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Osnabrück (ots) - Die Schauspielerin Victoria Trauttmansdorff ("Nord Nord Mord")
legt den ungewöhnlichen Anfang ihrer langjährigen Ehe offen: "Er war mein
Regisseur in Stuttgart und hat mir nach einer Feier angeboten, mich mit dem Taxi
nach Hause zu bringen. Ich habe dankend angenommen und im Taxi hat er mich dann
gefragt, ob ich ihn heiraten will. Ich wollte", sagte Trauttmansdorff der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" (noz).
"Bis zu diesem Tag war gar nichts zwischen uns. Und auch am Abend ist nichts
mehr passiert. Da war nur Geschmuse. Ich bin ein braves, katholisches Mädchen.
Wir waren im Rausch. Wir wollten das unbedingt und haben es sofort umgesetzt",
betonte die 65-Jährige gegenüber noz. "Am nächsten Tag haben wir dann alles
geplant. Vielleicht auch erst am übernächsten, aber dann auf jeden Fall."
Dass ihr Mann nicht nur ihr Vorgesetzter am Theater, sondern zudem 18 Jahre
älter ist, sieht die Schauspielerin gelassen. Auf den Einwurf, dass man einen so
asymmetrischen Antrag heute womöglich gar nicht mehr durchgehen ließe,
entgegnete sie: "Da habe ich ja noch mal Glück gehabt." Damals habe der
Altersunterschied keine Rolle gespielt: "Es hat irgendwie gestimmt. Das Leben
ist ja nicht so logisch. Ich glaube, er hat mich gefragt, weil er geahnt hat,
dass ich Ja sage. Es war einfach so. Und jetzt sind wir 36 Jahre zusammen."
Auch dass Trauttmansdorff aus dem Hochadel stammt und ihr Mann bürgerlich ist,
sei nicht ins Gewicht gefallen: "Wir waren keine so extrem konservative Familie.
Meine Mutter kommt aus Holland und war eher originell."
In der neuen ARD-Hochzeitskomödie "Rosen und Reis" ist Trauttmansdorff als
Brautmutter zu sehen, die für das Brautpaar aufdringliche Hochzeitsspiele
organisiert. Privat sei sie rücksichtsvoller, so die Schauspielerin: "Im
wirklichen Leben bin ich jetzt auch die Brautmutter. Meine eine Tochter hat
voriges Jahr geheiratet, die zweite heiratet dieses Jahr. Sie haben nichts von
mir zu befürchten."
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