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Frankfurt am Main (ots) - Wenn Ofenbesitzer Brennholz direkt vom Forstamt
beziehen, können sie weiterhin mit stabilen Preisen rechnen. Nach einer
aktuellen Umfrage des HKI Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
unter 30 staatlichen Forstämtern in Deutschland liegt der bundesweite
Durchschnittspreis für Hartholz wie Buche oder Eiche bei 75 Euro pro Festmeter
und damit auf dem Niveau des Vorjahres. Auch eine erhöhte Nachfrage infolge der
internationalen Energiekrise ist derzeit nicht festzustellen. Die vorhandene
Nachfrage kann vollständig bedient werden. Teilweise bieten Forstämter sogar
Restholz aus dem Vorjahr zu Sonderkonditionen an.
Erstmals hat der HKI ergänzend auch die Internetauftritte der
Landesforstverwaltungen ausgewertet. Auch dort bestätigt sich dieses
Preisniveau. Darüber hinaus finden Verbraucher auf diesen Seiten in der Regel
die zuständigen regionalen Forstämter mit Ansprechpartnern vor Ort. "Die
aktuelle Auswertung zeigt ein ruhiges Marktbild. Brennholz ist regional
verfügbar, die Preise sind stabil und die Nachfrage kann vollständig bedient
werden", so Thomas Schnabel, Wirtschaftsreferent beim HKI Industrieverband
Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
Brennholz vom Forstamt bei größerem Bedarf
Wer größere Mengen benötigt und selbst aufarbeiten kann, findet beim Forstamt
passende Angebote. Brennholz aus dem Wald wird meist als sogenannter Polter
verkauft. Die üblichen Mengen liegen in der Regel zwischen fünf und zehn
Festmetern. Damit richtet sich dieses Angebot vor allem an Haushalte mit
größerem Brennholzbedarf, ausreichend Lagerfläche und der Möglichkeit, den
Brennstoff über längere Zeit zu bevorraten. Hinzu kommt aber ein erheblicher
Arbeitsaufwand. Das Holz muss selbst gesägt, abtransportiert, gespalten und
fachgerecht gelagert werden. Wer am Polter arbeitet, benötigt Zeit, geeignete
Technik und persönliche Schutzausrüstung. Für diese Arbeiten ist ein
Motorsägenschein in der Regel Pflicht und muss nachgewiesen werden.
Ofenfertiges Brennholz - sofort einsetzbar
Wer Brennholz in kleineren Mengen und mit geringerem Aufwand beziehen möchte,
findet im regionalen Brennholzhandel passende Angebote. Auch können mehrere
Bestellungen unter dem Jahr erfolgen, egal ob Kleinst- oder Großmengen, da die
Ware verbrauchsfertig und jederzeit lieferbereit ist. Der bundesweite
Durchschnittspreis liegt hier aktuell bei rund 130 Euro pro Schüttraummeter. Die
üblichen Bestellmengen bewegen sich zwischen einem und fünf Schüttraummetern.
Damit eignet sich dieses Angebot besonders für Verbraucher, die
bedarfsorientiert kaufen sowie hochwertiges und ofenfertiges Brennholz
bevorzugen. Das Holz ist in der Regel bereits gesägt, gespalten und getrocknet
und wird bis vor die Haustür geliefert.
"Wer größere Mengen lagern kann und die notwendige Ausrüstung mitbringt, findet
beim Forstamt entsprechende Angebote. Für viele Verbraucher ist wiederum der
regionale Brennholzhandel die richtige Wahl, weil dort auch kleinere Mengen
ofenfertig erhältlich sind. Diese sind oft um ein Vielfaches günstiger als die
Sackware aus dem Baumarkt. In beiden Fällen empfiehlt es sich, auf eine
regionale Herkunft zu achten. Orientierung bietet dabei das HKI-Signet
'Kooperation sauberes Holzfeuer'. Es kennzeichnet qualitätsgeprüftes Brennholz
aus regionaler Herkunft und ist Garant für kurze Transportwege", so Thomas
Schnabel.
Weitere Informationen unter http://www.ratgeber-ofen.de oder
http://www.richtigheizenmitholz.de
Kontakt:
HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
Thomas Schnabel
Referent Politik und Wirtschaft
Amelia-Mary-Earhart-Straße 12
D-60549 Frankfurt am Main
Tel.: +49 173 37 81 872
E-Mail: mailto:schnabel@hki-online.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/60093/6266281
OTS: HKI
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