf) .
Über die ManpowerGroup Deutschland
Mit rund 7.000 Mitarbeitenden zählt die ManpowerGroup zu den größten
Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der Unternehmensgruppe
agieren die Gesellschaften Manpower, Experis, Talent Solutions sowie
spezialisierte Einzelmarken. Die ManpowerGroup ist Pionier der Zeitarbeit und
hat das Modell der Arbeitnehmerüberlassung erfunden. Mittlerweile ist das
Unternehmen seit 75 Jahren für Bewerber*innen und Unternehmen am Markt aktiv und
setzt Branchenstandards. Die ManpowerGroup unterstützt Unternehmen bei ihrer
Transformation in der sich stetig und rasant wandelnden Welt der Arbeit und
stellt umfassende Lösungen für das Rekrutieren, Entwickeln und Managen der für
den nachhaltigen Erfolg notwendigen Fachkräfte bereit. In Deutschland ist die
ManpowerGroup seit 1965 tätig und gehört zu der amerikanischen ManpowerGroup
(TM).
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