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Gleisdorf (ots) - Kinder verarbeiten heutzutage täglich mehr Reize als frühere
Generationen in Wochen - Smartphones, Tablets und Streaming-Plattformen liefern
rund um die Uhr visuelle und auditive Impulse. Eltern und Pädagogen beobachten
die Folgen längst: Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, emotionale
Instabilität. Marco Schnabl, Entwickler des body'n brain-Konzepts, zeigt, was
dabei im kindlichen Gehirn passiert - und warum gezielte Bewegungs- und
Trainingsreize ein wirksamer Ausgleich sein können.
Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder aufmerksam, ausgeglichen und lernbereit
durch den Alltag gehen. Auch Pädagogen möchten, dass Schülerinnen und Schüler
Inhalte nachhaltig aufnehmen und verarbeiten können. Die Realität sieht jedoch
oft anders aus: Trotz Förderung und strukturierter Begleitung fällt es vielen
Kindern zunehmend schwer, sich zu konzentrieren, ruhig zu bleiben und emotional
stabil zu reagieren. Ein zentraler Grund liegt in der Menge an Reizen, mit denen
das kindliche Gehirn täglich konfrontiert wird. Digitale Medien sind darauf
ausgelegt, schnelle Belohnungsmechanismen auszulösen: Wechselnde Bilder, kurze
Clips und ständig neue Impulse trainieren das Gehirn auf hohe Reizintensität und
erschweren es gleichzeitig, zur Ruhe zu kommen. Dabei befindet sich das
kindliche Gehirn in einer sensiblen Entwicklungsphase, in der neuronale
Verbindungen noch aktiv aufgebaut werden. Werden zu viele Reize gleichzeitig
verarbeitet, entsteht schnell eine Überforderung mit weitreichenden Folgen.
"Wenn das Gehirn dauerhaft mit unkontrollierten digitalen Impulsen überflutet
wird, ohne dass gezielte Ausgleichsmaßnahmen stattfinden, riskieren wir, dass
Kinder langfristig unter chronischem Stress, Konzentrationsproblemen und
emotionaler Instabilität leiden", erklärt Marco Schnabl, Entwickler des body'n
brain-Konzepts.
"Die gute Nachricht: Gezielte, spielerische Bewegungsreize können neuronale
Verbindungen stärken und dem Gehirn helfen, wieder effizienter zu arbeiten",
fährt er fort. Der Experte verfügt über mehr als 23 Jahre praktische Erfahrung
in der Arbeit mit Kindern, Erwachsenen und Senioren. Sein body'n brain-Konzept
kombiniert Bewegung, koordinative Übungen sowie kognitive und visuelle Reize, um
gezielt neuronale Verbindungen im Gehirn zu fördern. Entwickelt wurde es unter
Einbeziehung von über 200 wissenschaftlichen Studien aus den Bereichen
Neurowissenschaften und Lernforschung. Das Konzept basiert auf der Erkenntnis,
dass Lernen und Entwicklung nicht durch reine Wissensaufnahme entstehen, sondern
durch die Vernetzung verschiedener Gehirnbereiche - aktiviert durch Bewegung und
spielerische Impulse. Eingesetzt wird body'n brain nicht nur bei Kindern,
sondern auch bei Erwachsenen, Senioren, in Unternehmen und im Leistungssport,
was die breite Anwendbarkeit der zugrundeliegenden neurophysiologischen
Prinzipien unterstreicht.
Wenn das Gehirn nicht mehr abschalten kann
Digitale Reize liefern dem Gehirn pausenlos neue Informationen - oft schneller,
als sie überhaupt verarbeitet und in bestehende Strukturen eingeordnet werden
können. Vor allem kurze, schnell wechselnde Inhalte trainieren die
Aufmerksamkeit auf Tempo statt Tiefe: Das Gehirn gewöhnt sich an ständige
Reizwechsel und empfindet ruhigere, länger andauernde Aufgaben zunehmend als
anstrengend.
"Das Gehirn arbeitet dann nicht mehr effizient, sondern reagiert nur noch auf
den nächsten Reiz", erklärt Marco Schnabl von body'n brain. Er beschreibt diesen
Zustand als eine Art Stau im Gehirn, bei dem Informationen nicht mehr effizient
weitergeleitet werden können.
