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Berlin (ots) - Der Direktvertrieb in Deutschland bleibt eine stabile Größe im
Handel: Die noch unveröffentlichte Marktstudie "Situation der
Direktvertriebsbranche in Deutschland 2026", herausgegeben vom Bundesverband
Direktvertrieb Deutschland e. V. (BDD) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Florian
Kraus von der Universität Mannheim zeigt eine beständige Umsatzentwicklung der
Branche mit 21,24 Milliarden Euro im Jahr 2025 und verzeichnet damit im
Vorjahresvergleich ein leichtes Plus von 1,7 Prozent. Mit einem erwarteten
Umsatzwachstum von 3,7 Prozent zeigt der Sektor sich zudem zuversichtlich in
wirtschaftlich angespannten Zeiten.
Gleichzeitig blieb die Zahl der Vertriebspartnerinnen und -partner mit über
900.000 im Jahr 2025 weiterhin hoch. Damit bestätigt sich die anhaltende
Attraktivität des Direktvertriebs als Vertriebs-und Erwerbsmodell. Im
Direktvertrieb werden Produkte im persönlichen Kontakt von Mensch zu Mensch
verkauft - etwa in der individuellen Beratung zu Hause, im direkten Gespräch
oder bei klassischen Produktpartys im privaten Umfeld. "Gerade diese persönliche
Ansprache erweist sich weiterhin als wesentlicher Erfolgsfaktor", erklärt die
Vorstandsvorsitzende des Bundesverband Direktvertrieb Deutschland, Elke Kopp.
"Entscheidend für diese starken Umsatzzahlen ist die Begeisterung der
Vertriebspartnerinnen und -partner, die ihre Produkte mit Freude, aus
Überzeugung und Leidenschaft verkaufen. Es freut mich sehr, dass es die Branche
weiterhin schafft, aus überzeugten Kundinnen und Kunden echte Fans - und aus
Fans engagierte Vertriebspartnerinnen und -partner - zu machen."
Auch die Zahlen zum Einkommen der meist selbständigen Vertriebspartnerinnen und
-partner unterstreicht die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Branche: 50
Prozent erzielen über den Direktvertrieb ein ergänzendes Nebeneinkommen von bis
zu 535 Euro monatlich. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten stellt dies
für viele Haushalte eine wichtige finanzielle Entlastung dar. Zugleich
erwirtschaftet rund ein Drittel mehr als 1.248 Euro pro Monat. Der
Direktvertrieb bietet damit sowohl flexible Zusatzverdienstmöglichkeiten als
auch tragfähige selbständige Einkommensperspektiven.
"Mit diesen Umsatzzahlen zeigt der Direktvertrieb, dass er eine feste Konstante
im Handel bleibt. Als wohl älteste Vertriebsform überhaupt entwickelt sich die
Branche stetig weiter und kann sich auch in einem dynamischen Marktumfeld
erfolgreich behaupten. Die persönliche Beratung bleibt damit auch im Jahr 2026
ein entscheidender Faktor für den erfolgreichen Produktverkauf", erklärt Prof.
Dr. Florian Kraus, Universität Mannheim und langjähriger Schirmherr der Studie.
Pressekontakt:
Alexandra Bekavac, Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e.V.
E-Mail: mailto:bekavac@direktvertrieb.de
Telefon: +49 (0)30 - 23 63 56 83
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/68635/6279397
OTS: Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V.
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