Die Folge: Kinder finden selbst in Ruhephasen schwer in echte Entspannung.
Besonders deutlich zeigt sich das beim Schlaf. Wenn das Gehirn nicht abschalten
kann, geraten Schlafrhythmus und Einschlafen aus dem Gleichgewicht - mit Folgen,
die weit über Müdigkeit hinausgehen. Denn Schlaf ist entscheidend, um Erlebtes
zu verarbeiten und neuronale Verbindungen zu stabilisieren. Bleibt diese Phase
gestört, leidet nicht nur die Lernfähigkeit, sondern auch die emotionale
Stabilität. Gleichzeitig reagieren Kinder unter Stress oft impulsiver, da die
für Selbstregulation und Entscheidungsfindung zuständigen Bereiche im Gehirn
nicht optimal zusammenarbeiten.
Bewegung als Gegenmittel: Wie das Gehirn wieder in Balance kommt
Bewegung in Kombination mit kognitiven Aufgaben kann gezielt dabei helfen, neue
neuronale Verbindungen aufzubauen. Denn wenn verschiedene Gehirnareale
gleichzeitig aktiviert werden, verbessert sich ihre Zusammenarbeit. Besonders
wirksam sind dabei Spiele, die koordinative, visuelle und kognitive Elemente
verbinden: Sie liefern dem Gehirn strukturierte Reize - im Gegensatz zu
unkontrollierten digitalen Impulsen, die nur selten zu einer nachhaltigen
Vernetzung beitragen.
Entscheidend ist dabei das Prinzip "Spaß statt Leistungsdruck". Wenn Kinder ohne
Angst vor Fehlern neue Erfahrungen sammeln, fördert das die sogenannte neuronale
Plastizität - also die Fähigkeit des Gehirns, sich durch Erfahrungen
weiterzuentwickeln. Auf diese Weise kann regelmäßige, spielerische Aktivität
helfen, die durch digitale Reize entstandene Überlastung auszugleichen und
Informationen wieder besser zu ordnen.
"Wenn Bewegung und Denken gezielt kombiniert werden, lernt das Gehirn,
Informationen effizienter zu verknüpfen und abzurufen - und genau das verbessert
langfristig die Konzentrationsfähigkeit", erklärt Marco Schnabl von body'n
brain.
Bessere Vernetzung, stabilere Kinder: Die langfristigen Vorteile
Eine gute Vernetzung im Gehirn wirkt sich auf mehreren Ebenen positiv aus.
Kinder mit stabilen neuronalen Verbindungen können Informationen schneller
erfassen und verarbeiten, was sich oft direkt in besseren schulischen Leistungen
zeigt - ganz ohne zusätzlichen Druck. Gleichzeitig reagieren sie emotional
ausgeglichener, da die Kommunikation zwischen verschiedenen Gehirnbereichen,
insbesondere zwischen emotionalen und rationalen Zentren, besser funktioniert.
Bewegung, Spiel und kognitive Reize bilden dabei einen natürlichen Gegenpol zu
digitalen Medien. Sie fordern das Gehirn auf eine Weise, die seiner Entwicklung
entspricht, und fördern genau die Verknüpfungen, die für Lernen, Konzentration
und Selbstregulation entscheidend sind. "Kinder brauchen nicht mehr Reize,
sondern die richtigen", sagt Marco Schnabl abschließend. "Wenn wir ihnen gezielt
Bewegung und Denken kombinieren lassen, stärken wir genau die Strukturen, die
sie für einen stabilen und leistungsfähigen Alltag brauchen."
Sie möchten die Auswirkungen digitaler Reize besser verstehen und Ihr Kind dabei
unterstützen, wieder mehr Ruhe, Konzentration und Ausgeglichenheit zu finden?
Dann informieren Sie sich über das Konzept von body'n brain
(https://body-n-brain.com/) und erfahren Sie, wie gezielte Bewegungs- und
Denkimpulse helfen können, das Gehirn nachhaltig zu entlasten und zu stärken.
Pressekontakt:
VITACIA GmbH
E-Mail: mailto:info@body-brain-activity.com
Web: https://kindertrainer.info
Ruben Schäfer
E-Mail: mailto:redaktion@dcfverlag.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/180257/6261367
OTS: Vitacia GmbH
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